Ich muss zugeben... eigentlich hatte ich gerade einen Beitrag zum Orakel Marco Russ angefangen... dann wollte ich kurz auf Kicker.de recherchieren... und dann viel mir auf, dass das nicht der Tag ist, um primitive Witze über Aussagen von Russ zu machen... Alles, was es zu diesem Spieler zu sagen gibt, ist: Hoffentlich wird das der Beste Positive Dopingbefund aller Zeiten für einen Profisportler.
Da gibt es an der Stelle auch nicht mehr zu sagen als "Gute Besserung".
Und auf ein Mal wird es von ihm viel wichtigere Prognosen geben, als wer die Relegation gewinnt.
Bevor ich mich jetzt wirklich noch in die Scheiße reite... machen wir was harmloses.
Hat Robin Dutt gerade seine Zukunft in der Bundesliga verspielt?
Spannende Frage. Man muss dazu nur mal erwähnen, dass es richtig schwer ist, sich aus dem Kreis der Bundesligakandidaten zu verabschieden, wenn man da erst ein Mal drinne war. Da muss man schon richtig absurde Pressekonferenzen geben.
Oder um das anders zu verdeutlichen: Es gab in der Bundesliga Manager, die sich die Bilanz von Michael Oenning beim 1.FC Nürnberg angeguckt haben und sich gedacht haben: Den brauchen wir, der kann mal unsere Erste übernehmen.
Bei wie vielen Mannschaften war ein Felix Magath als Feuerwehrmann, der aber schnell ausbrennt, bevor er dann endlich mal längerfristigen Erfolg hatte... und wie viele Versuche als Manager hat Magath bekommen, bevor die Vereine gemerkt haben, dass es nur bedingt clever ist sich einen Kader von der Größe einer American Football Mannschaft anzulegen?
Eintracht Frankfurt UND der VfB Stuttgart mussten sich Armin Veh 2 mal aus nächster Nähe angucken um dann doch festzustellen, dass der eigentlich kein besonders guter Trainer ist... gut, in Stuttgart war das Nachvollziehbar, schließlich war er dort Meistertrainer... aber musste ein an sich cleverer Bruchhagen das wirklich mitmachen? Ich meine rein objektiv betrachtet war die Mannschaft im Jahr nach Veh erfolgreicher als in dem letzten Jahr mit Veh...
Und Huub Stevens... kann noch irgendjemand nachvollziehen, wie viele Trainerstationen der in seinem Lebenslauf hat? Es gibt einen guten Grund, warum der Jahrhunderttrainer auf Schalke ist... das passt einfach zu diesem Verein...
Eigentlich sollte sich ein Dutt keinerlei Sorgen machen, wenn er sich diese Bilanz seiner geistigen Vorgänger anguckt..
Andererseits... rücken halt immer mehr immer jüngere Trainer nach. Und natürlich ist nicht jeder dieser Trainer ein Volltreffer... dass hat ja ausgerechnet Dutt gerade feststellen müssen... Aber auch mit den alten Säcken kann man am Ende absteigen... hey, sogar einem die Titanic rettenden Jörg Berger ist das am Ende mal passiert... Und Otto Rehagel auf seiner letzten Station... Am Ende gilt: Wer die Klasse hält, hat die (für den Moment, in dem Moment) richtigen Entscheidungen getroffen. Und es werden weiterhin genügend Manager auf die sichere, aber abgenutzte Karte "Erfahrung" setzen.
Normaler Weise würde es aber garantiert den einen oder anderen Bundesligisten geben, der so verzweifelt ist, dass er bei Dutt anruft... nur hat der sich selbst gerade richtig ins Knie geschossen...
Also schon als er Anfing und als aller erstes mal ausführlich die Arbeit seines Vorgängers kritisierte... Einem Vorgänger, der garantiert vor Dutt wieder in der Bundesliga arbeiten wird. Denn genau genommen hat entgegen von Dutts Ankündigung Fredi Bobic alles besser gemacht und nicht er...
Aber dass Dutt selbst jetzt nach dem Abstieg die Schuld auf Bobic schiebt. Holy Shit. Also wenn er in diesem Januar gekommen wäre, hätte man das verstehen können... aber nach 18 Monaten von einer Entwicklung der letzten 4, 5 Jahre zu reden, die dem VfB "kontinuierlich an den Abgrund" geführt hat...
Er ist sich schon bewusst, dass er sich damit selbst das bescheidenste Abschlusszeugnis ever austellt... also freiwillig und ohne Not? Ernsthaft, an der Stelle wäre nichts sagen die bessere Alternative gewesen...
Schließlich war es Dutts Aufgabe diese Kontinuität aufzubrechen. Dafür wurde ihm (der vorher noch nie als Manager tätig war) verdammt viel Vertrauen entgegen gebracht. Vor allen Dingen hatte er dafür 3 Transferperioden Zeit. Und verbrannte 2 Trainer. Er hat halt nicht für den dringend nötigen Umschwung gesorgt, sondern eher dafür, dass die Kontinuität auf die Spitze getrieben wurde. Durch zu viele falsche Entscheidungen. Dazu muss man dann doch auch stehen können.
Die optimistischste Bewertung von Dutts Arbeit lautet: Er ist der perfekte Bayern-Manager. Denn er hat so wenig Eigeninitiative und eigene wirklich umsetzbare Visionen, dass er im wesentlichen in 18 Monaten nichts verändern wird... was man sich nur leisten kann, wenn man einen wirklich überragend geführten Verein übernimmt...
Ich frage mich halt auch, was in dem Kopf von Dutt gerade vorgeht... also ob er wirklich glaubt, dass er mit solchen Aussagen seinen Job retten kann... Und warum er dann in seinem direkten Umfeld keine Menschen hat, die verhindern, dass er Interviews gibt...
Oder ob er wenigstens zu Hause so ehrlich zu sich selbst ist, dass er zugibt: Mit Fredi Bobic hätte man die Klasse eher gehalten als mit mir... ich muss ganz dringend meinen Ansatz als Sportdirektor überdenken, wenn das mit dieser Karriere noch mal was werden will...
Oder ob er sich mit der Option, dass ihm so ein Job nochmals angeboten wird, bereits innerlich abgeschlossen hat... Aber selbst dann kann man sich als demnächst wieder nach einem Trainerjob suchender nicht so... ignorant... präsentieren...
Gerade in Abstiegsfällen stellen sich ja immer wieder verschiedenste Menschen unfassbar dämlich an. Aber meistens sind das Fans, die ausrasten und Fanblöcke anzünden. Oder die Spieler, die mit dem Druck nicht klar kommen und unfassbare Fehler machen... Aber dass sich der Chef auf der Komandobrücke so freiwillig und unmotiviert entblößt... ist schon was besonderes...
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Donnerstag, 19. Mai 2016
Dienstag, 1. Dezember 2015
Was Stuttgart Fans wirklich zorniger machen sollte...
was... ich habe den Joke die ganze Zeit vermieden, der war einfach überfällig.
Aber ja, es gibt noch eine letzte Pointe. Einer dieser Witze, der belegt, dass das eigentliche Problem in Stuttgart nicht der Trainer ist, sondern derjenige, der diese einsetzt:
Der Interims-Trainer heißt Jürgen Kramny. Nun werden die meisten von euch zugeben müssen, dass sie diesen Namen so gut wie nie gehört haben. Das liegt halt daran, dass das im wesentlichen ein Zweitligaspieler zur Jahrtausendwende war. Einer dieser Spieler, die am Ende ihrer Karriere auf mehr Zweitliga als Bundesligaspiele kommen.
Aber: Er hat sich dem bestmöglichen Zweitligisten für Trainer-Azubis angeschlossen: Dem 1.FSV Mainz 05. Und ja, Kramny könnte der letzte Schüler vom großartigen Wolfgang Frank sein. Wenn man sich die Bilanzen von Jürgen Klopp und Thorsten Lieberknecht anguckt... kann man als Stuttgart Fan nur zu einem Schluss kommen: Wir haben so einen in der Hinterhand und setzen auf den Trainerlehrling, der sich selbst für den weisesten aller Professoren hält? Warum?
Und wenn man (noch) nicht auf den Cheftrainer Kramny vertraut... dann holt man doch keinen Konzepttrainer, der den ganzen Verein neu und auf Jahre ausrichten will... dann holt man einen stabilen und souveränen Trainer, der einem den Klassenerhalt sichert, während der Azubi fleißig beim Veteran hospitiert und in der 2. Mannschaft seine Praxiserfahrung sammelt...
Oh und wenn man Kramny den Schritt zum Cheftrainer gar nicht zutraut... ist man jetzt richtig am Arsch...
Natürlich klingt das völlig übertrieben... also perspektivische Entscheidungen zu treffen, damit später mal ein Nachwuchstrainer die erste Mannschaft übernehmen kann... und selber Leute auf diesen Positionen auszubilden... zumindest für die Stuttgarter...
Bei clever geführten Bundesligisten... ich sag das mal so: Wenn Kramny in Mainz Nachwuchstrainer wäre, hätten die mit ihm die Option "1. Mannschaft übernehmen" klar durchgesprochen. Wie sie es bei Martin Schmidt gemacht haben. Hoffenheim macht den Stuttgartern genau das Modell "Veteran macht vor, Jungstar lernt" vor... mit genau dem Veteran, der dem VfB zur Verfügung gestanden hätte...
Der VfB... verschreibt sich lieber blind einem naiven Idealisten. Was dann natürlich katastrophal gegen den Baum geht...
Aber ganz ehrlich... dass der VfB mit dieser Mannschaft und diesem Trainer ganz tief in der Scheiße stecken würde, war irgendwie abzusehen... wenn man weiter als 2 Wochen vorausschaut... und bei der Analyse seiner Einzelteile ehrlich ist...
Wenn man dann noch so ehrlich ist und sich die Transferbilanz von Robin Dutt anguckt... ich meine, sein bester Neuzugang ist Mitch Langerak... der hat zumindest noch keine Punkte gekostet... Bedenkt bitte an der Stelle, dass Fredi Bobic gehen musste, weil Filip Kostic und Daniel Didavi zu lange gebraucht haben um sich auf das höhere Niveau der Bundesliga einzustellen oder nach einer schweren Verletzung wieder auf die Beine zu kommen... Dutt's Bilanz ist noch nicht wirklich besser...
Aber... dass der VfB nur von jetzt bis gleich denkt, ist ja keine Neuigkeit... Im Kicker stand gut versteckt ein sehr bezeichnender Satz: "Bei den letzten 13 Trainer-Debüts auf der VfB-Bank gelang den Stuttgartern mindestens ein Treffer"... Klingt erst mal nicht schlimm... da das ja bestimmt eine Statistik ist, die bis tief in die 80er oder wenigstens 90er zurückreicht... oh, warte, der letzte Trainer, der ohne eigenes Tor startete, war Felix Magath... nun mag die goldene Magath-Ära gefühlt schon Ewigkeiten her sein... das liegt aber nicht an der verstrichenen Zeit, sondern an den verbrauchten Trainern... Magath gab sein Debüt in Stuttgart vor 15 Jahren...
Und ja... in den letzten 11 1/2 Jahren gab es 13 Trainerdebüts in Stuttgart... DIE WAREN IN DIESER ZEIT MAL DEUTSCHER MEISTER... wie ist das überhaupt möglich? Ich wette mich euch: Auf diese Bilanz kommt sonst kein Deutscher Meister... nicht mal der 1.FC Nürnberg, der als Meister abgestiegen ist...
Und klar, die Zorniger-Kramny-Personalie ist nur ein Symptom. Ein sehr geringes. Selbst der eine oder andere ordentlich geführte Bundesliga-Verein traut sich derartig perspektivische Entscheidungen nicht. Und das letzte Mal, als man seinen Jugendtrainer befördert hat, war das Ergebnis eher auf Joe Zinnbauer als auf Martin Schmidt Niveau... aber hey, zum Glück scoutet der Löw die Stuttgarter immer noch sehr genau... und wenn er dort schon keine Spieler mehr findet, so gibt es dort doch wenigstens brauchbare Hütchenaufsteller...
Und ja... Thomas Schneiders Aufstieg zu Löws Assistent ist gefühlt die letzte Erfolgsgeschichte (auf der Entscheider-Ebene) seit der Deutschen Meisterschaft 2006.
Wenn einem das bewusst wird, versteht man auch, warum es beim VfB (der 2006 echt die Voraussetzungen hatte um die Rolle der Dortmunder zu übernehmen) nur noch gegen den Abstieg geht...
Aber ja, es gibt noch eine letzte Pointe. Einer dieser Witze, der belegt, dass das eigentliche Problem in Stuttgart nicht der Trainer ist, sondern derjenige, der diese einsetzt:
Der Interims-Trainer heißt Jürgen Kramny. Nun werden die meisten von euch zugeben müssen, dass sie diesen Namen so gut wie nie gehört haben. Das liegt halt daran, dass das im wesentlichen ein Zweitligaspieler zur Jahrtausendwende war. Einer dieser Spieler, die am Ende ihrer Karriere auf mehr Zweitliga als Bundesligaspiele kommen.
Aber: Er hat sich dem bestmöglichen Zweitligisten für Trainer-Azubis angeschlossen: Dem 1.FSV Mainz 05. Und ja, Kramny könnte der letzte Schüler vom großartigen Wolfgang Frank sein. Wenn man sich die Bilanzen von Jürgen Klopp und Thorsten Lieberknecht anguckt... kann man als Stuttgart Fan nur zu einem Schluss kommen: Wir haben so einen in der Hinterhand und setzen auf den Trainerlehrling, der sich selbst für den weisesten aller Professoren hält? Warum?
Und wenn man (noch) nicht auf den Cheftrainer Kramny vertraut... dann holt man doch keinen Konzepttrainer, der den ganzen Verein neu und auf Jahre ausrichten will... dann holt man einen stabilen und souveränen Trainer, der einem den Klassenerhalt sichert, während der Azubi fleißig beim Veteran hospitiert und in der 2. Mannschaft seine Praxiserfahrung sammelt...
Oh und wenn man Kramny den Schritt zum Cheftrainer gar nicht zutraut... ist man jetzt richtig am Arsch...
Natürlich klingt das völlig übertrieben... also perspektivische Entscheidungen zu treffen, damit später mal ein Nachwuchstrainer die erste Mannschaft übernehmen kann... und selber Leute auf diesen Positionen auszubilden... zumindest für die Stuttgarter...
Bei clever geführten Bundesligisten... ich sag das mal so: Wenn Kramny in Mainz Nachwuchstrainer wäre, hätten die mit ihm die Option "1. Mannschaft übernehmen" klar durchgesprochen. Wie sie es bei Martin Schmidt gemacht haben. Hoffenheim macht den Stuttgartern genau das Modell "Veteran macht vor, Jungstar lernt" vor... mit genau dem Veteran, der dem VfB zur Verfügung gestanden hätte...
Der VfB... verschreibt sich lieber blind einem naiven Idealisten. Was dann natürlich katastrophal gegen den Baum geht...
Aber ganz ehrlich... dass der VfB mit dieser Mannschaft und diesem Trainer ganz tief in der Scheiße stecken würde, war irgendwie abzusehen... wenn man weiter als 2 Wochen vorausschaut... und bei der Analyse seiner Einzelteile ehrlich ist...
Wenn man dann noch so ehrlich ist und sich die Transferbilanz von Robin Dutt anguckt... ich meine, sein bester Neuzugang ist Mitch Langerak... der hat zumindest noch keine Punkte gekostet... Bedenkt bitte an der Stelle, dass Fredi Bobic gehen musste, weil Filip Kostic und Daniel Didavi zu lange gebraucht haben um sich auf das höhere Niveau der Bundesliga einzustellen oder nach einer schweren Verletzung wieder auf die Beine zu kommen... Dutt's Bilanz ist noch nicht wirklich besser...
Aber... dass der VfB nur von jetzt bis gleich denkt, ist ja keine Neuigkeit... Im Kicker stand gut versteckt ein sehr bezeichnender Satz: "Bei den letzten 13 Trainer-Debüts auf der VfB-Bank gelang den Stuttgartern mindestens ein Treffer"... Klingt erst mal nicht schlimm... da das ja bestimmt eine Statistik ist, die bis tief in die 80er oder wenigstens 90er zurückreicht... oh, warte, der letzte Trainer, der ohne eigenes Tor startete, war Felix Magath... nun mag die goldene Magath-Ära gefühlt schon Ewigkeiten her sein... das liegt aber nicht an der verstrichenen Zeit, sondern an den verbrauchten Trainern... Magath gab sein Debüt in Stuttgart vor 15 Jahren...
Und ja... in den letzten 11 1/2 Jahren gab es 13 Trainerdebüts in Stuttgart... DIE WAREN IN DIESER ZEIT MAL DEUTSCHER MEISTER... wie ist das überhaupt möglich? Ich wette mich euch: Auf diese Bilanz kommt sonst kein Deutscher Meister... nicht mal der 1.FC Nürnberg, der als Meister abgestiegen ist...
Und klar, die Zorniger-Kramny-Personalie ist nur ein Symptom. Ein sehr geringes. Selbst der eine oder andere ordentlich geführte Bundesliga-Verein traut sich derartig perspektivische Entscheidungen nicht. Und das letzte Mal, als man seinen Jugendtrainer befördert hat, war das Ergebnis eher auf Joe Zinnbauer als auf Martin Schmidt Niveau... aber hey, zum Glück scoutet der Löw die Stuttgarter immer noch sehr genau... und wenn er dort schon keine Spieler mehr findet, so gibt es dort doch wenigstens brauchbare Hütchenaufsteller...
Und ja... Thomas Schneiders Aufstieg zu Löws Assistent ist gefühlt die letzte Erfolgsgeschichte (auf der Entscheider-Ebene) seit der Deutschen Meisterschaft 2006.
Wenn einem das bewusst wird, versteht man auch, warum es beim VfB (der 2006 echt die Voraussetzungen hatte um die Rolle der Dortmunder zu übernehmen) nur noch gegen den Abstieg geht...
Donnerstag, 19. Februar 2015
Wie abgefuckt ist eigentlich der VfB Stuttgart?
Und ja, das könnte man natürlich jeden auf Tabellenplatz 18 abgestürzten Traditionsverein und Ex-Meister fragen... Aber was Stuttgart gerade abliefert, ist schon auf einer besonderen Ebene schlecht...
Im Sport1-Doppelpass am Sonntag gab es dazu einen wirklich interessanten Beitrag. Da ging es natürlich wie immer... um die "Jungen Wilden", die den VfB spätestens seit der Meisterschaft 2007 geprägt haben... und dass ein Verein in der Neuzeit mit einem Kern aus eigenen Jugendspielern wie Hildebrandt, Tasci, Khedira, Gentner und Gomez Meister wird (auch wenn sie natürlich nicht nur mit der eigenen Jugend diesen Titel gewonnen haben), ist schon außergewöhnlich. Vor allem weil keiner der Feldspieler älter als 22 war...
Mit der 2. Generation "junger Wilder" zementierte sich eigentlich der Ruf als hervorragender Ausbildungsverein. Quasi DIE Mannschaft, an die man als FC Bayern Pierre Emille Hojbjerg verleiht, damit dieser zum nächsten Philipp Lahm reift. Hojbjerg spielt bekannter Weise in Augsburg...
Aber noch viel schlimmer: Es gibt quasi gerade die Dritte Generation an Jungen Wilden. Eine Generation von Spielern, die kaum auseinander liegt und quasi schon seit der C-Jugend kennt... Und die beweist, dass der VfB immer noch hervorragende Jugendspieler ausbildet. Diese Spieler heißen Timo Werner, Timo Baumgartl, Rani Khedira, Joshua Kimmich und Bernd Leno. Dummer Weise spielt die Mehrzahl dieser Spieler insgesamt 0 Bundesligaminuten für den VfB... Und die, die noch da sind, stehen eher für den Niedergang und die Punkte kostenden Fehler als für den nächsten Aufschwung. Obwohl sie selber wahrscheinlich gar nichts dafür können.
Während es früher selbstverständlich war, beim VfB zum Bundesligaprofi zu reifen um dann gegebenen falls zum FC Bayern weiter zuziehen, macht man das mittlerweile lieber bei RB Leipzig... nun kann man natürlich behaupten, dass der Rekordmeister nur die 8 Millionen für Kimmich ausgegeben hat um RB zu zeigen, dass man sich jeden ihrer Spieler sofort holen könnte... Das hilft aber dem VfB nicht weiter... und bringt ihnen Khedira nicht zurück...
Am schlimmsten wiegt aber, was Einschätzungen von Talenten betrifft, der Transfer von Bernd Leno. Wobei der ursprünglich Schritt grandios war. Also sein Riesentalent an einen Bundesligisten mit Verletzungssorgen auf dieser Position zu verleihen...
Aber: Wenn ein Champions League Anwärter wie Bayer Leverkusen zu mir kommt und sagt "Wir würden euch gerne den Leno abkaufen"... der damit einen deutschen Nationaltorwart dauerhaft auf die Bank oder nach Hamburg verdrängt... und ja, aus Rene Adler ist am Ende nicht das geworden, was wir alle erwartet haben, aber die Nummer 1 im Tor der Deutschen Nationalmannschaft war er zwischenzeitlich trotzdem... und das ist immer noch die höchste Auszeichnung, die man bekommen kann...Selbst in unseren finstersten Jahren haben wir immer noch genügend hervorragende Torhüter gehabt um 3 Nationalmannschaften auszustatten...
Wenn also jemand zu mir kommt und mir sagt, dass er diesen Jungen kaufen will um ihn einem deutschen Nationaltorwart vor die Nase zu setzen... da lege ich doch den Hörer auf, behalte den Spieler und stelle ihn in mein eigenes Tor... zumindest versuchen könnte man das mal...
Stattdessen... setzte man lieber weiter auf Sven Ulreich... Einem Torwart, der seinen Stammplatz seit dem zwischenzeitlich an Thorsten Kirschbaum verlor... einem guten Zweitligatorwart... ZWEI MAL...
Und ja, der VfB hätte damals auf Leno setzen können und entschied sich bewusst für Ulreich... Das würde mir zu denken geben...
Aber hey... es ist ja Rettung in Sicht... in Form von Robin Dutt... oh fuck...
Also egal, ob Robin Dutt Sportdirektor bleibt, demnächst Trainer wird oder einfach beides macht... wenn man die Billanz von Werder Bremen sieht... ist Dutt der gerade letzte Mann, den man mit der Einschätzung von Talenten beauftragt... und ja, genau genommen ist Dutt jetzt der Mann, der in Stuttgart entscheidet, welches Talent einen Profivertrag verdient hat und welches Talent abgegeben wird...
Und bei Werder... Davie Selke und Felix Kroos baute er zwar ein, zu wirklich gut spielten die unter Dutt aber nicht... Seit dem Viktor Skripnik die sportliche Verantwortung in Bremen trägt, hat Selke 4 Tore und 4 Assists gesammelt... Aber hey, wenn das wenigstens nur das eine Korn wäre, was der Blinde Skripnik gefunden hat... ist es nicht...
Seit Skripnik in Bremen zum Chef befördert wurde, sorgten Levant Aycicek, Janek Sternburg und Melvyn Lorenzen für Furore... Fin Bartels sieht auch endlich aus wie ein Bundesligaprofi... Alles Spieler, die auch unter Robin Dutt zu Verfügung standen, für die er aber keine Verwendung hatte... oder die er nicht ordentlich einbauen konnte... Und glaubt ihr, Bayer Leverkusen hätte Levan Öztunali an Werder verliehen, wenn da noch Robin Dutt Trainer wäre?
Und dieser Mann soll jetzt in Stuttgart die Talententwicklung überwachen? Und die Talente am Ende vielleicht auch noch aufstellen? Wenn Dutt das in Bremen geschafft hätte... hätte der VfB gar keine Möglichkeit gehabt, ihn als Sportdirektor zu verpflichten...
Im Sport1-Doppelpass am Sonntag gab es dazu einen wirklich interessanten Beitrag. Da ging es natürlich wie immer... um die "Jungen Wilden", die den VfB spätestens seit der Meisterschaft 2007 geprägt haben... und dass ein Verein in der Neuzeit mit einem Kern aus eigenen Jugendspielern wie Hildebrandt, Tasci, Khedira, Gentner und Gomez Meister wird (auch wenn sie natürlich nicht nur mit der eigenen Jugend diesen Titel gewonnen haben), ist schon außergewöhnlich. Vor allem weil keiner der Feldspieler älter als 22 war...
Mit der 2. Generation "junger Wilder" zementierte sich eigentlich der Ruf als hervorragender Ausbildungsverein. Quasi DIE Mannschaft, an die man als FC Bayern Pierre Emille Hojbjerg verleiht, damit dieser zum nächsten Philipp Lahm reift. Hojbjerg spielt bekannter Weise in Augsburg...
Aber noch viel schlimmer: Es gibt quasi gerade die Dritte Generation an Jungen Wilden. Eine Generation von Spielern, die kaum auseinander liegt und quasi schon seit der C-Jugend kennt... Und die beweist, dass der VfB immer noch hervorragende Jugendspieler ausbildet. Diese Spieler heißen Timo Werner, Timo Baumgartl, Rani Khedira, Joshua Kimmich und Bernd Leno. Dummer Weise spielt die Mehrzahl dieser Spieler insgesamt 0 Bundesligaminuten für den VfB... Und die, die noch da sind, stehen eher für den Niedergang und die Punkte kostenden Fehler als für den nächsten Aufschwung. Obwohl sie selber wahrscheinlich gar nichts dafür können.
Während es früher selbstverständlich war, beim VfB zum Bundesligaprofi zu reifen um dann gegebenen falls zum FC Bayern weiter zuziehen, macht man das mittlerweile lieber bei RB Leipzig... nun kann man natürlich behaupten, dass der Rekordmeister nur die 8 Millionen für Kimmich ausgegeben hat um RB zu zeigen, dass man sich jeden ihrer Spieler sofort holen könnte... Das hilft aber dem VfB nicht weiter... und bringt ihnen Khedira nicht zurück...
Am schlimmsten wiegt aber, was Einschätzungen von Talenten betrifft, der Transfer von Bernd Leno. Wobei der ursprünglich Schritt grandios war. Also sein Riesentalent an einen Bundesligisten mit Verletzungssorgen auf dieser Position zu verleihen...
Aber: Wenn ein Champions League Anwärter wie Bayer Leverkusen zu mir kommt und sagt "Wir würden euch gerne den Leno abkaufen"... der damit einen deutschen Nationaltorwart dauerhaft auf die Bank oder nach Hamburg verdrängt... und ja, aus Rene Adler ist am Ende nicht das geworden, was wir alle erwartet haben, aber die Nummer 1 im Tor der Deutschen Nationalmannschaft war er zwischenzeitlich trotzdem... und das ist immer noch die höchste Auszeichnung, die man bekommen kann...Selbst in unseren finstersten Jahren haben wir immer noch genügend hervorragende Torhüter gehabt um 3 Nationalmannschaften auszustatten...
Wenn also jemand zu mir kommt und mir sagt, dass er diesen Jungen kaufen will um ihn einem deutschen Nationaltorwart vor die Nase zu setzen... da lege ich doch den Hörer auf, behalte den Spieler und stelle ihn in mein eigenes Tor... zumindest versuchen könnte man das mal...
Stattdessen... setzte man lieber weiter auf Sven Ulreich... Einem Torwart, der seinen Stammplatz seit dem zwischenzeitlich an Thorsten Kirschbaum verlor... einem guten Zweitligatorwart... ZWEI MAL...
Und ja, der VfB hätte damals auf Leno setzen können und entschied sich bewusst für Ulreich... Das würde mir zu denken geben...
Aber hey... es ist ja Rettung in Sicht... in Form von Robin Dutt... oh fuck...
Also egal, ob Robin Dutt Sportdirektor bleibt, demnächst Trainer wird oder einfach beides macht... wenn man die Billanz von Werder Bremen sieht... ist Dutt der gerade letzte Mann, den man mit der Einschätzung von Talenten beauftragt... und ja, genau genommen ist Dutt jetzt der Mann, der in Stuttgart entscheidet, welches Talent einen Profivertrag verdient hat und welches Talent abgegeben wird...
Und bei Werder... Davie Selke und Felix Kroos baute er zwar ein, zu wirklich gut spielten die unter Dutt aber nicht... Seit dem Viktor Skripnik die sportliche Verantwortung in Bremen trägt, hat Selke 4 Tore und 4 Assists gesammelt... Aber hey, wenn das wenigstens nur das eine Korn wäre, was der Blinde Skripnik gefunden hat... ist es nicht...
Seit Skripnik in Bremen zum Chef befördert wurde, sorgten Levant Aycicek, Janek Sternburg und Melvyn Lorenzen für Furore... Fin Bartels sieht auch endlich aus wie ein Bundesligaprofi... Alles Spieler, die auch unter Robin Dutt zu Verfügung standen, für die er aber keine Verwendung hatte... oder die er nicht ordentlich einbauen konnte... Und glaubt ihr, Bayer Leverkusen hätte Levan Öztunali an Werder verliehen, wenn da noch Robin Dutt Trainer wäre?
Und dieser Mann soll jetzt in Stuttgart die Talententwicklung überwachen? Und die Talente am Ende vielleicht auch noch aufstellen? Wenn Dutt das in Bremen geschafft hätte... hätte der VfB gar keine Möglichkeit gehabt, ihn als Sportdirektor zu verpflichten...
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Yeah, es gibt Fortschritte in Bremen!!!
Auch wenn der einzige echte Fortschritt der Glaube ist, dass man erst mal einen Tiefpunkt erreichen muss, bevor es aufwärts gehen kann...
Immerhin behauptet man inzwischen nicht mehr "besser als sein Tabellenplatz" zu sein... Alles, was es dazu brauchte... war eine Kicker-Durchschnittsnote von 5,5... Und den Titel "Erste Mannschaft seit 1993 (Der Erfassung von solchen Statistiken) der gar kein Torschuss gelang"... und diese Torschüsse werden immer noch sehr großzügig verteilt, die müssen nur Richtung Grundlinie fliegen, nicht Richtung Tor...
Was den Bremern jetzt das Genick brechen könnte... ist die Erkenntnis, dass der Champions League Teilnehmer AS Rom ja sogar noch schlechter ist... die haben sogar noch schneller und am Ende noch mehr Tore kassiert... und das im eigenen Stadion... Wir spielen gar nicht wie ein Tabellenletzter, sondern wie ein Champions League Teilnehmer! Wir sind doch voll auf Kurs!!!
Faszinierend ist ja, wie schnell dann der Kurswechsel von "Alles ist gut" zu "Köln ist ein Endspiel" vollzogen wurde...
Dass Werder eine Hand voll Probleme hat, haben sie ja inzwischen selbst erkannt... Warum ein Robin Dutt anscheinend nur beim SC Freiburg eine Mannschaft entwickeln konnte und sonst überall zu scheitern scheint, könnte ein großes Mysterium der Fußballgeschichte werden...
Dass Thomas Eichin dieses Jahr nicht einen einzigen wirklich brauchbaren Spieler verpflichtet hat... aber auf der anderen Seite einen Aaron Hunt als absoluten Leistungsträger verloren hat... und dass ein Ergänzungsspieler beim VfL Wolfsburg in Bremen absoluter Leistungsträger war... sagt auch nur aus, dass die Qualität im Kader schon letzte Saison bedenklich war....
Wirklich interessant ist an der Stelle ein Name, den Rainer Holzschuh in diesem Zusammenhang nennt... auf den aber wohl kaum jemand als Schuldiger gekommen wäre: Willi Lemke.
Und man kann Holzschuhs Aussage nur schwer widerlegen: Im März 2009 musste ein gewisser Jürgen Born wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten als Vorsitzender des Vorstandes zurücktreten... Während die allgemeine Reaktion der Welt ein "Das kann doch gar nicht sein, nicht bei einem Werder Funktionär", antwortete Lemke mit einem "Der muss zurücktreten"... Obwohl sich die Vorwürfe ziemlich schnell als haltlos erwiesen... der Lemke ist doch UN Botschafter und Politiker, der muss doch wissen, dass man solche Krisen einfach 2 Wochen lang aus sitzen muss... oh, der ist SPD Politiker, das erklärt alles...
Aber nur um mal einen absurden Zusammenhang darzustellen: 2009/10 qualifizierte man sich das letzte Mal für die Champions League... und seit dem Willi Lemke das Sagen hat... fehlt es nur noch am Geld und es muss chronisch gespart werden... und jetzt sieht es so aus, als würde sich der Verein in die 2. Liga sparen...
Das wirklich lustige daran... wenn ich 1995 (also zum Ende der Ära Rehagel) einem Werder-Fan gesagt hätte, dass Willi Lemke (also der Manager hinter all den Erfolgen) mal euer Grab schaufeln würde... hätten mich alle (inklusive mir selbst) für verrückt erklärt...
Immerhin behauptet man inzwischen nicht mehr "besser als sein Tabellenplatz" zu sein... Alles, was es dazu brauchte... war eine Kicker-Durchschnittsnote von 5,5... Und den Titel "Erste Mannschaft seit 1993 (Der Erfassung von solchen Statistiken) der gar kein Torschuss gelang"... und diese Torschüsse werden immer noch sehr großzügig verteilt, die müssen nur Richtung Grundlinie fliegen, nicht Richtung Tor...
Was den Bremern jetzt das Genick brechen könnte... ist die Erkenntnis, dass der Champions League Teilnehmer AS Rom ja sogar noch schlechter ist... die haben sogar noch schneller und am Ende noch mehr Tore kassiert... und das im eigenen Stadion... Wir spielen gar nicht wie ein Tabellenletzter, sondern wie ein Champions League Teilnehmer! Wir sind doch voll auf Kurs!!!
Faszinierend ist ja, wie schnell dann der Kurswechsel von "Alles ist gut" zu "Köln ist ein Endspiel" vollzogen wurde...
Dass Werder eine Hand voll Probleme hat, haben sie ja inzwischen selbst erkannt... Warum ein Robin Dutt anscheinend nur beim SC Freiburg eine Mannschaft entwickeln konnte und sonst überall zu scheitern scheint, könnte ein großes Mysterium der Fußballgeschichte werden...
Dass Thomas Eichin dieses Jahr nicht einen einzigen wirklich brauchbaren Spieler verpflichtet hat... aber auf der anderen Seite einen Aaron Hunt als absoluten Leistungsträger verloren hat... und dass ein Ergänzungsspieler beim VfL Wolfsburg in Bremen absoluter Leistungsträger war... sagt auch nur aus, dass die Qualität im Kader schon letzte Saison bedenklich war....
Wirklich interessant ist an der Stelle ein Name, den Rainer Holzschuh in diesem Zusammenhang nennt... auf den aber wohl kaum jemand als Schuldiger gekommen wäre: Willi Lemke.
Und man kann Holzschuhs Aussage nur schwer widerlegen: Im März 2009 musste ein gewisser Jürgen Born wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten als Vorsitzender des Vorstandes zurücktreten... Während die allgemeine Reaktion der Welt ein "Das kann doch gar nicht sein, nicht bei einem Werder Funktionär", antwortete Lemke mit einem "Der muss zurücktreten"... Obwohl sich die Vorwürfe ziemlich schnell als haltlos erwiesen... der Lemke ist doch UN Botschafter und Politiker, der muss doch wissen, dass man solche Krisen einfach 2 Wochen lang aus sitzen muss... oh, der ist SPD Politiker, das erklärt alles...
Aber nur um mal einen absurden Zusammenhang darzustellen: 2009/10 qualifizierte man sich das letzte Mal für die Champions League... und seit dem Willi Lemke das Sagen hat... fehlt es nur noch am Geld und es muss chronisch gespart werden... und jetzt sieht es so aus, als würde sich der Verein in die 2. Liga sparen...
Das wirklich lustige daran... wenn ich 1995 (also zum Ende der Ära Rehagel) einem Werder-Fan gesagt hätte, dass Willi Lemke (also der Manager hinter all den Erfolgen) mal euer Grab schaufeln würde... hätten mich alle (inklusive mir selbst) für verrückt erklärt...
Dienstag, 12. November 2013
Who watches the Watchmen?
Hey, Oliver Bierhoff liefert mir mit seiner "Die Nationalelf ist quais die 4. Macht im Staat" Aussage quasi die Vorlage... Und für diejenigen, die Watchmen nicht gesehen (oder gar gelesen haben): Die Vierte Macht im Staat sind quasi die Superhelden... und unsere Superhelden sind nun mal unsere Nationalspieler... Wer sonst könnte in (den richtigen) 90 Minuten ein Wirtschaftswunder auslösen? Denn wenn unsere Nationalmannschaft erfolgreich ist, geht es uns gut. Das war schon zu Adolfs Zeiten so... ok, nicht ganz, aber fast.
Nun haben die Verantwortlichen für diese 4. Macht gerade quasi komplett ihre Verträge verlängert... Wie viel Sinn das macht, wenn jetzt schon spekuliert wird, ob Jogi Löw nach einem Triumph zurücktreten und bei Misserfolg entlassen wid... könnte man mal durchdenken... denn genau genommen gibt es in diesem Turnier nur Titel oder Musserfolg... die Deutsche Mannschaft ist halt so gut besetzt, dass es dazwischen wenige Optionen gibt...
Aber hey, um die Vertragsverlängerungen soll es heute noch gar nicht gehen... sondern um die Beförderung von Hansi Flick zum Sportdirektor nach der WM... denn wer kontrolliert jetzt eigentlich unseren Bundestrainer?
Dass unsere Präsidenten sich seit Jahren nur an dem (zugegebener Maßen) tollen Fußball berauschen ist keine Neuigkeit... die fehlenden Titel werden sie aber auch nach der WM immer noch nicht mit dem Trainer in Verbindung bringen...
Wenn es in den letzten 8 Jahren Widerstand gab, dann vom Sportdirektor... und beide haben im Endeffekt entnervt aufgegeben, nach dem sie grundlegende Arbeitsweisen von Jogi hinterfragt haben... da aber nicht wirklich weit mit kamen...
Dass ein Matthias Sammer die Füße nicht still halten würde und sich mit einem belanglosen Schreibtisch-Job zufrieden geben würde, war ja allen immer klar... ursprünglich dachte man, Sammer bringe sich als Nachfolger Löws in Position... ich persönlich glaube ja, dass Sammer selber erkannt hat, dass er für die tägliche Arbeit als Trainer von sich und seinen Spielern einfach zu viel verlangt... es kann kein Zufall sein, dass sowohl seine Karriere als auch seine Trainertätigkeit immer wieder von verletzungsbedingten Ausfällen geprägt war... Aber als er gemerkt hat, dass seine Anstöße bei der Nationalmannschaft im wesentlichen ignoriert werden, traf er halt bei einem Uli Hoeneß auf offene Ohren... auch dort gibt es jede Menge Reibungen, aber Sammer wird nicht einfach ignoriert und die Bayern sind besser als je zuvor...
Aber wenn es nur der Sammer wäre... wenn aber selbst ein sachlicher Analyst wie Robin Dutt nach dem ersten großen Turnier feststellt, dass er als Sportdirektor nichts bewegen kann... und dann lieber ins triste Bremen wechselt... kann das kein gutes Zeichen sein...
Aber jetzt macht es ja Hansi Flick... Und damit dürfte zumindest Öffentlich jegliche Kritik und Gegenbewegung zu Löw gestorben sein... dabei will ich gar nicht in Frage stellen, dass Flick intern einen Löw kritisch beraten hat kann wird und soll... er ist schließlich der Co-Trainer... Aber dass er, der seine gesamte Karriere und seinen Ruf Jogi Löw verdankt, auf ein Mal diesen öffentlich kritisch hinterfragen wird... Und, wenn wir zum 5. Mal in Folge ohne erkennbare Fortschritte an Spanien oder Italien scheitern sollten, der Mann ist, der Löw dann entlässt... das glaubt doch keiner... Im Gegenteil, Löw hat sich des letzten offensichtlichen Gegenwindes erledigt... Ein Matthias Sammer wird bezweifeln, dass man in diesem Umfeld die bestmögliche Leistung abrufen kann... aber hey, tun wir kurz so, als hätte der Ahnung vom Sportdirektor sein...
Nun haben die Verantwortlichen für diese 4. Macht gerade quasi komplett ihre Verträge verlängert... Wie viel Sinn das macht, wenn jetzt schon spekuliert wird, ob Jogi Löw nach einem Triumph zurücktreten und bei Misserfolg entlassen wid... könnte man mal durchdenken... denn genau genommen gibt es in diesem Turnier nur Titel oder Musserfolg... die Deutsche Mannschaft ist halt so gut besetzt, dass es dazwischen wenige Optionen gibt...
Aber hey, um die Vertragsverlängerungen soll es heute noch gar nicht gehen... sondern um die Beförderung von Hansi Flick zum Sportdirektor nach der WM... denn wer kontrolliert jetzt eigentlich unseren Bundestrainer?
Dass unsere Präsidenten sich seit Jahren nur an dem (zugegebener Maßen) tollen Fußball berauschen ist keine Neuigkeit... die fehlenden Titel werden sie aber auch nach der WM immer noch nicht mit dem Trainer in Verbindung bringen...
Wenn es in den letzten 8 Jahren Widerstand gab, dann vom Sportdirektor... und beide haben im Endeffekt entnervt aufgegeben, nach dem sie grundlegende Arbeitsweisen von Jogi hinterfragt haben... da aber nicht wirklich weit mit kamen...
Dass ein Matthias Sammer die Füße nicht still halten würde und sich mit einem belanglosen Schreibtisch-Job zufrieden geben würde, war ja allen immer klar... ursprünglich dachte man, Sammer bringe sich als Nachfolger Löws in Position... ich persönlich glaube ja, dass Sammer selber erkannt hat, dass er für die tägliche Arbeit als Trainer von sich und seinen Spielern einfach zu viel verlangt... es kann kein Zufall sein, dass sowohl seine Karriere als auch seine Trainertätigkeit immer wieder von verletzungsbedingten Ausfällen geprägt war... Aber als er gemerkt hat, dass seine Anstöße bei der Nationalmannschaft im wesentlichen ignoriert werden, traf er halt bei einem Uli Hoeneß auf offene Ohren... auch dort gibt es jede Menge Reibungen, aber Sammer wird nicht einfach ignoriert und die Bayern sind besser als je zuvor...
Aber wenn es nur der Sammer wäre... wenn aber selbst ein sachlicher Analyst wie Robin Dutt nach dem ersten großen Turnier feststellt, dass er als Sportdirektor nichts bewegen kann... und dann lieber ins triste Bremen wechselt... kann das kein gutes Zeichen sein...
Aber jetzt macht es ja Hansi Flick... Und damit dürfte zumindest Öffentlich jegliche Kritik und Gegenbewegung zu Löw gestorben sein... dabei will ich gar nicht in Frage stellen, dass Flick intern einen Löw kritisch beraten hat kann wird und soll... er ist schließlich der Co-Trainer... Aber dass er, der seine gesamte Karriere und seinen Ruf Jogi Löw verdankt, auf ein Mal diesen öffentlich kritisch hinterfragen wird... Und, wenn wir zum 5. Mal in Folge ohne erkennbare Fortschritte an Spanien oder Italien scheitern sollten, der Mann ist, der Löw dann entlässt... das glaubt doch keiner... Im Gegenteil, Löw hat sich des letzten offensichtlichen Gegenwindes erledigt... Ein Matthias Sammer wird bezweifeln, dass man in diesem Umfeld die bestmögliche Leistung abrufen kann... aber hey, tun wir kurz so, als hätte der Ahnung vom Sportdirektor sein...
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