Montag, 1. Juli 2024

Gareth Southgate ist ein Genie

 Der spielt halt nur ein ganz anderes Spiel als wir. Deswegen steht er ganz entspannt mit den Händen in der Hosentasche am Seitenrand und wechselt bei Rückstand in der 94. Minute einen Spieler ein, um noch an der Uhr zu drehen. Er kann das nicht nur tun, wer muss genau so agieren, um sein eigenes Ziel umzusetzen: Das 2:1 vor dem 1:1 erzielen. Und genau das hat er geschafft.

England erzielte den Ausgleich in der 96. Minute und die Führung in der 92. Minute. Und nur darum ging es doch. Und dass ein Jude Bellingham diese taktische Anweisung dann fast perfekt umsetzt. Das Spiel ständig verschleppt. Seine Mitspieler anmault, falls die vor der 93. Minute irgendwelche Anstalten machen, Initiative zu zeigen. 

Ganz ehrlich, dass Bellingham nach der gezeigten Leistung und den gezeigten Emotionen überhaupt noch auf dem Platz stand, zeigt doch, wie wenig Interesse Southgate an der Ausübung seines eigentlichen Jobs hat. Und klar, wer trifft, hat recht und wer den treffenden Spieler auf dem Platz lässt, hat alles richtig gemacht. Aber, revolutionärer Gedanke, wenn man früher einen Spieler mit Elan und positiver Körpersprache auf den Platz stellt, trifft man vielleicht sogar etwas früher. Vielleicht geht man sogar der Verlängerung aus dem Weg, was bei einem völlig überspielten Kader elementar wichtig wäre. Aber Southgate hatte halt die Hände in den Hosentaschen, da konnte er keine Wechsel vornehmen.

Ernsthaft, was der abliefert, ist eher eine Karikatur eines Trainers. Und dass der damit durchkommt, ist  völlig absurd. Und wenn Bellingham auf dem Platz steht, spielt England de facto in Unterzahl. Nicht nur, weil er selber wenig bringt, sondern weil er auch noch die anderen Spieler mit seiner "Ausstrahlung" runterzieht. 

Aber hey, genau so wird man Europameister... oder erreicht zumindest das Elfmeterschießen gegen Frankreich. Und nur darum geht es Southgate doch: Ein letztes Mal im Elfmeterschießen scheitern.

Aber ja, das solltet ihr jetzt schon buchen. Dies ist nicht die EM, die man durch berauschenden Fußball gewinnt. Dies wird eher ein "Die Favoriten mogeln sich irgendwie durch" Turnier. Also wie die letzte EM auch... Das letzte Mal hatten die aber eine gute Ausrede, weil sie dank der Pandemie-Verschiebungen völlig überspielt waren. Wobei man Bellingham zugutehalten muss, dass das auch für ihn gilt, der ist halt nach einer harten und langen Saison mit Champions League Finale vollkommen durch. Nur hat dieser angeblich so wertvolle Kader auch keinerlei Alternativen hergibt...

Vielleicht sollte man auf Transfermarkt.de auf diese EM reagieren und allen Spielern der Premiere League 15% ihres Marktwertes abziehen. Denn offensichtlich sind diese Spieler völlig überbewertet, wenn ein Phil Foden an den einfachsten Aufgaben wie "Bei einem Querpass durch den Strafraum nicht im Abseits stehen" scheitert. Und das war ja keine Zentimeter-Entscheidung wie beim dänischen Abseits, sondern eher ein "Warum geht die Fahne da nicht gleich hoch, sondern muss der VAR mobilisiert werden?" Abseits.

Jetzt solltet ihr euch auf jeden Fall den Freitag im Kalender markieren, denn das wird das einzige richtig geile Spiel der EM. Das einzige Duell zweier Spitzennationen mit (fast ausschließlich) Topspielern, die auch beide Bock auf Fußball spielen haben. Und all das nur dank Niclas Füllkrug, was man nicht oft genug erwähnen kann. 

In allen anderen Viertelfinalspielen hat man entweder eine Mannschaft wie England, die Niederlande oder Frankreich, die keinerlei Interesse am Fußball spielen haben... oder einen Außenseiter, der sich überraschend in diese Runde verlaufen hat.
Und versteht mich dabei nicht falsch: Diese Außenseiter haben bisher auch für die fußballerischen Highlights gesorgt. Gerade was die Österreicher und Schweizer im Kollektiv anbieten, ist schon faszinierend. Aber deren individuelle Klasse ist, bei allem Respekt, ein gutes Stück von den Engländern und Franzosen entfernt. Um aus einem taktisch faszinierenden Spiel ein absolut hochklassiges zu machen, braucht man halt auch die individuelle Extraklasse.

Ansonsten muss ich mich echt nochmal über das Goldfisch-Gedächtnis von Fußballfans aufregen. Ich durfte echt Kommentare wie "Scheiß Schiri!" und "Schiebung" hören, habe mich da aber zum Glück nicht laut genug geflucht, so hat das "Ihr seid doch einfach nur dumm" nur mein Kollege gehört...
Die Fans haben diese Sprüche nicht nach dem zurück gepfiffenen 1:0 durch Niklas Süle gebrüllt... Sondern nach dem 3:0 von Florian Wirtz. Einem nur für die Statistik relevantes Tor. Wenn dieser (zugegeben schwache) Schiedsrichter das Spiel hätte verschieben wollen, hätte er den Handelfmeter nicht gegeben. Und als einer der anscheinend wenigen Menschen, die sich sachlich zu Regeln äußern können, sage ich da mal: Den kann man geben. Muss man aber auch nicht.
Was auch nur bedeutet: Für Deutschland ist das ein klarer Elfmeter, gegen Deutschland wäre es eine klare Fehlentscheidung.
Und Deutschland hat jetzt 2 Mal vom VAR profitiert. Denn beim hauchdünnen Abseits würde man sich, wenn man selbst betroffen ist, für dickere Linien einsetzen. Kann doch nicht sein, dass das auf den Millimeter ausgemessen wird. Was wurde eigentlich aus "Im Zweifel für den Angreifer"? Dabei ist Abseits die eine wirklich faire Verbesserung, die der VAR gebracht hat. Denn jetzt kann man objektiv sicherstellen, dass kein einziges Abseitstor erzielt wird. Das ist brutal für die Dänen, aber irgendwie auch fair, weil es auch für alle anderen Mannschaften genauso brutal geendet hätte.

Jedenfalls feiert Deutschland jetzt plötzlich den VAR mit "Spieler des Spiels" Memes. Wenn der VAR aber das nächste Mal gegen Deutschland entscheidet, werden sie das alles wieder vergessen haben und lauthals die Abschaffung dieser Missgeburt fordern. Garantiert. 

Traurigerweise werden das aber nicht nur die Fans machen, sondern auch die Experten hinterher werden sich dann fragen, ob das wirklich sein muss... Dass man im Achtelfinale krass davon profitiert hat, haben bis dahin alle vergessen.

Donnerstag, 27. Juni 2024

Wir müssen über Lewandowskis Elfmeter reden

 Oder über Elfmeter im Allgemeinen. Um nicht immer nur dasselbe zu machen. Jetzt, wo allen anderen aufgefallen ist, dass der Modus scheiße ist... kann ich da ja in Ruhe behaupten: PassivesAbseitsLeserwissenesfrüher.

Wobei T-Online eine andere absurde Sache anspricht: Mehr kleine Mannschaften wie Rumänien und Georgien würde relativ gesehen weniger England, Frankreich, Belgien und Italien bedeuten. Damit würde das Niveau des Turniers angehoben werden. Die bittere Wahrheit dieses Turniers ist, dass abgesehen von Deutschland und Spanien die kleineren Nationen für die tollen Spiele und emotionalen Glanzpunkte gesorgt haben... Während sich die großen einen absurden Scheiß zusammenspielen.
Und ja, das ist genau die EM, in der Frankreich und England das Finale erreichen und sich da ein 0:0 nach Verlängerung zusammenstolpern.

Aber zur Parade von Mike Maignan. Denn darum geht es ja eigentlich. Der hält einen Elfmeter von Robert Lewandowski, was technisch gesehen ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Reaktion des Torhüters ist schon großartig: "Neue Regeln des IFAB ab 2026: Der Torwart muss dem Schützen im Moment den Rücken zudrehen. Wenn er den Ball hält, gibt es indirekten Freistoß."

Diese Regel ist noch gar nicht so alt. Aber sie ist Teil der "Wir schützen die Schützen und machen es denen noch leichter" Modus der Fifa. Also seit der letzten WM wurden die "Psychospielchen" verboten, damit die Schützen nicht abgelenkt sind. Lustigerweise kam die von Maignan geteilte Übertreibung als Reaktion auf diese Anpassung. 

Dass der Torrhüter die Linie zwingend berühren muss, kommt derweil aus dem Jahr 2022. Und lustigerweise hat Lewy seit 2023 keinen einzigen Elfmeter verschossen. Natürlich ist das ein richtiger Arschloch Move... aber er nutzt das Regelwerk halt eiskalt aus. Das finde ich immer großartig, weil es nur verdeutlicht, wie ahnungslos die Regelhüter sind.

Hier mal ein kurzer Realitätscheck: Ein gut getretener Elfmeter ist praktisch unhaltbar. Also wenn ein Cristiano Ronaldo einen ruhenden Ball mit 110 km/h platziert in die Ecke knallt, kommt da kein Torhüter der Welt ran. Lewandowski könnte das auch, aber es bleibt halt ein Restrisiko, den Pfosten zu treffen. Dieses Risiko senkt er gegen 0, weil der Torhüter dank seiner Finten einen Regelbruch begehen muss und er im Zweifelsfall nochmal darf.

Aber die Schützen brauchen keine Hilfestellungen.
Und ja, die Regel war an sich "gut gemeint". Aber das ist halt auch nur das Gegenteil von gut. Also eine einheitliche Auslegung zu finden, wann der Elfmeter wiederholt werden muss, ist schon vernünftig. Die haben es aber halt nicht kommen sehen, dass verwirrte Einzeltäter es mit den Finten so übertreiben.

Nun gibt es dafür eine einfache Lösung. Wenn Finten im Regelwerk explizit erlaubt sind, erlaubt man dem Keeper einfach nach der ersten auch die Linie zu verlasssen. Und wenn der Stürmer wie Lewandowski so viele Abstopper einbaut, dass der Torhüter den Ball vom Punkt aufnehmen kann, bevor der Schuss ausgeführt wird, ist das sein Problem. 

Damit wäre eindeutig geklärt: Wenn der Stürmer in einem Zug durchläuft, muss der Torhüter auf der Linie bleiben... weiß dafür aber auch genau, wann der Schuss kommt. Und wenn der Stürmer den Anlauf verzögert, muss der Torhüter sich keine Sorgen mehr machen, dass sein Versuch den Elfmeter abzuwehren, zurückgepfiffen wird. Das wäre eine faire Lösung für alle Beteiligten...

Dazu logisch, konsequent und einfach umsetzbar. Genau deswegen wird die Fifa es nie einführen...

Mittwoch, 26. Juni 2024

Wir brauchen mehr "Schanden von Gijon"!

 Klingt erstmal absurd. Aber Dinge müssen halt schlechter werden, bevor sie besser werden. 

Und ja, die Gruppe C war schon dicht dran. Die einzigen, die einem da Leid tun, sind halt die Serben, die halt auch einfach zu limitiert sind, um wirklich was zu bewegen. Die anderen... Aber das ist ja die Brillianz eines Gareth Southgates: Da kann man den Unterschied zwischen einem abgesprochenen 0:0 als neue "Schande von Gijon" oder einem Normalen Spiel einfach nicht erkennen...
Fun Fact: In der Gruppe C haben die zusammen in 6 Spielen 7 Tore erzielt... Das dürfte damit die schlechteste EM Gruppe aller Zeiten gewesen sein.

Aber es ist auch verständlich. Slowenien und Dänemark hätten ja das Achtelfinale riskiert, wenn sie hinten aufgemacht hätten. Ein Achtelfinale, dass sie bei einem 0:0 sicher erreichen. Jetzt geht Slowenien der Deutschen Mannschaft aus dem Weg, weil der Co-Trainer eine Gelbe Karte gesehen hat. Die eigentliche Entscheidung dieser Gruppe fiel in der 72. Minute, als Jaka Bijol eine Gelbe Karte bekam.

Aber leider sind die halt nicht ausgeschieden, sondern dürfen, zumindest nach meinem Tabellenrechner, auf den ersten der Gruppe E. Das sind im schlimmsten Fall zu alte und auch nicht wirklich Insprierte Belgier... im Idealfall ist es Rumänien oder die Slowakai. Da muss die Frage, ob es jemals eine "teamdienlichere" Gelbe Karte gab, erlaubt sein... denn all diese Mannschaften sind schlechter als Deutschland.

Hoffentlich spielen die Rumänen und die Slowaken jetzt wirklich auf 0:0. Mit 0 Torschüssen und Chancen. Zieht das durch. Und dann scheidet die Ukraine mit 4 Punkten aus, während Dänemark und Slowenien mit 2 Toren weiterkommen.  Denn nur dann wird sich dieser Modus ändern. Entweder durch eine weitere Aufstockung des Turniers, oder durch ein weiteres "Vorturnier", damit die Favoriten erste in der Gruppenphase mit den besten 16 Teams einsteigen müssen. Aber wir müssen zurück zu den "Nur die ersten 2 kommen weiter."

Normalerweise ist das jetzt der Moment, in dem das Turnier richtig ins Laufen kommt. Stattdessen ist zumindest mir so langweilig, dass ich mich irgendwie mit anderen Dingen ablenke. Oder einfach auf Konzerte gehe, statt mir diese Grütze anzugucken.

Das kann man ja auch an dem auf kurze Sicht großartigen letzten Spieltag der Gruppe D festhalten: Also an sich war das schon richtig spannend. Und es gab haufenweise Verschiebungen in der Tabelle. Alle 3 Mannschaften waren zwischendurch mal Tabellenführer. Aber dann wird einem bewusst, dass alle 3 Mannschaften zu jeder Zeit garantiert im Achtelfinale standen. Keine Mannschaft war jemals vom Ausscheiden bedroht. Was meint ihr, wie sich die Niederländer dann gewehrt hätten?

Mein Tabellenrechner (ich habe als Optimist alle weiteren Spiele auf 0:0 getippt) spuckt mir als "Strafe" für den verpassten Gruppensieg Frankreich gegen Belgien aus. Und Österreich gegen die Türkei. Weil es auch für die Franzosen nur um die Frage ging, gegen welchen Gruppenzweiten sie denn antreten. Falls die Belgier ihren Scheiß so weit auf die Reihe bekommen, dass sie Gruppensieger werden, gibt es Frankreich gegen Rumänien oder die Slowakei. Einzig die Holländer bekommen als "Strafe" die trägen Engländer als Gegner... während die eigentliche Strafe für die gezeigten Leistungen ein Vorrundenaus sein sollten...

Nebebei wird jetzt ja immer an den "sportsgeist" appeliert, damit sich Rumänien und die Slowakei nicht auf ein 0:0 einigen. Das ist so albern. Denn der "sportsgeist" sollte sie aufs 0:0 gehen lassen. Denn für Rumänien wäre das ein historischer Erfolg: Die erste Teilnahme an einer K.O. Phase seit dem Jahr 2000. Für die Slowakei wäre es die 2. Teilnahme an einem Achtelfinale in der (zugegeben noch jungen) Verbandsgeschichte. Für viele Spieler wäre das Erreichen dieser K.O. Runde und das Spiel vor ausverkauftem Haus eines DER Highlights ihrer Karriere. Die haben halt keinen Toni Kroos, für den es normal ist, in ein Finale einzuziehen... Die stellen halt eher so Schranz auf... Oder die verschollenen Brüder von Marko Marin...

Dieses Highlight aufs Spiel zu setzen, weil man in der 85. Minute in einen Konter rennt, wäre das Dümmste, was ein Sportler je getan hat. Denn die können ja nichts dafür, dass dieser Modus so beschissen ist. Das haben die Leute in den Anzügen verkackt. Und ihre Aufgabe ist es, aus diesem Modus das beste für sich selbst herauszuholen. Wenn sie das mit einem müden 0:0 erreichen, dann soll es halt so sein.

Dienstag, 25. Juni 2024

Danke, Füllkrug

 War echt wichtig, dass wir diesen Italienern aus dem Weg gehen... und stattdessen auf England treffen.

Also nur um nochmal festzuhalten, was dieser Treffer bewirkt hat: Es führt dazu, dass wir gegen den einen Gruppenzweiten spielen und nicht gegen den anderen... Weil dieser Modus mit den 24 Teams so abgefuckt ist.

Eigentlich sollte der Gruppenerste jeder Gruppe auf einen relativ schwächeren Gruppenzweiten treffen. Und alle nicht ganz so stark gestarteten Teams auf eines der dominanten Teams. Und wer nach 3 Spielen 3 Punkte und ein negatives Torverhältnis hat, scheidet aus.

Aber jetzt hat Ungarn immernoch die Chance auf ein weiterkommen. Hier ist auch etwas, was unbedingt bedacht werden muss: Mattia Zaccagni hat nicht Italien ins Achtelfinale geschossen. Er hat nur Kroatien rausgehauen. Denn ohne diesen Treffer stünde Italien bei 3 Punten und -1 Toren. Also schonmal vor den Ungarn. Man müsste also nur noch einen weitere noch schwächeren Gruppendriten finden. Und heute spielt Dänemark gegen Slowenien. Wenn eine dieser Mannschaften gewinnt und England nicht verliert, hätte Italien trotz Niederlage das Achtelfinale sicher.

Und ja, ich gehe nicht davon aus, dass England gewinnt. Southgate wird, wo er jetzt ja sicher weiter ist, Southgate Dinge tun... vielleicht stellt er wirklich 6 Crystal Palace Spieler auf, damit alle merken, dass seine Bank gar nicht so gut ist. Oder einfach nur, weil er es kann. Und dann spielen die nur Unentschieden, während Dänemark mit 2:0 gewinnt. Und schon trifft Southgate auf Nagelsmann.

Das ist aus Southgates Anti-Fußball-Perspektive auch gar nicht sooo schlimm. Er hat ja gerade die Blaupause bekommen, wie man die Deutschen an ihre Grenzen bringt. Und er wird die Mannschaften, die wirklich Fußball spielen können und wollen, so früh wie möglich aus dem Turnier kegeln wollen... bevor die sich noch besser einspielen.

Das Spiel gegen die Schweiz hat "uns" ja gezeigt, dass die Abstimmung im Mittelfeld noch nicht so fein ist, wie man das braucht, um Europameister zu werden. Da kam dann sogar ein Toni Kroos ins Schwitzen. (Dass Kroos Werbung für Deodorant macht, finde ich nebenbei absurd... aber andere Geschichte.) Aber je mehr Zeit Kroos, Gündogan, Musiala und Wirtz gemeinsam verbringen, umso besser wird das. Also lieber schnell  raus mit denen.

Und ja, diese Theorie ist völlig absurd. Deswegen gehe ich davon aus, dass dies Southgates Plan ist. Und dass England am Ende mit brutalem Anti-Fußball und absolutem Minimalismus Europameiser wird... Obwohl, er müsste ja pressen lassen und das wäre ja Aufwand. Dafür müsste man ja den Einsatz hochfahren. Southgate wird also diesen "genialen" Plan haben, dann aber nicht bemerken, dass der nicht funktioniert, wenn man sich am eigenen 16er vergräbt... Aber ansonsten ist der Plan voll gut. Und erklärt auch alles, was England bisher so angeboten hat.

Sonntag, 23. Juni 2024

Was mich ja am meisten verwirrt

 Ist der Spielplan dieser EM. Wer hat sich das denn ausgedacht?

Das fällt mir hauptsächlich auf, weil meine Schicht heute erst 18 Uhr beginnt. Sollte da nicht schon Anpfiff sein? Nope, heute wird nur 21 Uhr gespielt...

Auf den Sonntag. Den einen Tag, an dem alle auch schon um 1 Uhr Zeit gehabt hätten... fangen wir erst um 9 an. Damit die Ruhestörung am Ende richtig reinknallt. Nun könnte man natürlich behaupten, dass man ja Rücksicht auf die Christlichen Traditionen nehmen müsste... aber die Katholische Kirche hat ihren nächsten Missbrauchsskandal am Arsch, so fuck these guys. Oder um es diplomatisch auszudrücken: Auch die wären froh, wenn heute mehr Fußball gespielt wird, damit diese Schlagzeile möglichst schnell endgültig von Tagesschau.de verschwindet.

Und nur um das mal festzuhalten: Die müssen heute, an einem Sonntag, wieder eine Ausnahmeregelung für die Nachtruhe anwenden, weil das Deutschland Spiel erst um Halb 11 abgepfiffen wird und damit die Autokorsos erst um 22:45 losgehen können... Obwohl vorher nichts los ist. Ok, nicht "nichts", in Leipzig spielt die Spider Murphy Gang... damit haben die es jetzt auch in diesen Blog geschafft.

Mich verwirrt ja am meisten, dass das Ordnungsamt diese Konstellation gesehen hat und der UEFA gesagt hat "Macht mal..."  Wenn sonst jemand am Sonntag um 21 Uhr irgendwas machen will, kommt immer die Frage "Geht das nicht etwas früher? Oder Montags?"

Aber gut, Deutschland 21 Uhr bedeutet im Zweifelsfall auch, dass man beim Public Viewing nicht in die Sonne gucken muss und dadurch die Bildqualität besser wird. Aber dann lasst doch die Gruppe B auch am Sonntag spielen... Um 18 Uhr halt.

Aber die spielen am Montag. Auch spät. Auch als einzige. Ok, dachte ich mir da... dann machen die am letzten Spieltag wohl jede Gruppe einzeln und strecken das Turnier so etwas in die Länge... Ist vielleicht auch besser, weil ja noch nicht fest steht, welcher Gruppendritte wann wo antreten muss. Deswegen gibt es ja sogar 2 Ruhetage nach der Gruppenphase.

Aber dann machen die ab Dienstag wieder den 18 Uhr 21 Uhr Rhytmus... Warum? Warum packt man die Doppelspiele nicht an den Anfang und vor allem auf den freien Sonntag? 

Das mag jetzt auf den ersten Blick relativ egal wirken. Aber fällt folgendes auf: Der erste der Gruppe A (also Deutschland oder die Schweiz) trifft auf den zweiten der Gruppe... ja, ihr denkt jetzt "B", aber das wäre zu einfach. Es ist der zweite der Gruppe C. Und dies bedeutet, dass Deutschland 6 Tage Pause zwischen dem letzten Gruppenspiel hat. Also das steht fest, selbst wenn sie Gruppenzweiter werden. Die Frage ist nur, ob sie auf den zweiten der Gruppe B oder C treffen. Also stand jetzt Italien oder Dänemark. Absurderweise spielt man selbst dann nicht gegen einen Gruppenersten, wenn man selber nur Zweiter wird. Man kann also mit einer strategischen Niederlage den Spaniern und den Engländern aus dem Weg gehen. Und ja, theoretisch könnte England im Achtelfinale warten, wenn die weiterhin so uninspiriert auftreten und Dänemark Serbien abschießt. Aber das sind ja auch nur die absurden Metatheorien...

Viel schlimmer ist: Der erste der Gruppe A hat 6 Tage Pause, der 2. der Gruppe C nur 4. Das sind 2 Tage weniger, um eventuelle Wehwehchen auszukurieren.
Im "Früher war alles besser" Land war das nur ein einziger Tag Unterschied. Dieser extra Tag wird aber völlig unmotiviert eingeführt. Aber fairerweise war das 2016 auch schon so. Nur dass es damals als Bonusbelastung noch 3 Achtelfinale an einem Tag gab. 5 Jahre später waren sie so clever, das Sonntagspiel um 18 Uhr anzupfeifen und haben in reiner Willkür die Gruppe A und D an Extratagen angesetzt.

Im Sinne der Ruhetage wäre es natürlich am "sinnvollsten" immer 2 Gruppen an einem Tag auszutragen und einfach einen weiteren wirklichen Ruhetag einzuführen. Damit die Konzertgänger auch mal wieder in Ruhe auf Konzerte gehen können und nicht vor dem Anpfiff zu Clueso rennen müssen... Und man könnte Bands von dem Clueso-Kaliber um 19 Anfangen und sie ihr komplettes Set spielen lassen... an den freien Tagen halt.

Das wird am Ende alles nicht das Turnier entscheiden... aber es verwirrt mich halt doch.

Samstag, 22. Juni 2024

Ein "Worst of" zu einer bisher ziemlich guten EM

Das läuft ja besser, als erwartet. Die meisten Favoriten sind ordentlich bis gut in das Turnier gestartet. Die Außenseiter wie Albanien und Georgien spielen ordentlich mit und mauern nicht nur. Und die Schottischen Fans singen sich in die Herzen des Postillons. Viel mehr kann man nicht verlangen.

Ok, weniger Eigentore. Denn am Ende wird "Eigentor" jetzt ja zum Torschützen erklärt. Was mich zu der wichtigsten Frage bringt: Wenn Klaus Gjasula nochmal trifft, wird er dann mit 2 Treffern Torschützenkönig? Am besten schießt der noch ein Eigentor, dann holt er die Trophäe, indem er für Kroatien, Georgien und Spanien getroffen hat.

Nebenbei finde ich es faszinierend, dass sich jetzt schon alle sorgen um Spanien machen. Eine Mannschaft, die irgendwo zwischen "Gomez der Woche" und "Die Perfekte Arsenal Imitation" pendelt... Erfahrungsgemäß gewinnt man die EM aber nicht mit schönen Fußball, sondern mit brutaler Effizienz. Am Ende wird eine dieser Gurkenmannschaften mit ihrem grausamen Fußball den Titel holen, und nicht die Spaßfußballer.

England zum Beispiel. Also genau genommen ist es völlig absurd, wie alle gerade über die Engländer herziehen, während die sicher im Achtelfinale stehen. Also ja, die spielen derzeit mit angezogener Handbremse. Oder mit fast leerem Tank. Oder halt einfach Southgate-Fußball. Aber die spielen halt auch dieselbe Grütze, wie bei den letzten sehr erfolgreichen Turnieren.

Man muss aber auch mal festhalten: Die haben verteidigen verdammt gut. Die Dänen hatten keinen einzigen Abschluss im 16er. Die brauchten einen Sonntagsschuss, um den Ausgleich zu erzielen. Serbien hatte technisch gesehen einen Abschluss im Strafraum, weil Mitrovic nach dem frühen Ballgewinn tatsächlich aus 15 Metern abschließen konnte. Dazu musste Jordan Pickford ein Mal bei einer flachen Hereingabe eingreifen und eine gute Schußchance verkam zu einer Rückgabe. Das waren alle "brenzligen Situationen", die England in 180 Minuten im Strafraum üebrstehen musste. Das ist still und heimlich die Mannschaft, die am besten verteidigt. Solange der englische Torwart keinen Fernschuss "durchwinkt", steht die 0. Wenn die jetzt noch keinen englischen Torwart im Kasten hätten, wäre das Konzept perfekt, um mindestens ein Elfmeterschießen zu erreichen.... und das ist ja Southgates eigentliches Ziel. Die Offensive Klasse wird ja nur gut versteckt, die ist ja durchaus vorhanden. Das ist auch keine Mannschaft, auf die ich treffen will.

Wo wir schon bei Torhütern waren: Da fällt mir auf, dass es auch einfach keine sachliche Debatte über diese deutsche Mannschaft mehr geben kann, weil die uns jetzt schon alle emotionalen Sicherungen rausgeknallt haben... was an sich etwas positives ist. Denn das der Gastgeber ein starkes Turnier spielt, ist durchaus positiv für die Stimmung... und für alle Gastronomen im Land.

Dennoch muss man auch mal festhalten: Manuel Neuer war gegen die Ungarn nicht "Weltklasse". Er war nicht mal der beste Torhüter auf dem Feld. Und ja, er hat Joshua Kimmichs Gegentorvorlage in Minute 1 verhindert... als einige Fans noch nicht begriffen hatten, dass die in Weiß die Bösen und die in Pink die Guten sind. In der Kneipe, in der ich am Tresen stand, wurde da von einigen schon gejubelt.
Er hat auch den einen Freistoss stark gehalten. Aber auch nur "stark" und nicht "Weltklasse" oder "Überragend", denn er hat den Ball doch wieder nach vorne abklatschen lassen und legt ihm so einem gegnerischen Stürmer auf den Fuß. Genauso, wie er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wieder einen Ball nach vorne abwehrt und der Gegner einschiebt. Aber Abseits ist halt Abseits. Wir sind da aber auch nur Zentimeter an einer erneuten Torhüterdebatte vorbeigeschrammt. Und diese Zentimeter hatten nichts mit Neuer zu tun, er hatte da einfach nur Glück. Und wenn ihr jetzt denkt, dass ich zu kritisch bin, dann guckt euch einfach mal die Parade von Peter Gulasci gegen Leroy Sané an. Also nur um zu verdeutlichen, dass es auf gehobenem Niveau durchaus möglich ist, Torschüsse zur Seite abzuwehren.
Dann sah Neuer noch bei einer Flanke extrem unsicher aus. Er hat also nicht nur dieselben Fehler wie zuletzt immer gemacht, sondern auch noch neue Schwächen eingebaut. Aber laut Kicker war er besser als sein Gegenüber, obwohl der keinerlei Unsicherheiten gezeigt hat. Und wenn man jetzt darauf hinweist, dass Neuer beängstigend viele Bälle nach vorne abwehrt, wird man als chronischer Nörgler abgetan... obwohl man eigentlich nur die Leistungen sachlich analysiert und sich nicht von dem Schwarz-Rot-Goldenen Fahnenmeer blenden lässt. 

Da macht einem das Duell mit den Spaniern doch wieder Angst. Denn so, wie Neuer sich derzeit präsentiert, werden die Spanier es nicht schaffen, den "berühmt zu schießen"...

Montag, 17. Juni 2024

Wird Englands Kader überschätzt?

 Spoiler: Natürlich. Aber warum?

Also England soll ja der Topfavorit auf den Titel sein. "It's coming home!" Sie haben ja auch den teuersten Kader. Aber trotzdem wird schon vorm ersten Spiel gewarnt, dass die Mannschaft am Ende einfach überspielt und übermüdet sein könnte. Schließlich hat niemand so viele Spieler aus der besten Liga der Welt im in seinem Kader. Und die beiden Legionäre Jude Bellingham und Harry Kane standen jeweils mindestens im Halbfinale der Champions League, die hatten also auch wenig erholsame Saisons.

Die Engländer haben halt schon seit Jahrzehnten den Wettbewerbsnachteil, dass ihre Spieler im Winter, wenn alle anderen ein wenig runter fahren, eine extreme Knochenmühle mit Pokal und Liga durchziehen müssen. Deswegen überrascht es auch nicht, wenn ihnen dann das Benzin ausgeht. Aber dieses Jahr sind die Vorraussetzungen doch so günstig wie nie...

Schließlich hatte man nur 2 Spieler im Halbfinale der Champions League. Und Aston Villa, also der einzige Halbinalteilnehmer, stellt nur Ollie Watkins. Ollie Who? Ollie Watkins ist ein englischer Fußballspieler, der mit 28 endlich seinen Durchbruch in der Premiere League hatte und 19 Tore für den Überraschungsvierten erzielt hat. Das ist quasi deren Deniz Undav. Nur dass Undav halt nur die hälfte wert sein soll, weil sein Durchbruch "nur" in der Bundesliga war. 

Also nur um ein ganz konrketes Beispiel zu nennen, dass die Marktwerte als Maßstab für die Klasse zu nehmen, völlig absurd ist. Denn die Inflation in der Premiere League ist völlig bekloppt. 

Wenn man sich die englische Bank genauer anguckt, sind das natürlich alles Spieler aus der besten Liga der Welt. Auch wenn diese Liga das dieses Jahr nicht wirklich nachgewiesen hat, so ist es doch eine Ausnahmesaison. Aber das ist halt alles nicht das höchste Regal, sondern eher englische Mittelklasse.

Crystal Palace stellt die meisten Spieler in diesem Kader. Der FC Brentford und Brighton & Hove Albion stellen jeweils einen Teilnehmer. Bei allem Respekt... das wäre, als würde der VfL Wolfsburg oder der FC Augsburg den Kern der deutschen Nationalmannschaft stellen.

Und natürlich macht Gareth Southgate Southgate Dinge und verzichtet auf Cole Palmer, der ganz alleine Chelsea wiederbelebt hat. Aber auch Cole Palmer kommt auf 11 Einsätze in der Champions League... weil er als Ergänzungsspieler von Manchester City in den unwichtigen Gruppenspielen hin und wieder eingewechselt wurde. In der K.O. Phase kam der noch nie zum Einsatz.

Eingewechselt wurden Conor Gallagher, Kobbie Mainoo und Jarrod Bowen. Das sind alles Spieler, die mir ehrlicherweise gar nichts sagen. Zusammen haben die 42 Champions League Minuten in den Beinen, weil Mainoo untger anderem gegen die Bayern eingewechselt wurde.

Da ist es auf einmal schon wesentlich schwieriger auf Southgate zu fluchen, weil der so zögerlich agiert. Also ja, seine Startelf könnte die beste des Turniers sein. Wobei man hier auch "könnte" sagen muss, schließlich muss er auch drei Rechtsverteidiger aufstellen, weil er keine Option für hinten links hat und liebr auf Trent Alexander-Arnold als auf die mutige Palmer Option setzt. Die Startelf ist aber definitiv gut genug, um Europameister zu werden. Aber kann Southgate wirklich nachlegen, wenn das Spiel auf der Kippe steht? Also abgesehen davon, dass er vor 3 Jahren nachgewiesen hat, dass er das nicht will.

Als ich "damals" über die ausbleibenden Wechsel geflucht habe, saßen Bukayo Saka, Jack Graelish, Marcus Rashford, Jadon Sancho und Reece James auf der Bank. Da war richtig viel Potenzial vorhanden. Da hätte man wirklich reagieren können. Oh und ein gewisser Jude Bellingham war als blutjunges Talent schon dabei. Von diesen Spielern ist keiner üebr 30. Die sollten eigentlich im besten Fußballeralter sein. Aber nur 2 stehen überhaupt im Kader. Die sind aber allesamt 3 Jahre ausgebrannt

Also um ESPNs "Why burnout is England's biggest oponent"  zu erklären: Weil einige ihrer großen Talente aus der angehenden goldenen Generation mit Mitte bis Ende 20 schon komplett durch sind. Und dass Saka und Bellingham an Sterling und Rashford vorbeigezogen sind, ist kein Problem, sondern ein gutes Zeichen. Dass aber auch all die international unbekannten Spieler an ihnen vorbeigezogen sind, ist ein verdammtes Problem.

Nur so zum Vergleich: Julian Nagelsmann konnte Niclas Füllkrug, Leroy Sané, Thomas Müller und Emre Can von der Bank bringen. 2 von denen standen im Champions League Finale in der Startelf. Can Auswechslung könnte der Knackpunkt in dem Spiel gewesen sein. Nur um mal kurz festzuhalten, wie absurd die "Warum wird Leon Goretzka nicht nachnominiert, sondern dieser Türke?" eigentlich ist.

Leroy Sané war, wenn er denn fit ist, Stammspieler beim Rekordmeister. Und so oft ich mich über Thomas Müller lustig mache und den kritisiere: Als Superveteran, der hauptsächlich auf der Bank sitzen und die Kabine führen soll, ist der eine gute Besetzung. Er sollte halt nur nicht als Stammspieler ins Turnier gehen.
Ich werfe hier mal die These in den Raum, dass Müller alleine mehr Titel geholt hat, als die gesamte englische Bank. Und er dürfte auch auf mehr Einsätze in der Champions League kommen, als all diese Herren. Letzteres gilt auch für Leroy Sane, der auf 60 Spiele und 22 Tore in der Königsklasse kommt.

Spieler wie Undav oder Chris Führich, die als überraschende Durchstarter bei Stuttgart zu den großen Gewinnern der Saison zählen, sind in dieser Mannschaft nur die Notfall Optionen. Bei England wären sie die einzigen Optionen.

Da fällt es schon wesentlich schwerer, einen Southgate zu kritisieren, weil er an seinen wenigen nachweislich richtig guten Spielern festhält nur nicht wechselt. Und das ist etwas, was bei einem langen Turnier überaus wichtig werden dürfte. Wenn die Engländer das gesamte Turnier mit ihrer ersten Elf bestreiten können, gehören sie zu den Turnierfavoriten. Wenn aber 2 oder 3 Spieler verletzt oder gesperrt ausfallen... oder einfach nach der langen Saison und einer Verlängerung im Viertelfinale müde sind... dann könnte es verdammt eng werden.

Aber so ist das halt, wenn die großen Vereine deiner Liga fast ausschließlich auf ausländische Profis setzen. Also wenn ihr euch die Stürmer des FC Liverpools mal anguckt, dann wird euch auffalllen, dass keiner von denen für die Three Lions in Betracht kommen kann. Bei Manchester City sind es nur Phil Foden und eben Graelish, der da aber auch kein Stammspieler mehr ist. Dafür zahlt die englische Nationalmannschaft mal wieder die Zeche.