Und wir haben uns natürlich dafür entschieden, dass potenziell hochklassiger Fußball uns nicht wirklich interessiert. Sondern dass wir lieber uninspirierten Bayern bei der Erfüllung einer lästigen Pflichtaufgabe zugucken, als 2 Kandidaten für das Internationale Geschäft bei einem Duell auf Augenhöhe... So sind wir halt.
Und da habe ich auch gar kein Problem mit. Außer dass es minimal unfair erscheint, dass Union Berlin in und mit Dortmund ein Fußballfeuerwerk abliefert, was uns aber nicht live gezeigt worden ist. Genau so sollte Pokal aussehen. Und ja, es waren gefühlt mehr Gästefans in Dortmund als Fans insgesamt in Leipzig...
Dazu, um die Fehlentscheidungen der ARD "rund" zu machen, gab es eine Rudelbildung im Elfmeterschießen zwischen Köln und Schalke... Das muss man erst Mal hinbekommen... Und die endgültige Wiederauferstehung von Bayer Leverkusen (wer hätte das gedacht... also das der "geisterskranke" Karim Bellarabi der Schlüssel für eine bessere Leverkusener Gegenwart ist?). Oder anders ausgedrückt: Alle anderen Optionen wären die deutlich besseren gewesen.
Trotzdem hat sich die Mehrheit für die Bayern am Dienstag entschieden... obwohl die als einzige genau das gebracht haben, was erwartbar war: Einen dreckigen Arbeitssieg mit Gegentor. So waren wir wenigstens "dabei", als Thomas Müller sein erstes Pflichtspieltor seit 14 Spielen erzielte. Ist doch auch mal was schönes.
Und ja, mehr als dreckige Pflichtsiege braucht man derzeit nicht wirklich von den Bayern zu erwarten. Das soll auch gar kein Vorwurf sein. Dieses Konzept ziehen sie mittlerweile immerhin wieder souverän durch. Und mit einem weiteren dreckigen Sieg in Dortmund können sie am Samstag Abend Tabellenführer werden. Was ihnen auch zuzutrauen ist. Aber müssen wir wirklich als Zeitzeugen dabei sein, wie die sich derzeit durch ihre Aufgaben würgen? Anscheinend wollen wir das.
Wenn jetzt also in der nächsten Runde wieder die Bayern bevorzugt gezeigt werden... oder 2019 in der 2. Runde gegen irgendeine unterklassige Mannschaft... dann beschwert euch nicht, sondern erinnert euch daran, dass wir im Herbst 2019 als Konsumgemeinschaft entschieden haben, dass wir das genau so wollen. Was nebenbei auch nicht weiter schlimm ist. Schlimm ist es nur, wenn man meckert,weil man das bekommt, was man will...
Donnerstag, 1. November 2018
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Passives Abseits Leser wissen es exklusiv
Also weil der Autor halt einfach mal daneben gelegen hat... Zum Beispiel hat sich der Hamburger SV doch nicht in Wiesbaden blamiert... da verlässt man sich ein Mal auf die...
Und ja, bevor ihr jetzt selber anfangt als Reaktion auf die große Beweihräucherung der letzten Tage alte Beiträge zu durchforsten um hervorzuheben, wo ich falsche Prognosen getroffen habe... Und dann feststellt, dass Jogi Löw auf ganz andere Art und Weise die Titelverteidigung verkackt hat, als hier vorher gesagt... Spreche ich einige der offensichtlichen Fehltritte einfach mal selber an.
Sei es nur um Heiko Herrlich und Bruno Labbadia Mut zu machen. Denn genau genommen geht es vorrangig um 3 Trainer, deren Entwicklung ich nicht kommen sah:
Niko Kovac ist mittlerweile Bayern-Trainer und DFB-Pokalsieger. Und klar, ich könnte mir einreden, dass Eintracht Frankfurt am Ende doch eingebrochen ist und so die einfache Teilnahme an der Europa League verspielt hat. Aber am Ende kann man den Erfolg nicht leugnen.
Pal Dardai lässt auf einmal attraktiven Fußball spielen. Mit hohem Tempo und viel Esprit. Selbst den Duda hat er zum funktionieren gebracht. Man sieht doch deutliche Fortschritte in dem Spiel der Hertha.
Und Manuel Baum hat mit Augsburg auch letzte Saison souverän den Klassenerhalt geschafft. Und ist stand jetzt wieder auf dem Weg zu einer sorgenfreien Saison. In Augsburg muss man sich derzeit eher mit der Frage beschäftigen, wie lange man sich selbst noch "eine sorgenfreie Saison" als großen Erfolg verkaufen kann...
Allen 3 Trainern habe ich für die letzte Saison einen harten Abstiegskampf prognostiziert. Wobei, Baum noch nicht mal das, meine Worte gingen in die Richtung: Die werden abgeschlagen Letzter... ähm... ja...
Und ja, die 10 absurden Thesen von damals waren bewusst übertrieben angelegt. Dass überhaupt welche davon zugetroffen haben, überrascht mich ehrlicher Weise. Aber gerade bei den 3 angesprochenen Trainern ging es ja hauptsächlich darum, dass ich einfach nicht geglaubt habe, dass die "gut" sind... sind sie anscheinend.
Die Beurteilungen von Trainerleistungen sind ja allgemein etwas verdammt schwieriges. Klar, es gibt einige wenige Fälle wie Julian Nagelsmann, bei dem nicht nur einen "Dead Coach Bounce" erlebt, sondern wirklich substanzielle Verbesserungen in der Mannschaft, die eindeutig auf den Trainer zurückzuführen sind, wahrnehmen kann.
Und es gibt auf der anderen Seite Michael Oenning, der irgendwie 2 Vereine davon überzeugen konnte, dass man ihm die erste Mannschaft anvertraut... was macht der eigentlich mittlerweile?
Der Rest der Trainer bewegen sich irgendwo dazwischen: Sie machen nicht wirklich was kaputt, aber sie bringen die Mannschaft irgendwie auch nicht wirklich vorwärts. Deswegen werden die Trainer ja so oft ausgetauscht: Es gibt verdammt viele austauschbare Trainer und dann eine wenige, die wirklich den Unterschied ausmachen.
Aber der wirkliche Einfluss eines Trainers ist halt immer schwer zu fassen. Weil sich die Frage "Würde ein anderer Trainer aus der selben Mannschaft mehr raus holen" immer schwer zu beantworten ist.
Das kann man ja auch ganz praktisch an Tayfun Korkut fest machen: Der war im Frühjahr angeblich der Schlüssel für eine überragende Rückrunde... und ist dann im Herbst alleine an der Talfahrt Schuld... obwohl sich an seiner Trainingsarbeit wenig bis nichts geändert haben wird. Ist Korkut jetzt überragend oder furchtbar?
Hätte ein beliebiger anderer Trainer denselben Effekt auslösen können? War es für die Stuttgarter Profis einfach nur wichtig, eine andere Stimme in der Kabine zu hören und was die sagt ist vollkommen egal? Warum brauchen die Stuttgarter Profis anscheinend so häufig eine neue Stimme?
Und natürlich die aller spannendste Fragen: Wie würde Korkut in dem Umfeld, welches die Berliner für Dardai geschaffen haben, funktionieren? Und wie lange würde ein Dardai sich ohne Legendenstatus in Stuttgart halten?
Vielleicht sollte man die Beurteilungen von Trainern daran fest machen, wie lange sie in Stuttgart funktioniert haben...
Ein weiteres prominentes Beispiel spielt sich gerade bei Real Madrid ab: Dort hat Zinedine Zidane gefühlt überragende Arbeit geleistet, in dem er... ja was eigentlich... das glücklich gerade so gewinnen perfektioniert hat? Sich auf die überragenden individuellen Fähigkeiten eines Cristiano Ronaldos verlassen hat? Als er erkannt hat, dass beides aufgebraucht sein könnte, hat er sich jedenfalls direkt verabschiedet. Und gilt deswegen immer noch als überragender Trainer. Seine Erfolge sprechen halt für sich.
Den übersättigten Scherbenhaufen durfte Julen Lopetegui verwalten. Was einem im Sommer noch als großen Coup angekündigt worden ist. Weil der ja als amtierender Weltmeister kommen sollte... Hat nicht so ganz funktioniert. Und ungefähr genau so gut funktioniert jetzt Real Madrid. Ob dies aber wirklich an der Arbeit des Trainers liegt... oder daran, dass der große Real Zyklus einfach zu Ende geht und man danach selbst als Real erst Mal ein gewisses Tief durchmachen muss? Oder anders ausgedrückt: Würde ein anderer Trainer wirklich so viel besser aussehen?
Letztes Prominentes Beispiel: Pep Guardiola. Der gilt im Allgemeinen als Genie. Einer der großartigsten Trainer aller Zeiten. Und er brachte mit der "Falschen 9" die letzte ganz große Innovation... Dass sich diese Innovation eher als Trugbild herausstellte? Details... Genau so wie der Fakt, dass Guardiola genau genommen immer einen überragenden Kader zur Verfügung hatte, mit der man auch einfach mal Nationaler Meister werden muss... und dass er International nur etwas gerissen hat, als er Xavi, Andres Iniesta und einen gewissen Lionel Messi zur Verfügung hatte. Anders ausgedrückt: Mit den Leuten holt auch ein Luis Enrique den Champions League Titel...
Wie gut oder schlecht Guariola als Fußball-Lehrer wirklich ist, lässt sich schwer nachvollziehen. Weil man halt auch nicht beurteilen kann, ob ein anderer Trainer mit diesen Möglichkeiten größere oder ähnlich große Erfolge feiern würde...
Aber im Wesentlichen sind das alles nur Ausflüchte, die rechtfertigen sollen, dass ich bei 3 guten Trainern offensichtlich daneben lag. Und nachdem Kovac schon befördert worden ist, bleibt festzuhalten: Auch Dardai und Baum werden, wenn es mal dazu kommt, nach dem Ende ihrer derzeitigen Tätigkeit Angebote von besseren Vereinen bekommen...
Vielleicht ist dies der einzig wirklich Maßstab, mit dem man die Arbeit eines Trainers beurteilen kann: Ist deine nächste Anstellung besser als deine Letzte? Dann scheinst du bei deinem vorherigen Job irgendwen beeindruckt zu haben? Ist dein neuer Verein eher schlechter aufgestellt als dein alter Arbeitgeber, hofft halt irgendein verzweifelter Verein auf deinen gute Ruf...
Und ja, bevor ihr jetzt selber anfangt als Reaktion auf die große Beweihräucherung der letzten Tage alte Beiträge zu durchforsten um hervorzuheben, wo ich falsche Prognosen getroffen habe... Und dann feststellt, dass Jogi Löw auf ganz andere Art und Weise die Titelverteidigung verkackt hat, als hier vorher gesagt... Spreche ich einige der offensichtlichen Fehltritte einfach mal selber an.
Sei es nur um Heiko Herrlich und Bruno Labbadia Mut zu machen. Denn genau genommen geht es vorrangig um 3 Trainer, deren Entwicklung ich nicht kommen sah:
Niko Kovac ist mittlerweile Bayern-Trainer und DFB-Pokalsieger. Und klar, ich könnte mir einreden, dass Eintracht Frankfurt am Ende doch eingebrochen ist und so die einfache Teilnahme an der Europa League verspielt hat. Aber am Ende kann man den Erfolg nicht leugnen.
Pal Dardai lässt auf einmal attraktiven Fußball spielen. Mit hohem Tempo und viel Esprit. Selbst den Duda hat er zum funktionieren gebracht. Man sieht doch deutliche Fortschritte in dem Spiel der Hertha.
Und Manuel Baum hat mit Augsburg auch letzte Saison souverän den Klassenerhalt geschafft. Und ist stand jetzt wieder auf dem Weg zu einer sorgenfreien Saison. In Augsburg muss man sich derzeit eher mit der Frage beschäftigen, wie lange man sich selbst noch "eine sorgenfreie Saison" als großen Erfolg verkaufen kann...
Allen 3 Trainern habe ich für die letzte Saison einen harten Abstiegskampf prognostiziert. Wobei, Baum noch nicht mal das, meine Worte gingen in die Richtung: Die werden abgeschlagen Letzter... ähm... ja...
Und ja, die 10 absurden Thesen von damals waren bewusst übertrieben angelegt. Dass überhaupt welche davon zugetroffen haben, überrascht mich ehrlicher Weise. Aber gerade bei den 3 angesprochenen Trainern ging es ja hauptsächlich darum, dass ich einfach nicht geglaubt habe, dass die "gut" sind... sind sie anscheinend.
Die Beurteilungen von Trainerleistungen sind ja allgemein etwas verdammt schwieriges. Klar, es gibt einige wenige Fälle wie Julian Nagelsmann, bei dem nicht nur einen "Dead Coach Bounce" erlebt, sondern wirklich substanzielle Verbesserungen in der Mannschaft, die eindeutig auf den Trainer zurückzuführen sind, wahrnehmen kann.
Und es gibt auf der anderen Seite Michael Oenning, der irgendwie 2 Vereine davon überzeugen konnte, dass man ihm die erste Mannschaft anvertraut... was macht der eigentlich mittlerweile?
Der Rest der Trainer bewegen sich irgendwo dazwischen: Sie machen nicht wirklich was kaputt, aber sie bringen die Mannschaft irgendwie auch nicht wirklich vorwärts. Deswegen werden die Trainer ja so oft ausgetauscht: Es gibt verdammt viele austauschbare Trainer und dann eine wenige, die wirklich den Unterschied ausmachen.
Aber der wirkliche Einfluss eines Trainers ist halt immer schwer zu fassen. Weil sich die Frage "Würde ein anderer Trainer aus der selben Mannschaft mehr raus holen" immer schwer zu beantworten ist.
Das kann man ja auch ganz praktisch an Tayfun Korkut fest machen: Der war im Frühjahr angeblich der Schlüssel für eine überragende Rückrunde... und ist dann im Herbst alleine an der Talfahrt Schuld... obwohl sich an seiner Trainingsarbeit wenig bis nichts geändert haben wird. Ist Korkut jetzt überragend oder furchtbar?
Hätte ein beliebiger anderer Trainer denselben Effekt auslösen können? War es für die Stuttgarter Profis einfach nur wichtig, eine andere Stimme in der Kabine zu hören und was die sagt ist vollkommen egal? Warum brauchen die Stuttgarter Profis anscheinend so häufig eine neue Stimme?
Und natürlich die aller spannendste Fragen: Wie würde Korkut in dem Umfeld, welches die Berliner für Dardai geschaffen haben, funktionieren? Und wie lange würde ein Dardai sich ohne Legendenstatus in Stuttgart halten?
Vielleicht sollte man die Beurteilungen von Trainern daran fest machen, wie lange sie in Stuttgart funktioniert haben...
Ein weiteres prominentes Beispiel spielt sich gerade bei Real Madrid ab: Dort hat Zinedine Zidane gefühlt überragende Arbeit geleistet, in dem er... ja was eigentlich... das glücklich gerade so gewinnen perfektioniert hat? Sich auf die überragenden individuellen Fähigkeiten eines Cristiano Ronaldos verlassen hat? Als er erkannt hat, dass beides aufgebraucht sein könnte, hat er sich jedenfalls direkt verabschiedet. Und gilt deswegen immer noch als überragender Trainer. Seine Erfolge sprechen halt für sich.
Den übersättigten Scherbenhaufen durfte Julen Lopetegui verwalten. Was einem im Sommer noch als großen Coup angekündigt worden ist. Weil der ja als amtierender Weltmeister kommen sollte... Hat nicht so ganz funktioniert. Und ungefähr genau so gut funktioniert jetzt Real Madrid. Ob dies aber wirklich an der Arbeit des Trainers liegt... oder daran, dass der große Real Zyklus einfach zu Ende geht und man danach selbst als Real erst Mal ein gewisses Tief durchmachen muss? Oder anders ausgedrückt: Würde ein anderer Trainer wirklich so viel besser aussehen?
Letztes Prominentes Beispiel: Pep Guardiola. Der gilt im Allgemeinen als Genie. Einer der großartigsten Trainer aller Zeiten. Und er brachte mit der "Falschen 9" die letzte ganz große Innovation... Dass sich diese Innovation eher als Trugbild herausstellte? Details... Genau so wie der Fakt, dass Guardiola genau genommen immer einen überragenden Kader zur Verfügung hatte, mit der man auch einfach mal Nationaler Meister werden muss... und dass er International nur etwas gerissen hat, als er Xavi, Andres Iniesta und einen gewissen Lionel Messi zur Verfügung hatte. Anders ausgedrückt: Mit den Leuten holt auch ein Luis Enrique den Champions League Titel...
Wie gut oder schlecht Guariola als Fußball-Lehrer wirklich ist, lässt sich schwer nachvollziehen. Weil man halt auch nicht beurteilen kann, ob ein anderer Trainer mit diesen Möglichkeiten größere oder ähnlich große Erfolge feiern würde...
Aber im Wesentlichen sind das alles nur Ausflüchte, die rechtfertigen sollen, dass ich bei 3 guten Trainern offensichtlich daneben lag. Und nachdem Kovac schon befördert worden ist, bleibt festzuhalten: Auch Dardai und Baum werden, wenn es mal dazu kommt, nach dem Ende ihrer derzeitigen Tätigkeit Angebote von besseren Vereinen bekommen...
Vielleicht ist dies der einzig wirklich Maßstab, mit dem man die Arbeit eines Trainers beurteilen kann: Ist deine nächste Anstellung besser als deine Letzte? Dann scheinst du bei deinem vorherigen Job irgendwen beeindruckt zu haben? Ist dein neuer Verein eher schlechter aufgestellt als dein alter Arbeitgeber, hofft halt irgendein verzweifelter Verein auf deinen gute Ruf...
Dienstag, 30. Oktober 2018
Die einzige Option heute abend ist...
Nicht einschalten. Was anderes machen. Den DFB Pokal in den Öffentlich Rechtlichen ignorieren.
Denn wenn wir am Ende doch alle wieder einschalten um zu sehen, wie Bayerns B-Elf eine Amateurmannschaft auseinander nimmt, wird die ARD uns das weiterhin zeigen. Oder aber es gibt einen absoluten Grottenkick und wir gucken uns das absolute Elend an...
Und ja, das "Vielleicht wird es ja spannend" Szenario läuft genau darauf hinaus: Die Bayern haben überhaupt keinen Bock und 0 Esprit, schießen aber doch irgendwann das entscheidende Tor. Und das wird uns dann als "ein toller Pokalfight" verkauft.
Wenn Axel Balkausky jetzt bekannt gibt, dass die Bayern ja nur die 3. Wahl war... Werden sich Hoeneß und Rummenigge über diese Respektslosigkeit aufregen. Aber genau genommen ist dies Teil des Problems. Denn es sollte eigentlich nur die 7. Wahl sein. Allerdings fällt einem dann auf, wie beschissen die Voraussetzungen dieses mal einfach sind.
Denn die Kombination von relativen Lospech, einem ungünstigen Bundesligaspielplan und dem Rahmenterminkalender sorgen dafür, dass alle spannenden Spiele am Mittwoch ausgetragen werden sollten. Gladbach - Leverkusen, Leipzig - Hoffenheim und Köln - Schalke hätte man jeweils eine Mannschaft, die im Donnerstag - Sonntag - Dienstag Rhythmus spielen müssten, was nicht gewollt sein kann. Außer Schalke, aber die mussten halt am Sonntag antreten, weil ihr Gegner aus der Europa League antrat. Was am Ende ein großen Glück ist, denn am Ende kann niemand wirklich wollen, dass Köln - Schalke im Free TV gezeigt wird. Köln dürfte eine der wenigen Mannschaften sein, die Schalke auf ihr Niveau runter ziehen um zu gewinnen und nicht anders herum...
Aber gut, daran, dass alle wirklich spannenden Spiele am Mittwoch stattfinden müssen, kann man halt nichts ändern. Das Warum dahinter will aber natürlich auch niemand aussprechen: Da es mittlerweile fast ausschließlich englische Wochen gibt, hat man erstaunlich wenig Freiraum bei den Ansetzungen seiner Partien. Aber darüber, dass der internationale Rahmenterminkalender zu voll ist, reden wir ja nur, wenn die Nationalmannschaften spielen.
Aber selbst dann hat man ein Niedersachsen-Nicht-Derby als reines Bundesligaduell. Was dann plötzlich der größte Werbefail der Medienabteilung von Hannover 96 sein könnte. Denn selbst die bewerben das Spiel als ein "Ist nicht relevant, ihr könnt was anderes gucken."
Und Borussia Dortmund - Union Berlin. Dass diese Spiel auch am Mittwoch stattfinden muss, ist genau genommen nicht zu entschuldigen. Denn Union hätte bei entsprechender Planung einfach am Samstag spielen können. Und klar, das Spiel ist unwesentlich spannender als Rödlinghausen - Bayern. Aber es sind wenigstens ist es unwesentlich spannender. Man könnte halt mal 2 Traditionsvereine gegeneinander spielen sehen. Ein bisschen auf den Ostalgie-Faktor setzen. Und auf die allgemein recht hohe Beliebtheit des Alternativvereins aus Berlin.
Das Fernsehgeld als Belohnung für das jahrelang vorbildliche Verhalten des Vereins und seiner Fans. Das hätte man ja nicht explizit so sagen müssen, man hätte es aber mitschwingen lassen können. In dem man zum Beispiel darauf hinweist, wie schön die Stimmung im Dortmunder Stadion ist, wenn die Dortmunder Ultras nicht damit beschäftigt sind die Erfolgsfans des Gegners zu verhöhnen und auch die Gästefans eine Choreo präsentieren wollen. Aber die ARD geht davon aus, dass ein Schlachtfest der Bayern immer noch mehr Zuschauer zieht.
Und da kommen wir dann zum Ausgangspunkt: Die einzige Variante dies zu ändern, ist: Heute abend den Fernseher und (vor allem, da wird wirklich gezählt) Livestream auszulassen. Dass ist quasi eine der wenigen Momente im Leben, wo man einfach mal RTL2 einschalten sollte. Denn am Ende entscheiden wir das immer noch mit unserem Kollektiven Konsumverhalten...
Aber sein wir ehrlich: Das wird am Ende nicht passieren. Die Quoten werden so angemessen sein, dass sie ARD sich bestätigt fühlen. Und in der nächsten Runde kriegen wir dann Wehen Wiesbaden - Bayern aufgetischt. Und wir werden auch dass dann wieder konsumieren...
So sind wir halt... Wenn Fußball läuft, schalten wir ein, egal, ob es bessere Optionen geben würde...
Denn wenn wir am Ende doch alle wieder einschalten um zu sehen, wie Bayerns B-Elf eine Amateurmannschaft auseinander nimmt, wird die ARD uns das weiterhin zeigen. Oder aber es gibt einen absoluten Grottenkick und wir gucken uns das absolute Elend an...
Und ja, das "Vielleicht wird es ja spannend" Szenario läuft genau darauf hinaus: Die Bayern haben überhaupt keinen Bock und 0 Esprit, schießen aber doch irgendwann das entscheidende Tor. Und das wird uns dann als "ein toller Pokalfight" verkauft.
Wenn Axel Balkausky jetzt bekannt gibt, dass die Bayern ja nur die 3. Wahl war... Werden sich Hoeneß und Rummenigge über diese Respektslosigkeit aufregen. Aber genau genommen ist dies Teil des Problems. Denn es sollte eigentlich nur die 7. Wahl sein. Allerdings fällt einem dann auf, wie beschissen die Voraussetzungen dieses mal einfach sind.
Denn die Kombination von relativen Lospech, einem ungünstigen Bundesligaspielplan und dem Rahmenterminkalender sorgen dafür, dass alle spannenden Spiele am Mittwoch ausgetragen werden sollten. Gladbach - Leverkusen, Leipzig - Hoffenheim und Köln - Schalke hätte man jeweils eine Mannschaft, die im Donnerstag - Sonntag - Dienstag Rhythmus spielen müssten, was nicht gewollt sein kann. Außer Schalke, aber die mussten halt am Sonntag antreten, weil ihr Gegner aus der Europa League antrat. Was am Ende ein großen Glück ist, denn am Ende kann niemand wirklich wollen, dass Köln - Schalke im Free TV gezeigt wird. Köln dürfte eine der wenigen Mannschaften sein, die Schalke auf ihr Niveau runter ziehen um zu gewinnen und nicht anders herum...
Aber gut, daran, dass alle wirklich spannenden Spiele am Mittwoch stattfinden müssen, kann man halt nichts ändern. Das Warum dahinter will aber natürlich auch niemand aussprechen: Da es mittlerweile fast ausschließlich englische Wochen gibt, hat man erstaunlich wenig Freiraum bei den Ansetzungen seiner Partien. Aber darüber, dass der internationale Rahmenterminkalender zu voll ist, reden wir ja nur, wenn die Nationalmannschaften spielen.
Aber selbst dann hat man ein Niedersachsen-Nicht-Derby als reines Bundesligaduell. Was dann plötzlich der größte Werbefail der Medienabteilung von Hannover 96 sein könnte. Denn selbst die bewerben das Spiel als ein "Ist nicht relevant, ihr könnt was anderes gucken."
Und Borussia Dortmund - Union Berlin. Dass diese Spiel auch am Mittwoch stattfinden muss, ist genau genommen nicht zu entschuldigen. Denn Union hätte bei entsprechender Planung einfach am Samstag spielen können. Und klar, das Spiel ist unwesentlich spannender als Rödlinghausen - Bayern. Aber es sind wenigstens ist es unwesentlich spannender. Man könnte halt mal 2 Traditionsvereine gegeneinander spielen sehen. Ein bisschen auf den Ostalgie-Faktor setzen. Und auf die allgemein recht hohe Beliebtheit des Alternativvereins aus Berlin.
Das Fernsehgeld als Belohnung für das jahrelang vorbildliche Verhalten des Vereins und seiner Fans. Das hätte man ja nicht explizit so sagen müssen, man hätte es aber mitschwingen lassen können. In dem man zum Beispiel darauf hinweist, wie schön die Stimmung im Dortmunder Stadion ist, wenn die Dortmunder Ultras nicht damit beschäftigt sind die Erfolgsfans des Gegners zu verhöhnen und auch die Gästefans eine Choreo präsentieren wollen. Aber die ARD geht davon aus, dass ein Schlachtfest der Bayern immer noch mehr Zuschauer zieht.
Und da kommen wir dann zum Ausgangspunkt: Die einzige Variante dies zu ändern, ist: Heute abend den Fernseher und (vor allem, da wird wirklich gezählt) Livestream auszulassen. Dass ist quasi eine der wenigen Momente im Leben, wo man einfach mal RTL2 einschalten sollte. Denn am Ende entscheiden wir das immer noch mit unserem Kollektiven Konsumverhalten...
Aber sein wir ehrlich: Das wird am Ende nicht passieren. Die Quoten werden so angemessen sein, dass sie ARD sich bestätigt fühlen. Und in der nächsten Runde kriegen wir dann Wehen Wiesbaden - Bayern aufgetischt. Und wir werden auch dass dann wieder konsumieren...
So sind wir halt... Wenn Fußball läuft, schalten wir ein, egal, ob es bessere Optionen geben würde...
Montag, 29. Oktober 2018
Worst of des "Als Spitzenteam gewinnst du vielleicht hier." Wochenendes
Ähm... was das von Adi Hütter angesprochene "Hier" in Nürnberg liegt, sollte man das vielleicht scheitern...
Andererseits... war dies eines von den klassischen Bundesligawochenenden... wo von der Top 7 der Tabelle ausschließlich die Bayern gewinnen konnten. Alles wie gefühlt immer also...
Und ja, dass der SC Freiburg am Freitag Abend gewinnen konnte, kam für alle überraschend, die die Tabelle und diesen Blog nicht lesen... Weil wir gerade so gut dabei sind: Passives Abseits Leser wissen es früher, Part 4... Dabei wusste ich bei meiner Prognose vom letzten Montag noch nicht mal, wer gegen Mönchengladbach antreten würde... ich wusste nur, dass Gladbach nichts holen würde.
Ein ganz großes Lob muss man aber der taktischen Meisterleistung von Florian Kohfeldt aussprechen. Der wusste ja schon vorm Anstoß, dass ein Sieg nur ein Sprung auf Platz 2 bedeuten würde. Und damit, was ein langfristiges Problem geben würde, hätte man den Bayern die Möglichkeit gegeben, nächstes Wochenende direkt von Platz 3 auf Platz 1 zu springen. Das wollte Kohfeld unbedingt verhindern... Und so sprach er Marco Friedl sein "volles Vertrauen" aus. Was halt ungefähr so gut funktioniert, wie man das in Deutschland unter Merkel erwarten kann...
Oder aber Heiko Herrlich ist heimlich doch ein Trainergenie, dass nur auf den richtigen Moment gewartet hat um seine Geheimwaffe Karim Bellarabi einzusetzen... es ist wahrscheinlicher, dass das alles ein ganz geschickter Plan von Kohfeldt ist...
Wo ich schon dabei bin: Wie unfassbar dumm ist denn bitte schön die Regelauslegung vor dem 2:3? Also dem "Abseitstor", dass nach eingreifen des Videoassistenten doch gegeben wurde, weil der "Stocherversuch" von Sven Bender eine neue Spielsituation erschaffen haben soll... SEID IHR EIGENTLICH ALLE BESCHEUERT?
Also warum wird dieses Wochenende mal wieder an allen anderen Stellen über den Videobeweis gestritten, aber an der nicht?
Und nur weil unsere professionnellen Experten dazu nicht in der Lage sind, zitiere ich mal für die das Regelwerk:
" 'Aus einer Stellung einen Vorteil zu ziehen' bedeutet: - aus einer früheren Abseitsposition heraus einen Ball zu spielen, der von einem Gegner abgeprallt ist."
Es wäre ja was anderes, wenn Bender einen kontrollierten Ball zurück spielt... also quasi so, wie das der VfB Stuttgart es derzeit im Wochenrhythmus macht. Aber dieses gestreckte Bein als gezielte und kontrollierte Aktion zu bewerten...
Und wenn man wirklich zu dem Schluss kommt, dass das Regelkonform war, sollte man wenigstens mal erwähnen, dass diese Regel komplett bescheuert ist. Dass ein unkontrollierter und missglückter Abwehrversuch nicht zu einer neuen Spielsituation führt. Und dass Yuya Osako aus seiner vorherigen Abseitsposition einen entscheidenden, ein Tor bringenden Vorteil hatte.
Mit dem Fakt, dass die Kicker Redakteure keine Ahnung von Geographie haben, habe ich mich ja mittlerweile arrangiert. Aber dass die anscheinend nicht mal das Regelwerk ihres Hauptarbeitsfeldes gelesen haben, ist schon bedenklich.
Aber wahrscheinlich würden wir darüber ganz anders reden, wenn Werder Bremen wirklich noch zum Ausgleich gekommen wäre. Denn dann hätte Rudi Völler uns alle darauf hingewiesen, wie klar Abseits das doch gewesen ist. So... war der mit anderen Dingen beschäftigt. Und unsere Journalisten schreiben halt nur über die Dinge, auf die sie offensichtlich hingewiesen werden.
Und ja, dieselbe Kritik, die an den Kicker geht, geht auch an den VAR Günsch. Und an den Fritz, der sich von seiner ursprünglich richtigen Entscheidung abbringen lässt.
Gute Nachrichten gibt es dagegen für die Schalker. Denn die sind mittlerweile immerhin wieder an dem Punkt angekommen, an dem sie Gegner konstant auf ihr eigenes furchtbares Niveau herunter ziehen. Und vor allem behaupten die Verantwortlichen der Gegner, in diesem Fall Ralf Rangnick, dass es ein "0:0 der besseren Sorte" gewesen sei. War es bestimmt, wenn man auf Antifußball und Fehlpässe steht. Schalke 04 hatte laut Kicker.de eine Passquote von 53%, die dann irgendwie in der Druckausgabe auf 56% gestiegen ist. Aber Details... Als Profimannschaft sollte man doch in der Lage sein, mehr als jeden 2. Pass zum Mitspieler zu bringen... also deutlich mehr...
Nebenbei lobt sich Rangnick damit schon wieder für Dinge, die er Ralph Hasenhüttl vorgeworfen hätte. Und ja, als Sportdirektor wäre er mit dem Angebotenen auf keinen Fall zufrieden gewesen...
Fortuna Düsseldorf und der VfB Stuttgart: Das ist doch mal ein Kopf an Kopf Rennen. Dieses Wochenende war es die Fortuna, die trotz einer 0:3 Heimschlappe einen Platz in der Tabelle gutmachte. Gleichzeitig schaffte es der VfB technisch gesehen trotz einer 0:4 Schlappe seinen vorletzten Tabellenplatz zu verteidigen. Bei mir stellt sich da ja folgende Frage: Wenn die beiden diesen Gleichschritt bis zum Saisonende beibehalten, gibt es dann nach dem 34. Spieltag ein Entscheidungsspiel um zu klären, wer von den beiden wirklich letzter ist?
In Stuttgart gibt es ja gerade die spannende Frage, ob man, nach der Torvorlage von Benjamin Pavard in der Vorwoche, jetzt dank Christian Gentner wirklich 2 Mal als Vorlagengeber zum Tor des Monats auftaucht oder nicht...
Die gute Nachricht für beide: Mit Hannover 96 und dem 1.FC Nürnberg gibt es halt noch 2 weitere Kandidaten, die in das Rennen um Platz 18 eingreifen wollen. Und ja, Nürnberg hat gerade einen Punkt gegen ein angebliches Spitzenteam geholt. Man muss aber auch mal festhalten, dass Eintracht Frankfurt dort gepunktet hat, obwohl sie 80 Minuten lang praktisch gar nicht am Spiel teilgenommen haben. Dass ist ja das Grundproblem dieser 3 Mannschaften: Solange sich der Gegner nicht wert, sind sie in der Lage halbwegs mitzuspielen...
Andererseits... war dies eines von den klassischen Bundesligawochenenden... wo von der Top 7 der Tabelle ausschließlich die Bayern gewinnen konnten. Alles wie gefühlt immer also...
Und ja, dass der SC Freiburg am Freitag Abend gewinnen konnte, kam für alle überraschend, die die Tabelle und diesen Blog nicht lesen... Weil wir gerade so gut dabei sind: Passives Abseits Leser wissen es früher, Part 4... Dabei wusste ich bei meiner Prognose vom letzten Montag noch nicht mal, wer gegen Mönchengladbach antreten würde... ich wusste nur, dass Gladbach nichts holen würde.
Ein ganz großes Lob muss man aber der taktischen Meisterleistung von Florian Kohfeldt aussprechen. Der wusste ja schon vorm Anstoß, dass ein Sieg nur ein Sprung auf Platz 2 bedeuten würde. Und damit, was ein langfristiges Problem geben würde, hätte man den Bayern die Möglichkeit gegeben, nächstes Wochenende direkt von Platz 3 auf Platz 1 zu springen. Das wollte Kohfeld unbedingt verhindern... Und so sprach er Marco Friedl sein "volles Vertrauen" aus. Was halt ungefähr so gut funktioniert, wie man das in Deutschland unter Merkel erwarten kann...
Oder aber Heiko Herrlich ist heimlich doch ein Trainergenie, dass nur auf den richtigen Moment gewartet hat um seine Geheimwaffe Karim Bellarabi einzusetzen... es ist wahrscheinlicher, dass das alles ein ganz geschickter Plan von Kohfeldt ist...
Wo ich schon dabei bin: Wie unfassbar dumm ist denn bitte schön die Regelauslegung vor dem 2:3? Also dem "Abseitstor", dass nach eingreifen des Videoassistenten doch gegeben wurde, weil der "Stocherversuch" von Sven Bender eine neue Spielsituation erschaffen haben soll... SEID IHR EIGENTLICH ALLE BESCHEUERT?
Also warum wird dieses Wochenende mal wieder an allen anderen Stellen über den Videobeweis gestritten, aber an der nicht?
Und nur weil unsere professionnellen Experten dazu nicht in der Lage sind, zitiere ich mal für die das Regelwerk:
" 'Aus einer Stellung einen Vorteil zu ziehen' bedeutet: - aus einer früheren Abseitsposition heraus einen Ball zu spielen, der von einem Gegner abgeprallt ist."
Es wäre ja was anderes, wenn Bender einen kontrollierten Ball zurück spielt... also quasi so, wie das der VfB Stuttgart es derzeit im Wochenrhythmus macht. Aber dieses gestreckte Bein als gezielte und kontrollierte Aktion zu bewerten...
Und wenn man wirklich zu dem Schluss kommt, dass das Regelkonform war, sollte man wenigstens mal erwähnen, dass diese Regel komplett bescheuert ist. Dass ein unkontrollierter und missglückter Abwehrversuch nicht zu einer neuen Spielsituation führt. Und dass Yuya Osako aus seiner vorherigen Abseitsposition einen entscheidenden, ein Tor bringenden Vorteil hatte.
Mit dem Fakt, dass die Kicker Redakteure keine Ahnung von Geographie haben, habe ich mich ja mittlerweile arrangiert. Aber dass die anscheinend nicht mal das Regelwerk ihres Hauptarbeitsfeldes gelesen haben, ist schon bedenklich.
Aber wahrscheinlich würden wir darüber ganz anders reden, wenn Werder Bremen wirklich noch zum Ausgleich gekommen wäre. Denn dann hätte Rudi Völler uns alle darauf hingewiesen, wie klar Abseits das doch gewesen ist. So... war der mit anderen Dingen beschäftigt. Und unsere Journalisten schreiben halt nur über die Dinge, auf die sie offensichtlich hingewiesen werden.
Und ja, dieselbe Kritik, die an den Kicker geht, geht auch an den VAR Günsch. Und an den Fritz, der sich von seiner ursprünglich richtigen Entscheidung abbringen lässt.
Gute Nachrichten gibt es dagegen für die Schalker. Denn die sind mittlerweile immerhin wieder an dem Punkt angekommen, an dem sie Gegner konstant auf ihr eigenes furchtbares Niveau herunter ziehen. Und vor allem behaupten die Verantwortlichen der Gegner, in diesem Fall Ralf Rangnick, dass es ein "0:0 der besseren Sorte" gewesen sei. War es bestimmt, wenn man auf Antifußball und Fehlpässe steht. Schalke 04 hatte laut Kicker.de eine Passquote von 53%, die dann irgendwie in der Druckausgabe auf 56% gestiegen ist. Aber Details... Als Profimannschaft sollte man doch in der Lage sein, mehr als jeden 2. Pass zum Mitspieler zu bringen... also deutlich mehr...
Nebenbei lobt sich Rangnick damit schon wieder für Dinge, die er Ralph Hasenhüttl vorgeworfen hätte. Und ja, als Sportdirektor wäre er mit dem Angebotenen auf keinen Fall zufrieden gewesen...
Fortuna Düsseldorf und der VfB Stuttgart: Das ist doch mal ein Kopf an Kopf Rennen. Dieses Wochenende war es die Fortuna, die trotz einer 0:3 Heimschlappe einen Platz in der Tabelle gutmachte. Gleichzeitig schaffte es der VfB technisch gesehen trotz einer 0:4 Schlappe seinen vorletzten Tabellenplatz zu verteidigen. Bei mir stellt sich da ja folgende Frage: Wenn die beiden diesen Gleichschritt bis zum Saisonende beibehalten, gibt es dann nach dem 34. Spieltag ein Entscheidungsspiel um zu klären, wer von den beiden wirklich letzter ist?
In Stuttgart gibt es ja gerade die spannende Frage, ob man, nach der Torvorlage von Benjamin Pavard in der Vorwoche, jetzt dank Christian Gentner wirklich 2 Mal als Vorlagengeber zum Tor des Monats auftaucht oder nicht...
Die gute Nachricht für beide: Mit Hannover 96 und dem 1.FC Nürnberg gibt es halt noch 2 weitere Kandidaten, die in das Rennen um Platz 18 eingreifen wollen. Und ja, Nürnberg hat gerade einen Punkt gegen ein angebliches Spitzenteam geholt. Man muss aber auch mal festhalten, dass Eintracht Frankfurt dort gepunktet hat, obwohl sie 80 Minuten lang praktisch gar nicht am Spiel teilgenommen haben. Dass ist ja das Grundproblem dieser 3 Mannschaften: Solange sich der Gegner nicht wert, sind sie in der Lage halbwegs mitzuspielen...
Freitag, 26. Oktober 2018
Passives Abseits Leser wissen es früher, Teil 3
Und ja, das ist reine Selbstbeweihräucherung. Und ohne den heutigen Teil hätte ich den gestrigen nicht geschrieben. Aber... es fühlt sich halt verdammt gut an... Auch wenn es irgendwie unnötig teuer ist, wenn man sich nur deswegen den Donnerstag-Kicker kauft...
Schon auf dessen Titelseite steht die Schlagzeile: "Kein Platz mehr für Müller?" Und dann wird im Innenteil ausführlich dargelegt, warum sowohl Niko Kovac als auch Jogi Löw in den für sie persönlich entscheidenden Spielen nicht auf diese Legende setzten...
Dass Thomas Müller genau genommen nicht mehr gut genug für die erste Elf des FC Bayern ist, hat der aufmerksame Leser hier bereits vor über einem Jahr gelesen. Inklusive eine Respektsbekundung an die erbrachten Leistungen. Aber halt auch den Fakt, dass ein Müller sein Maximum ausreizen muss um den Bayern zu helfen, ignorierend.
Nebenbei an der Stelle nochmal großen Dank an Christophe Dugarry, der meine Lehrmeinung, wenn auch etwas unsachlich, im Wesentlichen ins Französische übersetzt hat. Die Idee, dass einige Bayern Spieler, auch wenn ich eher an Franck Ribery und Arjen Robben gedacht habe, seit geraumer Zeit davon profitieren, dass die Bundesliga so absurd schwach geworden ist, dürfte dem einen oder anderen Leser auch bekannt vorkommen. (Memo an mich selbst: ich muss meine Labels sorgfältiger gestalten, damit ich so was wieder finde...)
Und es ist ja nicht so, dass wir eine kurzzeitige Formkrise erleben. Es ist eher so, dass langsam deutlich wird, dass Müllers Statistiken durch sein Umfeld extrem inflationär aussehen... und dass es jetzt langsam deutlich wird, dass es für ihn auf dem allerhöchsten Niveau einfach nicht reicht. Da reicht ja auch ein Blick auf die entscheidenden Spiele gegen Real und Atletico. Denn zum Ausscheiden der Bayern in der Champions League hat Thomas Müller in den letzten 3 Jahren als Offensivspieler 0 Scorerpunkte beigetragen.
Das eigentlich faszinierende ist ja der Stimmungswandel in der Berichtserstattung. Wenn ein Pep Guardiola diesen Müller in wichtigen Spielen auf die Bank gesetzt hat, war der Aufschrei groß: Wie kann man nur auf Müller verzichten?
Selbst ein Carlo Ancelotti, der nur die suboptimale Müller Version trainieren durfte, musste sich diese Frage gefallen lassen, die sich bei Jupp Heynckes einfach nicht gestellt hat. Jetzt... wird dieselbe Frage zum wohl ersten Mal in Müllers Karriere sachlich gestellt... und man kommt zu dem Schluss, dass andere derzeit oder mittlerweile einfach besser sind. Oder dass selbst im Fall Renato Sanches davon auszugehen ist, dass er besser sein wird, wenn die Bayern wieder um den Champions League Titel mitspielen.
Und klar, noch ist es ein Thema, dass auf die Titelseite kommt. Dass uns auch noch 2 Monate beschäftigen wird. Aber der Trainer muss sich im Jahr 2018 halt keine Vorwürfe mehr machen lassen, wenn er zu dem logischen Schluss kommt, dass er besser andere aufstellen sollte.
Fun Fact: Dass die Bayern mit der Verpflichtung von Heynckes den Generationswechsel noch weiter vor sich herschieben und der nächste Trainer dies dann ausbaden muss, habt ihr auch hier gelesen. Auch wenn ich hinterher zugeben musste, dass Heynckes ein absurd guter Trainer ist, bleibt das Grundproblem des verweigerten Generationswechsels bis heute bestehen...
Die "Thomas Müller wird mit 31 Jahren die Bayern verlassen" Prognose sieht jedenfalls derzeit schlechter aus als je zu vor... Auch nur, weil es eher fraglich ist, dass er so lange durchhält.
Schon auf dessen Titelseite steht die Schlagzeile: "Kein Platz mehr für Müller?" Und dann wird im Innenteil ausführlich dargelegt, warum sowohl Niko Kovac als auch Jogi Löw in den für sie persönlich entscheidenden Spielen nicht auf diese Legende setzten...
Dass Thomas Müller genau genommen nicht mehr gut genug für die erste Elf des FC Bayern ist, hat der aufmerksame Leser hier bereits vor über einem Jahr gelesen. Inklusive eine Respektsbekundung an die erbrachten Leistungen. Aber halt auch den Fakt, dass ein Müller sein Maximum ausreizen muss um den Bayern zu helfen, ignorierend.
Nebenbei an der Stelle nochmal großen Dank an Christophe Dugarry, der meine Lehrmeinung, wenn auch etwas unsachlich, im Wesentlichen ins Französische übersetzt hat. Die Idee, dass einige Bayern Spieler, auch wenn ich eher an Franck Ribery und Arjen Robben gedacht habe, seit geraumer Zeit davon profitieren, dass die Bundesliga so absurd schwach geworden ist, dürfte dem einen oder anderen Leser auch bekannt vorkommen. (Memo an mich selbst: ich muss meine Labels sorgfältiger gestalten, damit ich so was wieder finde...)
Und es ist ja nicht so, dass wir eine kurzzeitige Formkrise erleben. Es ist eher so, dass langsam deutlich wird, dass Müllers Statistiken durch sein Umfeld extrem inflationär aussehen... und dass es jetzt langsam deutlich wird, dass es für ihn auf dem allerhöchsten Niveau einfach nicht reicht. Da reicht ja auch ein Blick auf die entscheidenden Spiele gegen Real und Atletico. Denn zum Ausscheiden der Bayern in der Champions League hat Thomas Müller in den letzten 3 Jahren als Offensivspieler 0 Scorerpunkte beigetragen.
Das eigentlich faszinierende ist ja der Stimmungswandel in der Berichtserstattung. Wenn ein Pep Guardiola diesen Müller in wichtigen Spielen auf die Bank gesetzt hat, war der Aufschrei groß: Wie kann man nur auf Müller verzichten?
Selbst ein Carlo Ancelotti, der nur die suboptimale Müller Version trainieren durfte, musste sich diese Frage gefallen lassen, die sich bei Jupp Heynckes einfach nicht gestellt hat. Jetzt... wird dieselbe Frage zum wohl ersten Mal in Müllers Karriere sachlich gestellt... und man kommt zu dem Schluss, dass andere derzeit oder mittlerweile einfach besser sind. Oder dass selbst im Fall Renato Sanches davon auszugehen ist, dass er besser sein wird, wenn die Bayern wieder um den Champions League Titel mitspielen.
Und klar, noch ist es ein Thema, dass auf die Titelseite kommt. Dass uns auch noch 2 Monate beschäftigen wird. Aber der Trainer muss sich im Jahr 2018 halt keine Vorwürfe mehr machen lassen, wenn er zu dem logischen Schluss kommt, dass er besser andere aufstellen sollte.
Fun Fact: Dass die Bayern mit der Verpflichtung von Heynckes den Generationswechsel noch weiter vor sich herschieben und der nächste Trainer dies dann ausbaden muss, habt ihr auch hier gelesen. Auch wenn ich hinterher zugeben musste, dass Heynckes ein absurd guter Trainer ist, bleibt das Grundproblem des verweigerten Generationswechsels bis heute bestehen...
Die "Thomas Müller wird mit 31 Jahren die Bayern verlassen" Prognose sieht jedenfalls derzeit schlechter aus als je zu vor... Auch nur, weil es eher fraglich ist, dass er so lange durchhält.
Donnerstag, 25. Oktober 2018
Heute in der Beliebten Serie: "Passives Abseits Leser wissen es früher!"
Denn jetzt ist es tatsächlich auch bei den Leuten angekommen, die sich voll beruflich mit Fußball beschäftigen: Mittelstürmer sind doch wichtig. Wer hätte das gedacht?
Also ja. selbst einem Rainer Holzschuh ist es mittlerweile aufgefallen, dass richtig gute Mittelstürmer doch was feines sind. Ein Journalist, der als Kicker-Herausgeber seit 8 Jahren Robert Lewandowski bei der Arbeit zuschauen darf... Das ging ja fix...
Jetzt zählt er, dank Paco Alcacer all die wichtigen Mittelstürmer auf, die es so gibt. Weil genau dieser Spieler natürlich gerade auch sehr schön verdeutlicht, dass ein Knipser im Zentrum den Unterschied ausmachen kann. Gut, dass hätte man auch daran erkennen können, dass Borussia Dortmund auf Platz 18 abgestürzt ist, als sie Lewandowski an die Bayern abgeben mussten... aber wer will sich schon so im Detail mit Fußball beschäftigen.
Jetzt kommt Holzschuh zu dem Schluss, dass "den Begriff der 'Falschen Neun' zu kreieren und in Ausbildung wie Wettbewerb umzusetzen" die "größte Fahrlässigkeit des letzten Jahrzehnts" war. Herzlichen Glückwunsch. Alles Dinge, die man hier bereits 2013 lesen konnte.
Hier wurde immer die Meinung verbreitet, dass der "Falsche Neun" Hype absoluter Bullshit ist. Denn, nur so als Erinnerung, die einzige Mannschaft, die wirklich mit der Flaschen Neun erfolgreichen Angriffsfußball gespielt hat: Der FC Barcelona unter Pep Guardiola. Und der hat halt, wenn man ihn kritisch betrachtet, in der Champions League auch nur mit einem gewissen Lionel Messi etwas gerissen...
Messi ist halt eine absolute Ausnahmeerscheinung. Ein Jahrtausendtalent. Der vielleicht beste Fußballer aller Zeiten. Die einzigen echten Konkurrenten sind Pele und Cristiano Ronaldo. Der dann auch noch von 2 überragenden Zuarbeitern in Xavi und Andres Iniesta in Szene gesetzt worden ist...
Anders ausgedrückt: Mit den 3 Spielern kannst du jedes System spielen lassen und es funktioniert. Dass bedeutet aber nicht, dass sich der Rest der Welt da was abgucken kann...
Und selbst die Spanier haben mit der Falschen 9 nur verteidigt. Was aber halt keinem aufgefallen ist.
Faszinierender Weise gab es allerdings auch genau genommen nur einen einzigen Trainer neben Guardiola, der auf den "Flasche 9 als Angriffssystem und nicht als gelebter Pragmatismus" Zug aufgesprungen ist. Und der wird jetzt am Ende des Kommentars, der alle großartigen Mittelstürmer der letzten Jahre aufzählt, natürlich explizit dafür gelobt, dass er jetzt das erkannt hat, was alle anderen Übungsleiter (inklusive Pep Guardiola, der ohne Messi auch mit echten Mittelstürmer agieren ließ) längst erkannt haben.
Natürlich fehlt den Deutschen der wirklich gute Mittelstürmer. Aber dass die durchaus fähigen Optionen Kuranyi, Kruse, (zwischenzeitlich auch) Gomez und Wagner in der Nationalmannschaft keine Rolle gespielt haben, liegt hauptsächlich daran, dass Jogi Löw, einem nicht existierenden Trend hinterher rennend, jahrelang geglaubt hat, dass er es sich leisten kann diese Optionen zu vergraulen.
Ihn jetzt dafür zu loben, dass er endlich auch erkannt hat, was alle anderen schon lange wussten, ist mal wieder absurd. Aber so ist das halt bei allen Einschätzungen um die Person Löw...
Kritisch betrachtet war Löw die Person, die repräsentativ für die Fahrlässigkeit, die da begangen worden ist, steht. Aber wer will Löw schon kritisch betrachten...Da wird der Kicker noch 6 Monate für brauchen... aber vergesst ja nicht, wo ihr es zuerst gelesen habt...
Also ja. selbst einem Rainer Holzschuh ist es mittlerweile aufgefallen, dass richtig gute Mittelstürmer doch was feines sind. Ein Journalist, der als Kicker-Herausgeber seit 8 Jahren Robert Lewandowski bei der Arbeit zuschauen darf... Das ging ja fix...
Jetzt zählt er, dank Paco Alcacer all die wichtigen Mittelstürmer auf, die es so gibt. Weil genau dieser Spieler natürlich gerade auch sehr schön verdeutlicht, dass ein Knipser im Zentrum den Unterschied ausmachen kann. Gut, dass hätte man auch daran erkennen können, dass Borussia Dortmund auf Platz 18 abgestürzt ist, als sie Lewandowski an die Bayern abgeben mussten... aber wer will sich schon so im Detail mit Fußball beschäftigen.
Jetzt kommt Holzschuh zu dem Schluss, dass "den Begriff der 'Falschen Neun' zu kreieren und in Ausbildung wie Wettbewerb umzusetzen" die "größte Fahrlässigkeit des letzten Jahrzehnts" war. Herzlichen Glückwunsch. Alles Dinge, die man hier bereits 2013 lesen konnte.
Hier wurde immer die Meinung verbreitet, dass der "Falsche Neun" Hype absoluter Bullshit ist. Denn, nur so als Erinnerung, die einzige Mannschaft, die wirklich mit der Flaschen Neun erfolgreichen Angriffsfußball gespielt hat: Der FC Barcelona unter Pep Guardiola. Und der hat halt, wenn man ihn kritisch betrachtet, in der Champions League auch nur mit einem gewissen Lionel Messi etwas gerissen...
Messi ist halt eine absolute Ausnahmeerscheinung. Ein Jahrtausendtalent. Der vielleicht beste Fußballer aller Zeiten. Die einzigen echten Konkurrenten sind Pele und Cristiano Ronaldo. Der dann auch noch von 2 überragenden Zuarbeitern in Xavi und Andres Iniesta in Szene gesetzt worden ist...
Anders ausgedrückt: Mit den 3 Spielern kannst du jedes System spielen lassen und es funktioniert. Dass bedeutet aber nicht, dass sich der Rest der Welt da was abgucken kann...
Und selbst die Spanier haben mit der Falschen 9 nur verteidigt. Was aber halt keinem aufgefallen ist.
Faszinierender Weise gab es allerdings auch genau genommen nur einen einzigen Trainer neben Guardiola, der auf den "Flasche 9 als Angriffssystem und nicht als gelebter Pragmatismus" Zug aufgesprungen ist. Und der wird jetzt am Ende des Kommentars, der alle großartigen Mittelstürmer der letzten Jahre aufzählt, natürlich explizit dafür gelobt, dass er jetzt das erkannt hat, was alle anderen Übungsleiter (inklusive Pep Guardiola, der ohne Messi auch mit echten Mittelstürmer agieren ließ) längst erkannt haben.
Natürlich fehlt den Deutschen der wirklich gute Mittelstürmer. Aber dass die durchaus fähigen Optionen Kuranyi, Kruse, (zwischenzeitlich auch) Gomez und Wagner in der Nationalmannschaft keine Rolle gespielt haben, liegt hauptsächlich daran, dass Jogi Löw, einem nicht existierenden Trend hinterher rennend, jahrelang geglaubt hat, dass er es sich leisten kann diese Optionen zu vergraulen.
Ihn jetzt dafür zu loben, dass er endlich auch erkannt hat, was alle anderen schon lange wussten, ist mal wieder absurd. Aber so ist das halt bei allen Einschätzungen um die Person Löw...
Kritisch betrachtet war Löw die Person, die repräsentativ für die Fahrlässigkeit, die da begangen worden ist, steht. Aber wer will Löw schon kritisch betrachten...Da wird der Kicker noch 6 Monate für brauchen... aber vergesst ja nicht, wo ihr es zuerst gelesen habt...
Montag, 22. Oktober 2018
Worst of des "Die würde des Menschen ist unantastbar" Wochenendes
Also außer man ist so ein dummer Spanier... oder ein Drecks-Türke... oh warte, das hätte ich so nicht sagen sollen, Mist-Türke wäre angemessener gewesen... sorry...
Man weiß ja echt gar nicht mehr, was man dazu sagen soll... wenn selbst der Kicker Karl-Heinz Rummenigge kritisiert. Dem wird in genau diesem Moment bewusst geworden sein, wie viel Mist er da erzählt hat...
Oder wenn selbst die Sportschau darauf hinweist, dass man sich selbst innerhalb wenigster Minuten in den Grundaussagen widerspricht.Weil dieses "Die Würde des Menschen ist unantastbar" eben nur für aktuelle und nicht für ehemalige Bayern-Spieler gilt. Frei nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Gelaber von Gestähm....ich meine ebene gerade..."
Aber versuchen wir nochmal was neues zu finden, was noch nicht gesagt worden ist.
1.) Wenn ein Uli Hoeneß oder Rummenigge von "Anstand" sprechen, ist das für mich als würde mir ein Blinder was von Farben erzählen.
Das sind beides unanständige Populisten, die seit 40 Jahren jegliche Möglichkeiten ausreizen um ihren Verein nach vorne zu bringen. Die sich dabei aber immer einen Dreckmist darum geschert haben, was das für den Rest bedeutet. Was ich ihnen nebenbei nie vorwerfen werde, schließlich ist das ihre Aufgabe. Sie sind dann aber halt nicht in der Position anderen moralische Vorwürfe zu machen.
Also nur so (weil Hoeneß das Beispiel ja selber wieder anbringt) als Fingerzeig: Wenn Hoeneß ein anständiger Fußball-Politiker wäre, hätte er damals darauf hingewiesen, dass Mesut Özil ein verdienter deutscher Nationalspieler ist und bei weitem nicht der einzige war, der bei der WM enttäuscht hat. Stattdessen kippt er unsachlicher Weise weiteres Öl ins Feuer, damit das auch ja nur an der einen Stelle brennt und niemand auf die Idee kommt, die Leistung seiner Angestellten zu hinterfragen.
2.) Als gefürchtete "Abteilung Attacke" sind die Bayern Bosse echt die letzten, die sich über unfaire Medien beschweren dürfen. Beide haben über die Jahre den Umgang mit den jetzt neuen Feinbild immer wieder auf die Spitze getrieben um ihre Konkurrenz nervös zu machen. Die waren wirklich perfekt im Spiel mit der Presse. Und jetzt, wo es ein Mal plötzlich gegen ihren Geschmack geht, sind sie beleidigt? Obwohl sie genau diese Medien immer wieder für ihre eigene Propaganda ausgenutzt haben. Und natürlich bin ich da als kritischer Mensch vorbelasteter als der unrkritische Kicker. (Oder anders ausgedrückt: Heute in der beliebten Serie "Passives Abseits Leser wissen es früher...")
3.) Genau genommen haben die doch gar keinen Grund sich zu beschweren. Ich meine ernsthaft, wir regen uns über "Altherrenfußball" als Kritik auf? Wie arm ist das denn? Genau genommen geht es doch gerade bei der Kritik an den Bayern-Spielern nur um die gezeigten Leistungen auf dem Fußballplatz. Und die waren bei Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller in dieser Saison bisher mehr als dürftig. Wenn man da als Journalist nicht mehr drauf hinweisen darf... Von mir aus auch mit der einen oder anderen schärferen Spitze, damit es lesenswerter wird... Solange man Leute nicht als Arschlöcher beschreibt... was hier natürlich niemals passieren würde... ups...
Vielleicht sollte Rummenigge auf seine alten Tage nach Saudi Arabien auswandern, die haben ungefähr dieselbe Vorstellung von sachlicher Berichtserstattung wie er...
Und ja, auch wenn der Joke politisch extrem unkorrekt ist. Und das eine eigentlich mit dem anderen nichts zu tun hat... In Zeiten, in denen Journalisten für ihre kritische Arbeit ermordet werden (und das nicht nur in Saudi Arabien) die Namen von NTV Reporter in der Öffentlichkeit breit zu treten und dadurch eine Ächtung dieser Leute provozieren zu wollen, ist... nun ja... Unanständig. Das ist genau die Form von Hetzjagd, die wir im Fake-News-Zeitalter von führenden Persönlichkeiten nicht brauchen.
Aber um mal auf das ursprüngliche "Die Würde des Menschen ist unantastbar" zurückzukommen: Wer kümmert sich jetzt eigentlich darum? Also dass die Würde dieser alternden Menschen erhalten bleibt? Dass ihr durchaus beachtliches Lebenswerk nicht am Ende durch emotional-senile Aussagen in der Wahrnehmung aller zerstört werden? Dass die aktuelle Generation an jungen Fußballfans nicht nur noch denkt "Wer sind eigentlich diese beiden Typen da oben? Und was haben die jemals geleistet? Die labern ja nur Mülldreck..."
Oder anders ausgedrückt: Wer schützt eigentlich die Würde dieser beiden vor ihnen selbst?
Hasan Salihamidzic wird es anscheinend nicht tun. Denn er ist sachlich gesehen der große Verlierer dieser Pressekonferenz. Denn selbst wenn man dieses Schauspiel versucht sachlich und mit Abstand zu erklären... Und dann zu dem Schluss kommt, dass Rummenigge und Hoeneß halt den Trainer aus der Schusslinie nehmen wollte und dabei komplett über die Stränge geschlagen haben.
Was ihnen gelungen ist, darüber, dass Niko Kovac Franck Ribery, Müller und Boateng auf die Bank rotierte, obwohl alle 3 während der Länderspiele relativ viel Pause hatten, redet halt kaum jemand. Und selbst wenn sich ein Müller dazu äußern soll, sagt er nur, dass er "keine negativen Stimmen" liefern will...
Aber Salihamidzic saß halt während des Schauspiels daneben. Und so wurde uns allen vorgeführt, wer wann eigentlich die Entscheidungen für die Bayern trifft und entscheidet, wer verkauft werden muss und wann das entschieden wird. Bei der Bockwurst in der Halbzeit auf der Tribüne halt... während der Manager nur ein Handlanger für seine Bosse ist, der sich nicht mal selber äußern darf...
Und sonst so? Oh ja, RB Leipzig hat in einem ziemlich unmotivierten Spiel in Augsburg unentschieden gespielt. Was... natürlich niemanden überrascht, da sie als Tabellenzweiter in dieses Spiel gingen. Langsam ist diese Psychose so extrem, dass selbst die Bayern sich Gedanken machen müssen, wie sie eigentlich Borussia Dortmund einholen wollen ohne vorher nochmal auf Platz 2 zu stehen. Das wird richtig schwierig. Jetzt ist nächstes Wochenende Borussia Mönchengladbach dran.
Natürlich haben die gerade ein anderes Liga-Trauma besiegt: Nämlich den Fakt, dass die Bayern-Besieger für gewöhnlich am nächsten Spieltag nichts holen. Aber das bedeutet auch nur, dass sie nicht direkt 2 Traumata in Folge besiegen werden...
Gute Nachrichten gibt es derweil aus Stuttgart. Da hat der Trainerwechsel direkt einiges bewirkt. Also gut, man hat vor eigenem Publikum mit 0:4 verloren... und lag bereits nach 3 Minuten mit 0:1 hinten... und Weltmeister Benjamin Pavard legte das 0:3 mustergültig für Paco Alcacer auf... Wobei man ehrlich Weise sagen muss: die einzige Variante derzeit als Stuttgarter an einem Tor des Monats beteiligt zu sein ist halt ein Pass auf einen gegnerischen Angreifer spielen... Aber dennoch hat der VfB, weil dies halt die Bundesliga ist, es geschafft den letzten Tabellenplatz abzugeben... Weil es in dieser Liga halt immer noch einen gibt, der sich noch unfähiger anstellt... Das war in diesem Fall Fortuna Düsseldorf...
So, wie sich Nürnberg (die wenigstens von sich behaupten konnten, dass ihre 7 Gegentore Klatsche gegen überragende Dortmunder erspielt wurde... aber anderseits auch schon mit 0:3 gegen den Mitaufsteiger verloren hat) und Düsseldorf könnten dieses Jahr noch zum echten Problem werden. Denn es könnte sein, dass beiden die Qualität fehlt um in dieser Liga mitzuhalten. Was dann dazu führt, dass der Kampf um den Klassenerhalt, egal wie dumm sich die anderen Experten anstellen, im März entschieden sein könnte...
Aber wahrscheinlich schiebe ich da schon wieder unnötig viel Panik... es wird schon noch 3-4 andere Mannschaften geben, die ähnlich schlecht spielen werden wie die beiden Aufsteiger und dadurch deren Hoffnung auf den Klassenerhalt lange am Leben hält. Es gibt da so nen paar Experten, die da mein vollstes Vertrauen haben...
Ganz vorne dabei... Bayer Leverkusen... die es jetzt gerade so geschafft haben, gegen die "Boah, zum Glück sind die Aufsteiger so schwach, das gibt uns erstaunlich viele Möglichkeiten" Hannoveraner trotz Überzahl erst in der letzten Sekunde den Ausgleich zu erzielen... es wundert mich ein wenig, dass sie das jetzt nicht als großen Sieg der herausragenden Moral feiern... Es wäre halt nicht die dümmste Aussage des Wochenendes gewesen...
Tobias Welz und die schwierigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Irgendwie macht sich da gerade das ungute Gefühl breit, dass Welz minutenlang nach einer Möglichkeit gesucht hat, den ziemlich fragwürdigen Elfmeterpfiff zurückzunehmen... aber gleichzeitig nicht wieder das "Timo Werner ist ein Schwalbenkönig" Fass aufmachen wollte. Aber ihm Gelb gegeben wollte er genau so wenig, wie den Elfmeter stehen lassen. Also holte er seine Photoshop-Skills raus und werkelte so lange an den Kameraeinstellungen, bis vorher jemand im Abseits stand, was eine sehr diplomatische Lösung des Problems war. So müssen wir uns jetzt alle nicht mit der Frage, ob unser designierter Offensiverlöser zu leicht fällt, beschäftigen... Großartige Schiedsrichterleistung. So was darf dann auch gerne mal 4 Minuten dauern...
Man weiß ja echt gar nicht mehr, was man dazu sagen soll... wenn selbst der Kicker Karl-Heinz Rummenigge kritisiert. Dem wird in genau diesem Moment bewusst geworden sein, wie viel Mist er da erzählt hat...
Oder wenn selbst die Sportschau darauf hinweist, dass man sich selbst innerhalb wenigster Minuten in den Grundaussagen widerspricht.Weil dieses "Die Würde des Menschen ist unantastbar" eben nur für aktuelle und nicht für ehemalige Bayern-Spieler gilt. Frei nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Gelaber von Gestähm....ich meine ebene gerade..."
Aber versuchen wir nochmal was neues zu finden, was noch nicht gesagt worden ist.
1.) Wenn ein Uli Hoeneß oder Rummenigge von "Anstand" sprechen, ist das für mich als würde mir ein Blinder was von Farben erzählen.
Das sind beides unanständige Populisten, die seit 40 Jahren jegliche Möglichkeiten ausreizen um ihren Verein nach vorne zu bringen. Die sich dabei aber immer einen Dreckmist darum geschert haben, was das für den Rest bedeutet. Was ich ihnen nebenbei nie vorwerfen werde, schließlich ist das ihre Aufgabe. Sie sind dann aber halt nicht in der Position anderen moralische Vorwürfe zu machen.
Also nur so (weil Hoeneß das Beispiel ja selber wieder anbringt) als Fingerzeig: Wenn Hoeneß ein anständiger Fußball-Politiker wäre, hätte er damals darauf hingewiesen, dass Mesut Özil ein verdienter deutscher Nationalspieler ist und bei weitem nicht der einzige war, der bei der WM enttäuscht hat. Stattdessen kippt er unsachlicher Weise weiteres Öl ins Feuer, damit das auch ja nur an der einen Stelle brennt und niemand auf die Idee kommt, die Leistung seiner Angestellten zu hinterfragen.
2.) Als gefürchtete "Abteilung Attacke" sind die Bayern Bosse echt die letzten, die sich über unfaire Medien beschweren dürfen. Beide haben über die Jahre den Umgang mit den jetzt neuen Feinbild immer wieder auf die Spitze getrieben um ihre Konkurrenz nervös zu machen. Die waren wirklich perfekt im Spiel mit der Presse. Und jetzt, wo es ein Mal plötzlich gegen ihren Geschmack geht, sind sie beleidigt? Obwohl sie genau diese Medien immer wieder für ihre eigene Propaganda ausgenutzt haben. Und natürlich bin ich da als kritischer Mensch vorbelasteter als der unrkritische Kicker. (Oder anders ausgedrückt: Heute in der beliebten Serie "Passives Abseits Leser wissen es früher...")
3.) Genau genommen haben die doch gar keinen Grund sich zu beschweren. Ich meine ernsthaft, wir regen uns über "Altherrenfußball" als Kritik auf? Wie arm ist das denn? Genau genommen geht es doch gerade bei der Kritik an den Bayern-Spielern nur um die gezeigten Leistungen auf dem Fußballplatz. Und die waren bei Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller in dieser Saison bisher mehr als dürftig. Wenn man da als Journalist nicht mehr drauf hinweisen darf... Von mir aus auch mit der einen oder anderen schärferen Spitze, damit es lesenswerter wird... Solange man Leute nicht als Arschlöcher beschreibt... was hier natürlich niemals passieren würde... ups...
Vielleicht sollte Rummenigge auf seine alten Tage nach Saudi Arabien auswandern, die haben ungefähr dieselbe Vorstellung von sachlicher Berichtserstattung wie er...
Und ja, auch wenn der Joke politisch extrem unkorrekt ist. Und das eine eigentlich mit dem anderen nichts zu tun hat... In Zeiten, in denen Journalisten für ihre kritische Arbeit ermordet werden (und das nicht nur in Saudi Arabien) die Namen von NTV Reporter in der Öffentlichkeit breit zu treten und dadurch eine Ächtung dieser Leute provozieren zu wollen, ist... nun ja... Unanständig. Das ist genau die Form von Hetzjagd, die wir im Fake-News-Zeitalter von führenden Persönlichkeiten nicht brauchen.
Aber um mal auf das ursprüngliche "Die Würde des Menschen ist unantastbar" zurückzukommen: Wer kümmert sich jetzt eigentlich darum? Also dass die Würde dieser alternden Menschen erhalten bleibt? Dass ihr durchaus beachtliches Lebenswerk nicht am Ende durch emotional-senile Aussagen in der Wahrnehmung aller zerstört werden? Dass die aktuelle Generation an jungen Fußballfans nicht nur noch denkt "Wer sind eigentlich diese beiden Typen da oben? Und was haben die jemals geleistet? Die labern ja nur Mülldreck..."
Oder anders ausgedrückt: Wer schützt eigentlich die Würde dieser beiden vor ihnen selbst?
Hasan Salihamidzic wird es anscheinend nicht tun. Denn er ist sachlich gesehen der große Verlierer dieser Pressekonferenz. Denn selbst wenn man dieses Schauspiel versucht sachlich und mit Abstand zu erklären... Und dann zu dem Schluss kommt, dass Rummenigge und Hoeneß halt den Trainer aus der Schusslinie nehmen wollte und dabei komplett über die Stränge geschlagen haben.
Was ihnen gelungen ist, darüber, dass Niko Kovac Franck Ribery, Müller und Boateng auf die Bank rotierte, obwohl alle 3 während der Länderspiele relativ viel Pause hatten, redet halt kaum jemand. Und selbst wenn sich ein Müller dazu äußern soll, sagt er nur, dass er "keine negativen Stimmen" liefern will...
Aber Salihamidzic saß halt während des Schauspiels daneben. Und so wurde uns allen vorgeführt, wer wann eigentlich die Entscheidungen für die Bayern trifft und entscheidet, wer verkauft werden muss und wann das entschieden wird. Bei der Bockwurst in der Halbzeit auf der Tribüne halt... während der Manager nur ein Handlanger für seine Bosse ist, der sich nicht mal selber äußern darf...
Und sonst so? Oh ja, RB Leipzig hat in einem ziemlich unmotivierten Spiel in Augsburg unentschieden gespielt. Was... natürlich niemanden überrascht, da sie als Tabellenzweiter in dieses Spiel gingen. Langsam ist diese Psychose so extrem, dass selbst die Bayern sich Gedanken machen müssen, wie sie eigentlich Borussia Dortmund einholen wollen ohne vorher nochmal auf Platz 2 zu stehen. Das wird richtig schwierig. Jetzt ist nächstes Wochenende Borussia Mönchengladbach dran.
Natürlich haben die gerade ein anderes Liga-Trauma besiegt: Nämlich den Fakt, dass die Bayern-Besieger für gewöhnlich am nächsten Spieltag nichts holen. Aber das bedeutet auch nur, dass sie nicht direkt 2 Traumata in Folge besiegen werden...
Gute Nachrichten gibt es derweil aus Stuttgart. Da hat der Trainerwechsel direkt einiges bewirkt. Also gut, man hat vor eigenem Publikum mit 0:4 verloren... und lag bereits nach 3 Minuten mit 0:1 hinten... und Weltmeister Benjamin Pavard legte das 0:3 mustergültig für Paco Alcacer auf... Wobei man ehrlich Weise sagen muss: die einzige Variante derzeit als Stuttgarter an einem Tor des Monats beteiligt zu sein ist halt ein Pass auf einen gegnerischen Angreifer spielen... Aber dennoch hat der VfB, weil dies halt die Bundesliga ist, es geschafft den letzten Tabellenplatz abzugeben... Weil es in dieser Liga halt immer noch einen gibt, der sich noch unfähiger anstellt... Das war in diesem Fall Fortuna Düsseldorf...
So, wie sich Nürnberg (die wenigstens von sich behaupten konnten, dass ihre 7 Gegentore Klatsche gegen überragende Dortmunder erspielt wurde... aber anderseits auch schon mit 0:3 gegen den Mitaufsteiger verloren hat) und Düsseldorf könnten dieses Jahr noch zum echten Problem werden. Denn es könnte sein, dass beiden die Qualität fehlt um in dieser Liga mitzuhalten. Was dann dazu führt, dass der Kampf um den Klassenerhalt, egal wie dumm sich die anderen Experten anstellen, im März entschieden sein könnte...
Aber wahrscheinlich schiebe ich da schon wieder unnötig viel Panik... es wird schon noch 3-4 andere Mannschaften geben, die ähnlich schlecht spielen werden wie die beiden Aufsteiger und dadurch deren Hoffnung auf den Klassenerhalt lange am Leben hält. Es gibt da so nen paar Experten, die da mein vollstes Vertrauen haben...
Ganz vorne dabei... Bayer Leverkusen... die es jetzt gerade so geschafft haben, gegen die "Boah, zum Glück sind die Aufsteiger so schwach, das gibt uns erstaunlich viele Möglichkeiten" Hannoveraner trotz Überzahl erst in der letzten Sekunde den Ausgleich zu erzielen... es wundert mich ein wenig, dass sie das jetzt nicht als großen Sieg der herausragenden Moral feiern... Es wäre halt nicht die dümmste Aussage des Wochenendes gewesen...
Tobias Welz und die schwierigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Irgendwie macht sich da gerade das ungute Gefühl breit, dass Welz minutenlang nach einer Möglichkeit gesucht hat, den ziemlich fragwürdigen Elfmeterpfiff zurückzunehmen... aber gleichzeitig nicht wieder das "Timo Werner ist ein Schwalbenkönig" Fass aufmachen wollte. Aber ihm Gelb gegeben wollte er genau so wenig, wie den Elfmeter stehen lassen. Also holte er seine Photoshop-Skills raus und werkelte so lange an den Kameraeinstellungen, bis vorher jemand im Abseits stand, was eine sehr diplomatische Lösung des Problems war. So müssen wir uns jetzt alle nicht mit der Frage, ob unser designierter Offensiverlöser zu leicht fällt, beschäftigen... Großartige Schiedsrichterleistung. So was darf dann auch gerne mal 4 Minuten dauern...
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