Donnerstag, 26. November 2015

Das Ende der Solidaritätsgemeinschaft? Wirklich?

Vielleicht habe ich ja ein falsches Verständnis von Solidarität. Wenn es eine Lücke im System gibt, von dem 8% der Vereine extrem profitieren... die aber zum Nachteil der restlichen 90% ist... ist es dann nicht eher solidarisch, wenn wir über eine Änderung in dieser Lücke diskutieren?

Aber hey, wir leben in einem Wirtschaftssystem, von dem 10% profitieren und trotzdem wählen 90% der Bürger die Partein, die dieses System für Alternativlos halten... Rudi Völlers Standpunkt ergibt also, im Großen und Ganzen betrachtet, echt Sinn...

Sein wir mal ganz ehrlich: Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg und die TSG 1899 Hoffenheim profitieren extrem von der derzeitigen Regelung. Leverkusen und Wolfsburg würden ohne Bayer und VW niemals in der Champions League spielen. Die Hoppenheimer sogar in der Kreisklasse...
Allein schon, dass die Wolfsburger Probleme damit haben, ihr Stadion vollzukriegen... beim Comeback in genau diesem Wettbewerb. Nun kommen die natürlich mit der Ausrede, dass die ganzen armen Schichtarbeiter zeitgleich im Werk schuften mussten. Das Dumme daran: In Dortmund und Gelsenkirchen gibt es auch Schichtarbeiter... die kriegen es trotzdem hin ein wesentlich größeres Stadion zu füllen.
Die bittere Wahrheit ist halt: Wenn man in der absoluten (Fußball-)Provinz liegt, spielt man einfach keine Champions Leauge. Normalerweise sollte die Begeisterung des Umfeldes die Grundlage dafür sein, sich irgendwann mal dauerhaft für diesen Wettbewerb zu qualifizieren. Bei diesen beiden Vereinen ist es anders herum.

Und es muss sich keiner irgendetwas vormachen. Ohne die Millionen der Großkonzerne würden diese beiden Mannschaften um den Klassenerhalt kämpfen. Und von Andre Schürrle Transfers würde man nicht mal träumen.
Ich meine das nicht mal negativ. Bayer Leverkusen bereichert seit Jahren die Liga. Dass ist einer dieser Vereine, die Weltklasse Spieler in die Bundesliga holen. Auch wenn sie die meistens noch dazu ausbilden... ich sag mal Emerson, Zé Roberto und Lucio... Gerade die 2002er Vize-Kusen Mannschaft war der absolute Wahnsinn.

Aber dass Leverkusen einen unfairen Wettbewerbsvorteil hat, wird doch auch keiner in Frage stellen können.
Und alles, was Andreas Rettig will... ist ein bisschen Solidarität dieser demnächst 4 Vereine.
Natürlich schießt er mit seinem Vorschlag übers Ziel hinaus... aber das machen Diskussions- und Verhandlungsgrundlagen häufig. Das hat sogar Rob Stark bei Game of Thrones verstanden... und der hat sonst wirklich gar nichts verstanden, was Diplomatie betrifft...
Was der Rettig da gemacht hat, war eine provokante These in den Raum zu stellen. Mit dieser muss man sich jetzt als Vorsitzender eines Bundesligavereins beschäftigen... und Rettig zu beleidigen ist nicht die richtige Reaktion. Aber gut, da baut der Rudi halt einen richtigen Völler: Jemand hält ihm ein Mikro hin und er bricht da populistischen Scheiß rein...

Aber wisst ihr was... am Ende wird eh nichts passieren... oder nur sehr wenig. In 2 oder 3 Tagen wird VW durchsickern lassen, dass man ja im Zuge des Abgasskandals eh darüber nachdenken müsse, wo man sein Geld jetzt hin fließen lässt. Man teilt Managern mit, dass man sich als Strategischer Partner des DFB Pokals zurückziehen könnte.
Und ja, bei VW wird die ganze Geschichte etwas komplizierter. Laut dem Handelsblatt ist VW einer der größten Sponsoren des deutschen Fußballs. Und das nicht nur wegen dem VfL... sondern auch, weil man den DFB Pokal und das Aktuelle Sportstudio fördert... und den Doppelpass... Und in jedem Werbeblock der Sportschau zu sehen ist... Ernsthaft, es sollte mal jemand ausrechnen, wie groß der Anteil an den Werbezahlungen von VW ist... Wenn VW nach dem 2.12. auf auf stur schaltet und die Finanzspritzen für den Profisport jenseits von Wolfsburg zurück fährt... Dann kriegen die Vereine, die dank dieses Antrages auf mehr Geld hoffen, auf ein Mal weniger. Weil die Fernsehstationen ohne die VW Millionen schlecht die gewohnten Preise bieten können...
 Normalerweise würde dann einfach der nächste Sponsor nachrücken... das Problem ist halt: Es gibt halt nichts vergleichbares mit VW in Deutschland. Und selbst Weltweit nur 4 oder 5 Konzerne...

Am Ende profitiert nicht nur Wolfsburg vom finanziellen Engagement von VW im Profifußball... Das ist eigentlich eine extrem offensichtliche Erkenntnis. Und auch eine Form von Solidarität...

Mittwoch, 25. November 2015

Das ewige Duell in der Bundesliga

Oder: Warum sich Augsburg keine Sorgen machen muss.

Ja, am Wochenende ist es mal wieder passiert: Ein guter Trainer traf auf einen Schlechten. Das Team des Guten gewann auswärts deutlich. Der Schlechte wurde entlassen.

Das wirklich faszinierende: An diesem Wochenende konnte man den Effekt und die Reaktionen wirklich mal praktisch beobachten.
Einen guten Trainer erkennt man halt nur bedingt am Wochenende. Sondern primär an seiner Arbeit unter der Woche. Und was er mit der verfügbaren Zeit mit der Mannschaft umgeht.
Augsburg befand sich in der Krise, weil Markus Weinzierl auf Grund der englischen Wochen dank der Europa League einfach nicht mehr zu einer ordentlichen Vorbereitung kam. Auf dem Trainingsplan stand halt hauptsächlich Regenration und Rotation. Die Augsburger Mannschaft braucht diese Vorbereitung allerdings.
Der VfB Stuttgart war in der Krise, weil das Konzept des Trainers einfach nicht so einfach umzusetzen war. Was ja auch nicht ganz unverständlich ist. Bei einer Mannschaft, die sich gerade so zum Klassenerhalt gezittert hat, eine aktive und aggressive Spielweise zu vermitteln ist wahrscheinlich wirklich nicht ganz einfach.

Nun war aber Länderspielpause. Sprich: Die beiden Kandidaten aufs Tabellenende hatten 14 Tage lang Zeit mit ihrer Mannschaft zu arbeiten. Und ja, natürlich haben beide Mannschaften auch Nationalspieler. Aber halt nicht in dem Umfang, in der es eine Spitzenmannschaft betrifft. Man kann durchaus an seinem Team arbeiten. Das bewies Weinzierl ja auch eindrucksvoll: Die Probleme, die die Augsburger plagten, wurden zumindest für dieses Wochenende abgelegt.
Vor allem legt Augsburg damit schon mal die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde: In der Winterpause kann man auf dieses Spiel gucken und sich sagen: Wir müssen gar nicht soo viel ändern, wir müssen nur in möglichst nicht zu ferner Zukunft aus der Europa League ausscheiden... Das kriegen wir schon hin (oder haben wir schon geschafft).

Um mal ein prominentes Vorgängerbeispiel zu nennen, die genau das auch gemacht haben: der SC Freiburg spielte in seiner Europa League Saison ebenfalls eine grausame Hinrunde. Aber sie hatten halt auch einen Trainer, der sich durch herausragende Arbeit unter der Woche auszeichnet und die Mannschaft am Ende zum Klassenerhalt führte.

In Stuttgart dagegen... ist man in den 14 Tagen intensiver Arbeit schlechter geworden. Das sollte einem Trainer, der nicht bei Bayern München, Real Madrid oder Barcelona trainiert (wo man halt wirklich nur 5 Profis beim Training hat) nie passieren.
Und weil eine grausame Vorstellung am Wochenende nicht gereicht hat... bettelte Alexander Zorniger regelrecht in den Interviews um seine Entlassung... und darum, dass er so schnell keinen neuen Job mehr bekommt.
"Ich muss mir überlegen, was ich im Vorfeld übersehen habe. Irgendwas hat nicht gepasst." Ich kann ihm verraten, was er übersehen hat: Dass sein Kader einfach nicht gut genug ist um sein Konzept derzeit auszuführen. Und was nicht gepasst hat war das Talent und die Idee...
Alexander Zorniger würde Selena Gomez eine Arie zur Aufnahme geben und sich dann wundern, dass das nicht so klingt, wie es soll... Aber mit Beyonce Knowles hat das doch wunderbar funktioniert... warum geht das jetzt nicht?

Was aber für Zorniger fast noch viel schlimmer ist, sind seine Aussagen nach der Entlassung. "Ich hätte gegen meine Überzeugung handeln müssen." Wenn deine Überzeugung dich daran hindert, deiner Mannschaft zu helfen, bist du ein schlechter Trainer.
Genau genommen hat ein guter Trainer erst Mal nur eine einzige Überzeugung: "Ich muss die Mannschaft jetzt stabilisieren." Guckt euch einfach mal die Entwicklung der Borussia aus Mönchengladbach unter Lucien Favre an. Wenn der gleich auf 2 Spielende Stürmer gesetzt hätte... wäre Gladbach heute in der 2. Liga. Aber Favre hat erst Mal grausamen (für seine eigenen Ideale) Fußball spielen lassen. Das Offensivkonzept bestand im Wesentlichen aus "Lass uns mal dem Reus den Ball geben... und ihn dazwischen möglichst selten haben, da wir mit dem Ball nicht wirklich gut sind." Favre hat sich erst Mal 1 1/2 Jahre mit der Stabilisierung der Defensive beschäftigt.

Oder guckt euch das verbesserte Angriffsspiel der Kölner unter Peter Stöger an. Der Mann ist in der Lage, seine Mannschaft das dritte Jahr in Folge konsequent besser zu machen. Und der wird auch Zwischenschritte in Kauf genommen haben um sein Ziel zu erreichen.

Vor allem... mit welcher Ignoranz Zorniger sein System für "Alternativlos" erklärt... dem ist schon bewusst, dass in seiner Trainerlaufbahn ein einziger Erfolg steht: Der Aufstieg mit RB Leipzig. Ok, das waren technisch gesehen 2 Erfolge... aber ernsthaft, mit dieser Mannschaft nicht aufzusteigen wäre die größere Leistung gewesen. Der Junge ist praktisch eine Trainergeselle und führt sich auf wie Jupp Heynckes...
Oder Pep Guardiola. Wobei selbst der kompromissbereiter ist als Zorniger... erinnert ihr euch noch an das Spiel in Dortmund? Als Pep sich sagte, dass er heute und gegen diesen Gegner sein an sich bevorzugtes Spiel nicht durchziehen kann und ganz plötzlich den Borussen den Ball gab? Ein wirklich guter Trainer passt sich an die Gegebenheiten an. Jedes Wochenende aufs Neue.

Vor allem... wird er mit dieser Einstellung nie wieder ein Angebot bekommen. Klingt krass, ist aber so. Genau genommen gibt es in der Bundesliga derzeit 2 Vereine, bei denen er von Tag 1 sein Konzept durchziehen könnte: Bayern München und Borussia Dortmund. Hey, wenn er Glück hat, hat Pep Guardiola schon woanders unterschrieben... Und hey, Bayern unter Zorniger könnte alle Probleme der Bundesliga auf einen Schlag lösen...

Natürlich gibt es andere Vereine, die derzeit Zornigers Ideal umsetzen könnten. Das Problem ist halt: diese Mannschaften suchen nicht unbedingt einen neuen Trainer. Und wenn sie doch einen neuen brauchen, nehmen sie einen Etablierten. Und der eine echte Kandidat auf eine Zorniger Verpflichtung macht mit seinem eigenen sturen Konzepttrainer Roger Schmidt gerade auch nur bedingt so positive Erfahrungen... die werden sich hinterher nicht denken "Das machen wir gleich nochmal."
Dasselbe gilt lustiger Weise für Zweitligisten. Die wechseln halt auch nur den Trainer, wenn sie sich erst Mal stabilisieren müssen.
Zorniger muss also hoffen, dass es irgendwo einen Investor gibt, der sich eine Regionalliga-Mannschaft kauft und sie so überragend zusammenstellt, dass die einfach zu gut für ihre Liga ist. Klingt übertrieben? Nicht, wenn der Trainer bisher nur bei RB Leipzig und SG Sonnenhof Großasbach Erfolg hatte...

Zorniger wird jetzt ganz dringend die Schulbank drücken müssen. Und sich die Zwischenschritte eines Trainers erarbeiten. Denn in den aller wenigsten Situationen kann man direkt mit seiner Idealvorstellung anfangen.

Das faszinierende: Wenn Zorniger diesen Schritt nach der Entlassung in Leipzig durchdacht hätte... und sich also ordentlich auf die Aufgabe Bundesliga vorbereitet hätte... oder wenn er wenigstens nach 4 Wochen erkannt hätte, dass das so nichts werden kann... hätte das Projekt Zorniger-Dutt echt funktionieren können. Dann hätte Zorniger in der Bundesliga echt in 3 Jahren den Fußball spielen lassen können, von dem er so oft träumt. Da er aber nicht gewillt war, die nötigen Zwischenschritte zu nehmen, ist er weiter entfernt von seinem Traum als je zuvor...

Dienstag, 24. November 2015

Warum passiert das eigentlich immer in Dortmund?

Kennt ihr das Gefühl? Die Wunden sind gerade frisch vernarbt, und dann kratzt die noch mal jemand so richtig auf? Und dieser jemand ist in diesem Fall der Kicker? Und da rede ich noch nicht mal von dem "Vielleicht, weil ein Teil der Antwort die Öffentlichkeit verunsichern könnte." Satz zu Mainz 05 und Christian Heidel.
Wahlloser Einschub: Liebster Innenminister Thomas de Maizère,
selbst das unlustigste und unpolitischste Magazin Deutschlands macht sich über ihre Aussage lustig... sie können da doch bestimmt auch zurücktreten, ohne dass die Merkel ihnen erst das vollste Vertrauen ausspricht, oder? Aber was will man erwarten, wenn sein Innenminister Misere ausgesprochen wird... also zumindest fast...

Aber ja... ich hatte am Donnerstag schon ein schlechtes Gefühl... als der Kicker groß vom "Lieblingsgegner" der Hamburger schrieb. Die Analyse vom Montag ließ mich dann endgültig zu dem Schluss kommen: Fußball ergibt einfach keinen Sinn.

Nur mal so zum Mitschreiben: Die Dortmunder sahen abgesehen von der einen Hinrunde in den letzten 3 Jahren gegen jeden Bundesligisten gut aus... nur gegen den HSV nicht...

Letztes Jahr holten die Hamburger 4 Punkte. In der Saison davor gab es den Traumeinstand von Mirko Slomka... ja, das ist passiert

Und auch 2012/13 gab es 2 Siege für den HSV... mit dem inzwischen fast als Standart anzusehenden 3 HSV Toren...
Und jetzt kommt das wirklich faszinierende: In den 5 Siegen mit 14:4 Toren... stand das Chancen-Verhältnis bei 25:43... Und ja, in genau einem dieser Spiele hatte der HSV ein Chancenplus. Muss ich erwähnen, dass dies das knappste der Duelle war? In den anderen 4 Siegen hatte der HSV eine Chancenverwertung von 73%... Ich erspare es mir jetzt, die Quote des BVBs auszurechnen...

Dazu kommt ein Rene Adler, der uns daran erinnerte, dass er mal vor Manuel Neuer die klar gesetzte Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft war... (Kickernoten: 1, 1, 2,5, 1,5...) Und ja, wir reden von dem Rene Adler, der nicht nur wegen Verletzungsgründen gefühlt ständig seinen Stammplatz an Jaroslav Drobny verloren hat...

Jetzt rechnet euch mal aus, wo der HSV ohne die 16 Punkte, die man gegen den BVB gesammelt hat, stehen würde... genau: Wenn diese Spiele in den letzten 2 Jahren ein Mal so ausgehen, wie es die Formkurven, der Spielverlauf und die Chancenverwertung erwarten lassen... ist der HSV heute ein Zweitligist...

Natürlich hat es in Dortmund fast schon Tradition, Mannschaften, die elendig um den Abstieg betteln durch unerklärliche Niederlagen zu retten... Das haben die sogar für die Hoffenheimer gemacht...
Aber wenn man sich diese Spiele nochmals vor Auge führt... wird einem bewusst, wie unfassbar knapp der HSV schon vor den Relegationsspielen dem Abstieg entronnen ist. Es gibt nur eine logische Erklärung dafür: Es gibt einen Fußball-Gott und der hält die schützende Hand über den HSV...

Aber hey... es ist ja Besserung in Sicht... Klaus-Michael Kühne ist wieder bereit zu investieren... wenn der Verein endlich mal wieder den "Mut" zeigt, einen "richtig großen Spieler" zu holen... ich empfehle Rafael van der Vaart und Heiko Westermann... oder Johan Djourou... oder Lewis Holtby oder oder oder... Lukas Podolski. DO IT!!!

Ernsthaft, wenn der Kühne Geld loswerden will, kann er es mir geben... er scheint sich ja wirklich nur ganz marginal damit zu beschäftigen, was mit dem Geld dann wirklich passiert... sonst hätte er vielleicht gemerkt, dass genau dieser Hang zu den für den HSV zu unerschwinglichen und eigentlich, da sie ja sonst nicht mehr zum HSV gehen würden, gar nicht mehr so großen Spielern den HSV erst in diese beschissene Lage gebracht hat... Und dass sie sich jetzt langsam und mit kleinen, aber seriösen Schirtten (Aaron Hunt halt... und ich habe schon im Sommer gesagt, dass das genau der Transfer ist, der Hamburg wieder ins Mittelfeld bringt...) zurück in die Liga arbeiten...
Da muss man doch als HSV-Fan fast schon froh sein, dass der eine große Geldgeber beim HSV nichts zu sagen hat...

Donnerstag, 19. November 2015

Das macht doch alles keinen Spaß

Ich meine, die Situation war vorher schon supotimal... also wenn man sich mit Fußball beschäftigen will...

Die grundsätzlichen Storyline dieser Saison war halt die Dominanz der Bayern... und wie langweilig dieses Thema eigentlich ist, könnt ihr in jedem Kicker nachlesen... da der gefühlt im Wochenrhythmus eine Hymne auf einen Bayern-Spieler veröffentlichen muss... und da sie schon 2 mal einen "Warum ist Douglas Costa so gut?" Artikel veröffentlicht haben, sind sie mittlerweile bei... Franck Riberys kleinem Bruder... der in dem ganzen Artikel über ihn und seinen Bruder eigentlich nur erklären will, dass er nicht ständig mit seinem Bruder assoziiert werden will...

Und ja, wenn man den Artikel genau liest... ist das ein Scoutingbericht über einen Regionalliga Spieler, der mit viel zu großer Wahrscheinlichkeit nie in der Bundesliga spielen wird. Auf die Frage "Wer braucht den Scheiß" kann der ehrliche Kicker-Redakteur mit einem "worüber soll ich sonst schreiben?" antworten...

Und natürlich spielen Bayern und Dortmund richtig guten Fußball... sie geben aber dabei kaum Stoff zum schreiben. Da es kaum Spannung gibt.
Nehmen wir mal das Spitzenspiel auf Schalke: Eigentlich sollte das ein richtiger Test für die Bayern sein... schließlich ist Schalke ein Champions League Anwärter... genau genommen sogar ein Champions League Achtelfinal-Anwärter. Einer der 24 besten Vereine in Europa... rein statistisch gesehen... trotzdem wäre für die schon ein Unentschieden ein Erfolg... im eigenen Stadion... 

Aber hey, das war ja die gute alte Zeit... schließlich kam danach der absolut offensichtliche DFB-Skandal... Natürlich bevor die entsprechenden Personen in den Ruhestand gegangen sind... hey, die einzig positive Nachricht der letzten Monate könnte am Ende sein, dass Franz Beckenbauer als "Person des öffentlichen Lebens" in den Ruhestand geht... denn die WM nach Deutschland zu holen, war Beckenbauers letztes Lebenswerk... der hat als einziger Mensch in 3 Funktionen (Spieler, Trainer, OK) eine WM gewonnen...
Allerdings scheint der Kaiser relativ wenig Interesse daran zu haben, uns jetzt zu erklären, wie er das genau geschafft hat. Und ja, wenn Franz sein Gesicht noch Mal in eine Kamera hält, wird er als erstes dazu gefragt werden...
Das ist nebenbei das eigentliche Problem: Dass der DFB sich bei der Aufklärung so unglaublich dumm anstellt. Der Niersbach ist ja nicht wegen den Spiegel-Artikeln in die Schusslinie geraten... sondern wegen der Pressekonferenz, die er als richtig Stellung geben wollte... und ja, der Mann ist eigentlich Journalist... der hätte sich doch nen paar Gedanken machen können, wie er uns diese unschöne Wahrheit verpackt...

Aber all das... gerät ja völlig in den Hintergrund. Wir sind auf ein Mal in der Situation, dass wir das, was der Wolfgang Niersbach eigentlich kann: Bewegende Reden zu richtig schwierigen Themen halten.
Aber all unsere Lichtgestalten und Spitzenfunktionäre, die jetzt mal als Beistand gebraucht werden würden, sitzen entweder wegen Steuerhinterziehung im Knast oder sind auf einem guten Weg dahin...

Dass der Fußball dann Ziel eines Terror-Anschlages wird... macht eine bisher für den deutschen Profifußball schwierige Saison endgültig kaputt.
Und so, wie das gerade läuft, wird am Samstag irgendein Vollidiot in irgendeinem Gästeblock ein Bengalo zünden, dadurch eine Massenpanik auslösen und die allgemeine Terrorangst, die unser Innenminister so schön verbreitet, wird 50 Tote als Ergebnis haben...
Und ja, so wie diese Saison bisher gelaufen ist, ist das nicht pessimistisch, sondern es wäre die konsequente Folge...

Und ja, eigentlich kann es derzeit nur ein Ziel geben: Unfallfrei durch dieses Wochenende zu kommen um den ersten Schritt zurück zur Normalität zu nehmen.

Dienstag, 17. November 2015

Ist das, was mit Holland passiert ist, vielleicht völlig normal?

Ist es nicht übertrieben, von einem "Schock" zu reden, nur weil die Niederlande mal eine Europameisterschaft verpassen? Und das sind nebenbei nicht meine Worte, sonder die Worte, die der Kicker am Montag im einem Interview mit Erik Meijer abdruckt... 2 Seiten nach dem "Es geht um Werte, nicht um Sport" Artikel... um den Joker zu zitieren: "Very poor choice of words"...

Aber ernsthaft, anstatt jetzt schockiert zu sein, sollte man sich einfach mal anschauen, wie überragend die Ausbildungsarbeit der Niederländer eigentlich ist, dass es für dieses 14 Millionen Einwohner Land selbstverständlich betrachtet wird, dass sie sich für ein großes Turnier qualifizieren. Eigentlich ist es ein Wunder, dass sie es in 80% der Fälle schaffen.

Würde es irgendjemand verwundern, wenn Belgien ein Turnier verpasst? Also jetzt schon, die haben gerade eine goldene Generation. Ende der 90er auch. Aber in den 2000er Jahren?

Oder Dänemark, Schweden, Portugal... Ja, selbst Portugal...

Klar, für Holland ist der Fall härter, weil sie bei der letzten Weltmeisterschaft Dritter wurden. Allerdings qualifiziert sich der Dritte der WM relativ selten für die darauf folgende Europameisterschaft. Das können quasi nur wie Deutschen... Ernsthaft: Diese Statistik ist völlig absurd: Polen, Frankreich, Italien, Schweden, Kroatien, Deutschland und Holland wurden seit 1982 dritter bei der Weltmeisterschaft... und bis auf Deutschland verpassten die alle die darauf folgende EM... Vielleicht sollte man das den Spielern vorm kleinen Finale mal mitteilen...

Das eigentliche Problem der Holländer ist halt: Bei 14 Millionen Einwohner ist der Spielraum für Fehler verdammt klein.

Und natürlich denkt man bei Holländern als erstes an die Exportschlager, die im Ausland zu Superstars werden. Das Problem daran ist: Derzeit hat man davon genau einen: Arjen Robben.
An der Stelle kommt einem die Erkenntnis: Mit einem fitten Robben wäre Holland auch zur EM gefahren. Aber im entscheidenden Jahr 2015 spielte er halt 31 Minuten in der EM Qualifikation. Und er wurde durch Luciano Narsingh ersetzt... ja, genau, der...

Ja aber... was ist denn mit Wesley Snejder und Robin van Persie... die sind doch gut, oder? Naja, die waren mal gut, das ist keine Frage. Jetzt spielen sie halt in dieser Altherrenliga. Sneijder sogar schon seit Jahren. Robin van Persie hat 10 Jahre lang in der Premiere League als Leistungsträger gespielt. Wesley Snejder hat für Real Madrid gespielt, als deren Trainingslager aus Autogrammstunden in Asien oder Amerika bestand. Beide sind halt eigentlich im wohl verdienten Vorruhestand.
Stellt euch einfach vor, wir hätten in der EM Qualifikation auf Mario Gomez und Lukas Podolski setzen müssen... nicht als menschliche Siegeszigarre, sondern als elementare Bausteine für unseren Erfolg... Als zweit- und drittbester Spieler. Ja, da hätten wir auch echte Probleme bekommen.

Bleibt am Ende... Klaas Jan Huntelaar. Ein Stürmer, der für Schalke echt gut ist, aber an größeren Aufgaben auch immer gescheitert ist.
Anders ausgedrücktt: Das Bosnien Herzegowina gerade ausgeschieden ist, ist trotz eines Edin Dzeko keine große Überraschung. Wenn die Schweden trotz Zlatan Ibrahimovic scheitern sollten, bricht auch keine Hysterie aus. Außer bei Zlatan natürlich...

Diese Nationen haben halt alle ein und dasselbe Problem: Sie haben überragende Individuen.. aber keinen tauglichen Kader in der Breite dahinter. In genau der Postion sind die Holländer halt auch gerade. Und es ist nach wie vor nicht abzuschätzen, welches von den neuen Talenten am Ende wirklich gut ist... für den einen oder anderen von denen wird das WM Halbfinale 2014 das Karrierehighlight sein...
Und wenn man einen Kader hat, der aus einem verletzungsanfälligen Superstar, 2-3 Altstars und einigen Talenten besteht... dann ist es auf einmal überraschend normal, dass man auch mal ein großes Turnier verpasst.

Sonntag, 15. November 2015

Sollten wir jetzt gegen Holland antreten?

Boah, schwierige Frage... vor allem, wenn einem bewusst wird, dass sich ein Selbstmordattentäter im Eingangsbereich der Stade de France in die Luft gesprengt hat... yapp, 2 der Attentäter hatten es sich zum Ziel gesetzt, im Stadion eine Massenpanik auszulösen... Holy Shit.


Dass die Spieler in der Kabine übernachten mussten, erscheint da schon fast harmlos. Wenn man bei so einer Situation überhaupt von "harmlos" reden kann.
Und ich will mir gar nicht vorstellen, wie traumatisierend so eine Nacht für die Spieler sein kann. Das macht die Entscheidung, ob man am Dienstag spielen sollte, halt um einiges schwieriger.

Aber Reinhard Rauball sagt am Ende von dem Kicker.tv Beitrag etwas extrem wichtiges: "Ich bin der Meinung, dass man der Gewalt nicht weichen sollte und ihr nicht den Triumph lassen sollte."

An der Stelle muss man sich halt auch mal mit dem Grundprinzip des Terrorismus beschäftigen. Terror heißt nicht mehr als Angst und Schrecken. Und das Primäir-Ziel der Selbstmordanschläge sind nicht die 120 Toten. Auch wenn das jetzt extrem krass klingt und ich die tragischen Opfer gar nicht relativieren will... im Gegenteil, was ich jetzt gleich schreibe, macht diese Opfer nur noch tragischer.

Die Toten sind, aus Sicht des IS, nur Mittel zum Zweck. Sie sollen eine Reaktion provozieren. Und diese Reaktion ist das Entscheidende: Lassen wir uns als Europäer von der Angst lenken? Dann gewinnen die.

Reden wir an der Stelle mal über den 11.September und die Reaktion der Amerikaner. Als Reaktion auf die Anschläge erklärte George W. Bush den "War on Terror". Als Teil dieses Krieges wurde der "Patriot Act" verabschiedet. Man hatte so viel Angst vor Terroranschlägen, dass man sein höchstes Ideal "die Freiheit" aufgab. Zusätzlich zog man in 2 Kriege, die unser Weltbild noch auf Jahre prägen wird.
Und die Amerika in eine tiefe Sinnkrise stürzten... Denn das die amerikanische Bevölkerung mal Kriegs-müde werden würde, war 2003 nicht mal zu erahnen...

Kurz gesagt: Al Quaida hat den "War on Terror" gewonnen. Die haben mehr erreicht, als sie sich jemals haben träumen lassen. Und denen wird auch egal sein, dass sie mittlerweile vom IS abgelöst worden sind. Schließlich haben sie indirekt die Grundlage für den IS gelegt. Denn ohne ihre Anschläge gibt es keinen Irakkrieg und ohne Irakkrieg trifft der IS vor Ort auf ganz anderen Widerstand.

Und nebenbei legte man damit die Grundlage für weitere Anschläge. Wenn die Amerikaner vor 14 Jahren gesagt hätten (und ja, ich war damals in Amerika, ich habe live miterlebt, wie das gemeine Volk reagiert hat... am anderen Ende des Kontinents): "Wir lassen uns von euch nicht kaputt machen. Und uns von eurem Schrecken lenken"... Dann hätte der Terroranschlag sein eigentliches Ziel verfehlt.

Und genau vor der Wahl stehen wir Europäer jetzt... Bis jetzt haben wir an der Stelle zumindest nicht komplett verkehrt reagiert. Trauer ist eine angemessene Reaktion. Sich von der Angst leiten zu lassen nicht.

Dazu kommt ja, dass wir Deutsche noch nie Opfer eine Anschlages islamistischer Extremisten wurden. Bei uns führt immer noch der Nationalsozialistische Untergrund die Terrorstatistiken an. Gefolgt von der Roten Armee Fraktion... Hoffen wir, dass das so bleibt. Und zwar nicht, weil die Nazis jetzt als Folge wieder mehr Attentate verüben.
Bedenkt an der Stelle auch: Wenn wir jetzt als Folge unseren Hass auf die Flüchtlinge aus Syrien richten, erreicht der Anschlag genau das, was er erreichen will.

An der Stelle... kommen wir zurück zum Fußball.

Die am ehesten richtige Entscheidung ist... das Spiel stattfinden zu lassen. Und die restlichen Karten loszuwerden. Damit wir in einem ausverkauften Stadion eine angemessene Trauerfeier für die Franzosen abhalten können. (Ernsthaft: Wenn ich dafür nicht nach Hannover reisen müsste, würde ich mir Montags eine Karte besorgen. Aus Prinzip. Obwohl ich sonst nie ins Stadion und erst Recht nicht zu Deutschland Spielen gehe...)
Und dann schallt es halt ein Mal "Allez le Bleus" durch ein deutsches Stadion... na und? Dafür zeigen wir dem IS, dass wir uns von ihm nicht einschüchtern lassen.

Und ja, es ist nur ein völlig bedeutungsloses Fußball Spiel. Und es statt finden zu lassen wäre ein symbolischer Akt. Aber hey, dass es reine Symbolik ist, hält euch auch nicht davon ab, eure Facebook Titelbilder zu aktualisieren. Da kann man sich doch auch ein Mal zu einem symbolische Akt in der Realen Welt zusammenschließen.

Den Spielern sollte man die Entscheidung ob sie mitspielen wollen, da sie halt direkt vor Ort waren, selbst überlassen. Und ich mache auch keinem Beteiligten der sagt "Boah, die Nacht war zu krass, ich brauche erst Mal ein paar Tage Abstand" einen Vorwurf. Aber selbst wenn wir mit einer von Löws patentierten B-Mannschaften auflaufen. Wichtig ist erst Mal, dass überhaupt angepfiffen wird.

Donnerstag, 12. November 2015

Der eigentliche DFB Skandal

geht ja gerade völlig unter.

Klar, das liegt natürlich auch an meiner Einstellung zum Stimmenkauf... Das ist halt nen bisschen wie bei Edward Snowden. Der Kicker spielt die entsetzte Bundesregierung und ich den gemeinen Bürger, der sich fragt, ob die Bundesregierung den Patriot Act wirklich nie gelesen hat...

Wenn wir ganz ehrlich sind, wussten wir immer, dass die WM Vergabe nicht nur durch Franz Beckenbauers Gesicht geholt worden ist... und das Bayern entgegen ihrer damaligen Gewohnheiten Länderspiele gegen Gurken-Nationalmannschaften abgehalten hat.

Nur um mal zu belegen, wie offensichtlich Stimmen in Asien gekauft worden sind: Es gab in der Geschichte des Deutschen Fußballs genau ein Freundschaftsspiel in Thailand... VW war da früher präsenter... Und als dieser Asientrip im Dezember 2004 dann in Deutschland in Frage gestellt wurde... lautete die Antwort quasi: So was muss man halt machen, wenn man eine WM austragen will...

Aber gut, dazu sollte ja alles gesagt sein... kommen wir zum eigentlichen:

Die EM Ticketpreise wurden bekannt gegeben. Und man muss zugeben: Dass man sich für 25 Euro ein EM Spiel angucken kann, klingt mehr als Fair. Klar, das werden nicht die besten Plätze sein... Aber wie viele wirklich schlechte Plätze gibt es in modernen Stadien noch.
Und 25 Euro kann sich quasi jeder leisten. Hey, wenn man an der französischen Grenze wohnt (und 2006 noch zu jung war um sich Spiele im Stadion anzugucken), kann man mal fix rüber fahren und sich ein EM Spiel vor Ort angucken.
Ja... kann man. Wenn man Albanier ist und im Elsass wohnt...

Denn es gibt einen einzigen Verband, der beschlossen hat, seine Fans mal so richtig abzuzocken. Denn um überhaupt eine Chance auf die begehrten Ticktes zu haben, muss man erst Mal 70 Euro investieren. Denn nur Mitglieder im DFB Fanclub haben überhaupt eine Chance auf die Tickets der Spiele mit deutscher Beteiligung.

Natürlich muss man an der Stelle zugeben: Anstatt 80 Millionen Bewerbungen auf die Endspielkarten wird es nur 50.000 geben... zumindest theoretisch.

Denn wir sind, wenn es um Fußball geht, ein völlig beklopptes Land. Erinnert euch einfach mal, wie viele Frankfurt Fans vor 3 Jahren durch die europäischen Dörfer gezogen sind...
Und ja, es werden genügend Leute diese Pille einfach schlucken und sich die 70 Euro gönnen. Wir werden im Jahr 2016 mehr als 50.000 Mitglieder in diesem Fanclub haben...

Das ganze wäre ja noch nachvollziehbar, wenn die Preise in irgendeiner Relation zueinander stehen würden. Aber: Das günstigste Finalticket kostet weniger als das Lotterieticket um dieses zu bekommen.
Was zu einer völlig absurden Situation führt: Für den (in dem Moment wirklich) gemeinen Fußball Fan könnte es sinnvoller sein, sich ohne Ticket vor Ort zu begeben und mal zu gucken, was auf dem Schwarzmarkt so geht...
Ich meine, wenn er für das 25 Euro Ticket 75 Euro hinblättert (der Schwarzhändler den Preis also verdreifacht), spart der Deutsche immer noch Geld. Wie fucked up ist das denn bitte?

Und bevor ihr fragt: Das liegt nicht an der UEFA. Das traut sich nur der DFB. Nur der größte Einzelsportverband der Welt nimmt sich das Recht raus, seine Anhänger völlig unmotiviert um 70 Euro zu erleichtern. Also alle Anhänger außer die 50.000, die vorher schon Mitglied waren, die kriegen einen 40 Euro Treuerabatt...

Anders ausgedrückt: Wenn Albanier sein wie die sympathischere Option aussieht...

Und ja, dass man als DFB seinen Fanclub-Mitgliedern an der Stelle gewisse Vorteile einräumen muss, sehe ich sogar ein. Also dass die Mitglieder eine höhere Chance auf ein Ticket haben, als die Nichtmitglieder... Aber alle anderen komplett auszuschließen...

Hey, wir reden von der Uefa... bei dem derzeitigen Korruptionsgrad der großen Verbände muss es doch möglich sein, eine Auslosung zu manipulieren.
Wobei das noch nicht mal was mit Korruption zu tun hat... Es wäre absurd einfach, die Chance auf ein Ticket für die Mitglieder zu erhöhen... man kann mit diesem Nachweis einfach einen Doppelantrag auf ein Spiel stellen. Das zu programmieren, sollte kein Problem sein.

Oder man verlegt die Vorteile der Fanclubmitglieder nach Frankreich und gibt denen eine bessere Betreuung vor Ort. Da gibt es so viele so unzählige Varianten...
Fest steht: Die, für die sich der DFB entschieden hat, ist die einzige, die nicht geht.