Donnerstag, 31. März 2016

Kann ein Profi überhaupt ein Vorbild sein?

Ok, the big one...

Rainer Holzschuh stellt in seiner Kolumne die Frage, ob ein Profi ein Vorbild sein muss... meines Erachtens ist das der völlig falsche Ansatz. Viel spannender ist doch die Frage, ob er das überhaupt kann...

Aber vorher muss man mal eins fest halten: Max Kruse war an diesem Samstag, der ihn die Nationalmannschaft gekostet hat, ein gutes Vorbild. Lasst uns mal kurz festhalten, was Kruse gemacht hat: In seinen Geburtstag rein gefeiert. Ein völlig normaler Vorgang, wenn ein Geburtstag auf einen Sonntag fällt. Er hat also versucht, als Profi nebenbei ein ganz normales Privatleben zu haben.
Danach hat er sich darüber echauffiert, dass seine Privatsphäre von einem Bildjournalisten nicht respektiert worden ist... all das Tage nachdem genau dieses Medium eine (relativ gesehen) alte Geschichte (von der der Arbeitgeber bereits wusste) ausgegraben hat.
Jetzt wirkt es auf ein Mal so, als würde Kruse jede Woche das Partyanimal in Berlin geben. Wenn er es offiziell 2 mal in einem Jahr gemacht hat... wisst ihr, wer auch 2 mal im Jahr besoffen in Berlin ist? Ich.

Jetzt vergleiche man dieses für einen jungen Mann völlig normale Verhalten mal mit einem Marco Reus... der Jahrelang ohne Führerschein gefahren ist, dafür aber keine Probleme mit Jogi Löw bekam... Ich sag das mal so: wenn man den einen rausschmeißt, weil er ein schlechtes Vorbild ist...


Aber die viel spannendere Frage ist ja... Kann ein Star überhaupt ein Vorbild sein.
Reden wir dafür über mein eigentliches Lieblingsthema: Beyonce Knowles.
Ich verehre diese Frau. Ich halte sie für die beste Sängerin seit Ella Fitzgerald und Nina Simone... Und wer seinen Superbowl Auftritt so politisch gestaltet, dass FoxNews und Rudi Giuliani einen hinterher kritisieren, hat man auf jeden Fall etwas richtig gemacht... Die ist halt auch seit Jahren im "I don't give a fuck, I just do what i want" Modus... und kann es sich leisten...

Aber, und jetzt kommt die spannende Frage: Würde ich meiner Tochter sagen: "Nimm dir die als Vorbild!"? Verzichte auf eine Kindheit. Arbeite seit dem du 9 bist an deiner Karriere als Musikerin... Und wenn du dann mit dem Talent gesegnet bist, kannst du vielleicht auch diesen Lebensweg einlegen... Auch wenn es statistisch gesehen wahrscheinlicher ist, dass du nicht als gestandene Frau sonder als ein Wrack wie Britney Spears endest...
Und ja, es ist faszinierend, dass Spears und Knowles bis zum Absturz der einen den exakt selben Lebensweg hingelegt haben...

Das Problem ist: Superstars sind absolute Ausnahmetalente. Die haben alle besondere Voraussetzungen, um die wir sie genau genommen nur beneiden können. Also selbst wenn ich mit 9 Jahren angefangen hätte, mich absolut professionell zu verhalten und mit den besten Ausbildern dieser Welt an meiner Fußballer Karriere gearbeitet hätte, wäre ich ein schlechterer Fußballer als Max Kruse geworden. Oder Maik Frantz um einen realistischeren Namen zu nennen. Selbst dieser wird wesentlich mehr Talent haben als ich. Es gibt schließlich gute Gründe, dass ich den Jugendtrainern von Hansa Rostock nie aufgefallen bin, obwohl die mich 2 Mal im Jahr gesehen haben... während deren Jungs mich mit 0:18 Toren abgeschossen haben... Also in einem Spiel...

Aber, und hier kommt die nächste spannende Erkenntnis: Die müssen nicht nur unfassbar talentiert sein, sie müssen auch einen krankhaften Antrieb haben. An der Stelle verweise ich auf Kevin Pannewitz. Den kenne ich halt, weil es eines der letzten Rostocker Talente mit Bundesliga-Niveau war. Also einer dieser Leute, die es echt hätten packen können. Der aber einfach nicht für die komplette Belastung Profifußball ausgelegt war.
Ich habe letztens ein Interview in dem Basketball Magazin "Five" gelesen (welches leider bei meinem letzten Umzug verschwunden ist...), in dem es genau um diesen Aspekt ging: Sind Profisportler eigentlich allesamt Psychisch Krank? Also selbst diejenigen, die niemals irgendwie auffallen und ganz normal erscheinen...
Und selbst wenn man nur die Belastung des rein physischen Teils betrachtet, kann man einem Pannewitz da kaum einen Vorwurf machen. Natürlich wird jeder Stammtisch-Experte behaupten "Wenn ich dessen Talent gehabt hätte, hätte ich auf jeden Fall"... ja, genau, trink erst Mal dein Bier aus...

Erschwerend hinzu kommt ja die Komponente "Neue Medien"... Früher war es gar kein Problem. als Fußballer seine Jugendsünden auszuleben. Und neben der Profikarriere ganz normal erwachsen zu werden. Heute wirst du zum einen immer und überall erkannt. Sobald du in deiner Freizeit irgendeinen Laden deiner Wahl betrittst, kennen dich 7 von 10 Leuten. Irgendwann bist du so groß, dass du eigentlich nirgends mehr ohne irgendeiner Form von Bodyguards das Haus verlässt...
Was das mit deiner Persönlichkeit anstellt, will ich eigentlich gar nicht wissen...

Random Thought: Wisst ihr, was amerikanische Experten einem Max Kruse vorwerfen würden? Dass er keinen Schlägertrupp am Start hatte, der das für ihn geregelt hat. Dass er nicht irgendjemanden aus seinem Freundeskreis auf die Bild Reporterin angesetzt hat, der das Problem für ihn löst, ohne dass er selbst einen Finger krumm machen muss...

Ich würde meinen Kindern niemals Superstars zum Vorbild geben. Lasst euch von denen unterhalten. Bewundert sie. Bewundert sie noch mehr, wenn sie neben dem ganz Chaos, der mit dem Leben als Star so mit sich kommt, trotzdem noch ein normal erscheinendes Leben führen. Aber richtet auf keinen Fall euer Leben nach ihnen und ihrem Lebensweg aus. Und da kommt der Begriff Vorbild ja eigentlich her... denn das, was die machen, werdet ihr mit 95%iger Wahrscheinlichkeit niemals erreichen können...
Und wenn ihr es doch könnt, werden euch da schon genügend andere Menschen drauf hinweisen... Dann könnt ihr euch auch fragen, welchem Pfad des Profisports ihr folgen wollt...

Mittwoch, 30. März 2016

Passives Abseits Hall of Shame: Der geplante Abstieg von Hannover 96

Ein episches Werk auf George R.R. Martin Niveau...Vor allem ein wirklich komplexes Werk, bei dem man nicht mal weiß, ob es eine Tragödie oder Komödie sein soll.

Im Zentrum steht dabei der Mann der eigentlich im Hintergrund agieren sollte: Martin Kind. Und da wird einem auch bewusst, wie weit diese Geschichte zurück geht.

Die Vorgeschichte von Martin Kinds Präsidentschaft ist nämlich essenziell um den Tragödien Teil zu verstehen. Kind war einer dieser Präsidenten, die in der Wirtschaft einen großartigen Job gemacht haben, aber vom Fußball genau genommen keine Ahnung haben.

Und ja, ohne Kind würde es keinen Bundesliga Fußball in Hannover geben. Trotzdem war er zwischenzeitlich auch eines der Haupt-Hindernisse für weiteren Fortschritt in dem Verein... Nur um mal ein ganz blödes Beispiel zu nennen: Er schaffte es, Ralf Rangnick in der Saison 2003/04 zu entlassen... bevor Hannover (damals in ihrer 2. Bundesligasaison) auf einem Abstiegsplatz gelandet war... Klar, bei einem Peter Neururer kann das die richtige Entscheidung sein... aber Ralf Rangnick war damals einer der klügsten Köpfe auf den Trainerbänken... einen dieser Trainer, die man einfach nicht so oft findet... und die man auch nicht ersetzen kann...

Die soll nur ein Beispiel sein, dass der junge Kind immer wieder zu schnell die Geduld verlor... Und während er bei den Trainern so ziemlich jeden abgehalfterten Nomaden wie Ewald Lienen und Peter Neururer beschäftigte, durften sich auf der vielleicht noch viel wichtigeren Positionen des Sportdirektors Namen wie Christian Hochstätter und Ricardo Moars versuchen... alles Leute, bei denen selbst Hardcore Fußball Nerds nachschlagen müssen, ob das mal Bundesligafunktionäre waren...
Was ja auch daran liegt, dass keiner von denen mehr als 3 Jahre im Amt war... Und ich sag das mal so: Alle 3 Jahre seinen Kurs komplett zu ändern, kann nur bedingt gewinnbringend sein...

Das alles änderte sich aber im wesentlichen nach der Tragödie um Robert Enke. Ein Schicksalsschlag für den Verein, der die ganze Geschichte noch komplizierter macht.

Obwohl der Umschwung eigentlich erst mit der Verpflichtung von Mirko Slomka kam. Zum ersten Mal in seinem Leben verlor Kind nicht frühzeitig die Geduld. Sondern er hielt trotz der 6 Niederlagen am Stück zum Auftakt am Trainer fest... und ich wage mal zu behaupten, dass Slomka der erste Trainer war, der unter Kind 6 Spiele am Stück verlieren durfte, ohne entlassen zu werden.

Vor allem hatte man auf ein Mal eine einmalige Konstellation in Hannover: Man hatte mit Jörg Schmadtke und Slomka die entscheidenden Positionen im Verein wirklich gut besetzt. Ein Kongeniales Duo, dass sich perfekt ergänzte: Schmadtke war in der Lage, absolute Grützenspieler aus Norwegen zu verpflichten. Also Spieler, die nach Hannover kommen, dort aber unter dem Spezialisten in aus Grützenspielern ein Team zu formen übermäßig erfolgreich waren... lustiger Weise waren es die meisten nur unter dieser Konstellation. Ich verweise an der Stelle auf Didier Ya Konan, der nach seiner Hannover Zeit sogar Probleme hat, sich bei Zweitligisten durchzusetzen...

Schmadtke konnte Slomka genau die Spieler zur Verfügung stellen, die der für seinen Fußball brauchte. Uns Slomka ließ Schmadtke deswegen wie ein Genie aussehen...
Aber an der Stelle beginnt natürlich auch schon wieder die Tragik: Denn so gut die beiden zusammen arbeiteten... so schlecht verstanden sie sich zeitgleich. Ein absolutes Paradoxon: Wie können 2 Mitarbeiter, die nicht miteinander Reden, sondern nur über E-Mails Kontakt halten, so gut funktionieren?
Zumindest bis einer der beiden lieber zu einem Zweitligisten und Chaosverein wechselt... Und ja, es gab keinen vernünftigen Grund das erfolgreiche Projekt in Hannover zu verlassen um in Köln anzuheuern...

Aber genau genommen beginnt an der Stelle der Niedergang... und Kind kann nicht mal was dafür. Er hat damals alles versucht um beide Protagonisten zu halten. Jetzt musste er aber einen von ihn ersetzen...

Was aber gar nicht so schlecht gelang. Also auch wenn man nicht mehr um den Europapokal mitspielte, so war man immer noch ein etabliertes Mitglied der Bundesliga-Gesellschaft.

An der Stelle machte Kind aber den entscheidenden Fehler. In einem Anfall von persönlicher Hybris (wie sich das für ein Ordentliches Drama gehört) ging Kind davon aus, dass die 2 Jahre Europapokal zur Normalität im Verein werden sollten... anstatt sie als absolute Ausnahmeerfolge zu genießen, wollte er jetzt jedes Jahr über die europäischen Dörfer tingeln...

So entließ Kind den besten Trainer der Vereinsgeschichte, weil dieser nach der Hinrunde 2012 nur auf Platz 13 lag... also in einem für Hannover eigentlich völlig normalen Rahmen... So etwas sollte einem eigentlich nur auf Schalke passieren... Und ersetzte ihn durch den völlig unerfahrenen Tayfun Korkut...

So hatte man 2 Jahre nach dem erstmaligen Erreichen der Europa League auf ein Mal beide Trümpfe verloren... und sie durch einen Manager, der bisher nur im Freiburger Biotop funktioniert hat (Dirk Dufner) und einen Trainerlehrling, von dem man bis heute nicht abschätzen kann, ob das vielleicht mal ein guter Bundesligatrainer wird, ersetzt...
Wenig überraschend ging es mit dieser Konstellation nicht langfristig bergauf...

An der Stelle wird es aber völlig konfus... Man bekommt den Eindruck, dass der Autor dieser epischen Serie die Geschichte doch noch schnell zu Ende bringen muss, bevor sein Verlag ihn entlässt...
Zunächst ersetzte man Tayfun Korkut durch Michael Frontzeck. Was als Feuerwehrmann vielleicht sogar noch Nachvollziehbar war... schließlich hieß die Alternative Peter Neururer. Dass man aber völlig überraschend an Frontzeck festhielt... Schließlich dürfte Frontzeck einer der schlechtesten Bundsligatrainer der Moderne sein...
Dass dann noch Dufner, obwohl eigentlich fest stand, dass er den Verein zeitnah verlassen wird, mit der Zusammenstellung des neuen Kaders beauftragte...
Was eine unmögliche Aufgabe war, da man mit Lars Stindl und Leonard Bittencourt seine einzigen brauchbaren Offensivspieler abgegeben hatte...

Und nachdem das Transferfenster dann geschlossen war, ersetze man Dufner durch Martin Bader... einem Manager, der am ehesten dafür bekannt ist, dass er den 1.FC Nürnberg zum Abstieg geführt hat... 2 Mal...

Man hatte es also geschafft, sich innerhalb von innerhalb von 3 Saison sich von einer der besten Kommandobrücken zu einer der schlechtesten weiterzuentwickeln... Und gleichzeitig den eh schon recht dürftig besetzten Kader weiter zu schwächen... Good Job...

Dass Frontzeck dann noch zum dümmst-möglichen Zeitpunkt seinen Rücktritt erklärte... und Martin Bader mit einem neuen Trainer, der diesen Kader noch nie gesehen hat, nach den richtigen Verstärkungen für diesen Kader suchen musste... ist dann die allerletzte Krönung.

Das Ergebnis ist eine Mannschaft, mit der selbst ein anerkannter Fachmann auf der Trainerbank nichts holen kann... Und damit dann auch der Abstieg...

Einen Abstieg, auf den man im Zweifelsfall seit dem 23.April 2013 hingearbeitet hat... mindestens aber seit Dezember 2013... So viel Anlauf auf die Zweitklassigkeit haben bisher ganz wenige Vereine genommen...

Dienstag, 29. März 2016

Frankreichs Nationalmannschaft ist schon irgendwie...

Wie verwendet man die richtigen Worte für die Überschrift? Ohne in irgendwelche Fettnäpfchen zu treten... aber mir fällt nichts besseres ein als... abgefuckt...

Und da muss ich noch nicht mal von der Angst vor einem Terroranschlag reden. Aber das macht die ganze Vorfreude Geschichte, die bei den Franzosen gerade einsetzen sollte, natürlich nur noch komplizierter: Es wird während der EM einen Terroranschlag geben. Nicht unbedingt in Frankreich, aber auf die EM... Also auf eine mit der EM im Zusammenhang stehenden Veranstaltung... darauf müssen wir uns irgendwie einstellen...

Nachdem ich das ausgesprochen habe... zu den lustigen Dingen: Wie abgefuckt ist die Französische Nationalmannschaft 3 Monate vor dem Turnier?

Wo soll man da eigentlich anfangen... wie wäre es mit Patrice Evra ist immer noch ein Führungsspieler in dieser Mannschaft. Der Kapitän des "Fiasko von Knysna"... Ich sag das mal so: Nach der Nummer, die damals in Südafrika passiert ist, zurück in die Nationalmannschaft zu kommen, ist irgendwie... schwierig.

Aber das ist ja das geringste Problem... Schließlich können Menschen sich ändern, ihre Fehler eingestehen und dann eine 2. Chance bekommen...
Viel absurder ist die Geschichte um Karim Benzema... Und ja, die französische Nationalmannschaft ist in ihrer jüngeren Vergangenheit voll von Skandalen... aber dass ein Spieler der Equipe Tricolore seinen Mitspieler mit einem Sextape erpressen will...
Aber gut... Dinge geschehen... immerhin gibt es dafür nur eine richtige Reaktion: Den Spieler für immer aus dem Kreis der Nationalmannschaft verbannen... richtig? Nun ja... nein... Trainer Didier Deschamps will ihn unbedingt mit zur EM nehmen... Am Ende sagt Premierminister Valls, dass das keine Option ist... was technisch gesehen eine Einmischung des Staates in den Sport ist, worauf die Fifa extrem empfindlich reagiert...
Ja, genau... technisch gesehen könnte die Fifa Frankreich für diese Einmischung bei ihrer eigenen Heim-EM ausschließen... Weil der Trainer einen Spieler mitnehmen will, zu dem man als Kollege kaum in irgendeiner Form Vertrauen aufbauen kann...

Und nur um mal am Ende deutlich zu machen, wie schwierig das Verhältnis zwischen Nationalmannschaft und den Franzosen im Allgemeinen derzeit ist... kündigt Franck Ribery seine Comeback an... und die Reaktion in den Umfragen ist ein... "Meh"...
Natürlich hat Franck Ribery seinen eigenen nicht ganz unwesentlichen Anteil an den französischen Skandalen der jüngeren Vergangenheit. Aber er ist halt auch der Beste Fußballer in der Post-Zidane-Henry Ära...
Stellt euch einfach mal vor, wie die Umfrage aussehen würde, wenn Phillip Lahm morgen sagt "Wisst ihr was, die EM würde ich schon noch irgendwie spielen"... oder wenn ein Mirsolav Klose die Bereitschaft zeigen würde, dass Ersatzstürmer-Problem zu lösen... Die Zustimmungsrate würde irgendwo nördlich von Wahlergebnissen in Russland liegen... Und das, obwohl wir (im Gegensatz zu Frankreich) gute Alternativen hätten...

Und das ist so ungefähr die Stimmungslage beim Gastgeber der nächsten EM... die einzige gute Nachricht ist, dass der derzeitige Nationaltrainer seine Spieler nicht nach Sternzeichen nominiert... nur um mal zu erwähnen, dass dieser abgefuckte Status keine ganz neue Erscheinung ist...

Mittwoch, 23. März 2016

Da trifft die Fifa Regelkomission mal eine richtige Entscheidung

Was schon selten ist...

Und dann wendet Schiedsrichter Knut Kirchner diese Regeländerung auch noch frühzeitig an... zumindest wenn man die Situation optimistisch betrachtet...

Und dann liegt er in der Situation auch noch falsch... was völlig absurd ist...

Man muss sich an der Stelle mal daran erinnern, warum die Rote Karte für Notbremsen eingeführt worden ist. Weil sich die Verteidiger gesagt haben "Da foule ich doch lieber und kassiere Gelb, anstatt dass ich den Gegner frei aufs Tor zulaufen lassen..."
Und in einem der letzten Kicker-Lesebriefe (ich bin gerade umgezogen und kann den deswegen jetzt nicht mehr zitieren) wurde genau das vorher gesagt... also dass man ab sofort wieder mehr holzen wird, weil es ja kein Rot mehr gibt...

Als Hoffenheimer kann man diese Debatte natürlich dieses Wochenende entspannt sehen... aber stellt euch mal vor, Rene Adler hätte wie sein Gegenüber gehalten... Da gäbe es kein lockeres "Den Ball hätte ich in der Situation schon rein gemacht." von Kevin Volland...

Nun muss man aber in der Situation aufpassen, dass man nicht überreagiert... die Rote Karte für Notbremsen außerhalb des Strafraums bleibt ja bestehen. Es will schließlich keiner mehr Fouls sehen, die klare Torchancen verhindern. Ok, keiner außer die Hannover Fans...
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine "Naja, dann haue ich den halt um, gibt ja nur Elfmeter" Haltung im Profifußball einziehen wird... Schließlich gibt es immer noch Elfmeter...

Im Wesentlichen gab es in den letzten Jahren eine Entscheidung, wo diese Regeländerung wirklich katastrophal gewesen wäre: Luiz Suarez Handspiel im WM Viertelfinale 2010... Was natürlich hauptsächlich daran liegt, dass es gegen Suarez geht... Und auch darüber würde niemand diskutieren, wenn Asamoah Gyan die Nerven behalten hätte...

Aber jetzt seid mal ehrlich: Es gibt diesen einen (bekannten) Fall, den man gegebenenfalls im Regelwerk noch irgendwie abdecken muss... wiegt der all die Fußballspiele auf, die ruiniert wurden, weil eine Mannschaft einen Spieler verliert, einen Wechsel aufgeben muss und in Rückstand gerät...

Und ja, der normale Verlauf am Samstag wäre ein Platzverweis für Rene Adler, ein Wechsel für die Hamburger (weil man ja einen neuen Torwart braucht) und trotzdem das Gegentor gewesen...

Das Problem an Adlers Aktion war halt, dass er so optisch gar nicht auf den Ball ging... Das lag aber an der falschen Entscheidung, die Adler getroffen hat...

Worauf ich hinaus will: Wenn der Tag kommt, an dem man das erste Mal sagt "Hier ist die neue Strafe unangebracht gewesen, da hätte es trotzdem Rot geben müssen" (weil zum Beispiel ein Feldspieler eine herrliche Parade hinlegt, dafür aber nur Gelb sieht), sollte man dann nicht überreagieren und die gesamte Änderung verteufeln. Denn es wird trotzdem sehr viele Stellen geben, an der sie sehr sinnvoll sein wird. Das wollte ich mal kurz los werden...

Dienstag, 22. März 2016

Worst of des "Max Kruse lebt unseren Traum" Wochenendes

Keine AfD mehr!!! Während ihr alle nur heult... oder in Schock-starre auf Grund der 24% verfallen seid... ist Max Kruse als gutes Vorbild vorangegangen und hat dafür gesorgt, dass er keine Alternative für Deutschland mehr ist. Man muss halt mit Veränderungen bei sich selbst anfangen... Wenn jetzt noch Manuel Neuer, Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels nachziehen... We can do it...

Aber ja, dieses Wochenende war einfach nur zu schön, um keine Worst of zu machen... und der Kruse ist ja nur die Spitze des Eisbergs.

Das Wochenende ging schon richtig gut los... also wenn die Sportschau Zusammenfassung des Freitags-Spiels in einem "Jede Liga hat den Tabellendritten, den sie verdient" endet... Zynische Sprüche sind immer noch mein Metier...

Das fußballerische Highlight des Jahres war natürlich das Tiki Taka Tor von Martin Hinteregger und Havard Nordveit. Nur um das mal Festzuhalten: Das war offiziell ein "Eigentor, ohne Vorarbeit"... Bei mir kriegt natürlich Nordveit den Assist zu geschrieben... und Hinteregger den Hockey Assist... Oder um es mit den Worten von Horst Heldt auszudrücken: Leroy Sane "wird sich dieses Tor nicht zuschreiben wollen, weil bei den letzten drei Kontakten kein Schalker am Ball gewesen ist..." nur echt mit ...
Das absurdeste: Mönchengladbach spielt sich so schöne Tore heraus... Und jammert hinterher trotzdem über ihre furchtbare Chancenverwertung in Auswärtsspielen...

FC Ingolstadt 05: Also ehrlich... ich meine... ja klar... es hätte vor dem Führungstreffer der Hertha ein Foul gepfiffen werden müssen. Aber ehrlich... genau genommen kann sich Ingolstadt als Ganzes einfach nicht darüber beschweren, dass dieser Pfiff dieses eine Mal ausblieb... ich meine, deren gesamte Angriffsphilosophie lebt von dem herausholen von Freistößen. Vom Umfallen und Heulen... Das macht es für einen Schiedsrichter unglaublich schwer zu beurteilen, was jetzt wirklich ein Foul war und was nur Theatralik. Und da Roger der am meisten gefoulte Spieler der Liga ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass sie sich ziemlich häufig in diesen Fällen auf die Seite der Ingolstädter schlagen... dieses Mal halt nicht. Und ja, das war ein Fehler... Der viel gravierendere Fehler ist allerdings die Selbstverständlichkeit, mit der die davon ausgehen, dass sie den Pfiff schon bekommen. Denn ganz ehrlich: Das Ding wäre auch nach dem Foul noch zu verteidigen gewesen... wenn man nicht einfach abschaltet.
Das ganze erinnert mich ein bisschen an Roger Schmidts Reaktion gegen Dortmund: Anstatt seine eigenen Fehler ehrlich zu betrachten, fokussiert man sich auf die Fehler der anderen...
Die man dann als Ingolstadt mit ihrer Spielweise irgendwie noch provoziert... Ich sag's ja nur...

Eintracht Frankfurt - Hannover 96: Holy Fucking Shit. Wer kam denn auf die Idee? Also dieses Duell zum Spitzenspiel zu machen? "Ein Spiel, dass zu keinem Zeitpunkt Bundesliganiveu erreichte." Das lustigste an dem Spiel ist ja, dass der "Sieger" Frankfurt trotzdem auf Platz 17 abgestürzt ist...
Oh und dass es in Frankfurt als Fortschritt betrachtet wird, wenn man wild über den Platz rennt...
Und bevor jetzt irgendjemand behauptet, dass das der Effekt des Trainerwechsels sei... es ging gegen Hannover 96. Die hätte man auch mit Armin Vehs "ästhetisch gutem Spiel" besiegt...

Oh, wo wir schon beim Thema Spitzenspiel sind: Markus Merk, Vollidiot der Woche: Und ja, genau genommen sind seine Aussagen noch dümmer als die Aktionen von Max Kruse... Schlüsselzitat: "Ich wäre doch viel offensiver gewesen und hätte versucht, mein persönliches Recht durchzusetzen."
Falls das aus dieser Analyse nicht deutlich wird... Markus Merk war selber mal Schiedsrichter. Der laut Thomas Schaaf (einem ausgewiesenen Fachmann, was die Bundesliga betrifft) in solchen Situationen selber gerne Karten verteilt hat.
Um das mal festzuhalten: Wenn nächstes Wochenende ein Spieler eine Verwarnung wegen Meckerns bekommt... wird er den Schiedsrichter völlig entsetzt angucken (also wie bei jeder Gelben Karte...) und dann sagen "Ich hab mich doch nur an die Ratschläge eines der besten Schiedsrichters der Bundesligageschichte gehalten"...
Es wirkt immer sehr kompetent, wenn man als Experte jegliche Ahnung, die man durch seine eigene Erfahrung haben sollte, komplett ausblenden kann.

Papy Djilobodji: Ähm... auf welchen Rekord ist der denn auf... Ich meine, der Junge hat sich gerade seine erste Gelbsperre in seiner Bundesliga-Karriere gesichert... als Winterneuzugang... Nach 10 Spielen... Das ist ein Tempo... da würden selbst anerkannte Experten wie Bernd Hollerbach, Maik Frantz und Clemens Fritz sagen "Mach mal langsam"... Aber zusätzlich dazu kommt einer dieser Gesten, die man sich als Fußballprofi einfach nicht leisten kann... also auch nicht Nachts in der Disko... aber auf keinem Fall auf dem Fußballfeld...
Aber hey, immerhin sollte damit sicher gestellt sein, dass Djilobodji in seinem Halbjährigen Gastspiel keine 2. Gelbsperre absitzen muss...

Freitag, 18. März 2016

WTF? Was ist denn da passiert?

Da passt man mal eine Woche nicht so genau auf. Und kritisiert 5 Tage am Stück keinen einzigen Kicker-Redakteur. Und was machen die darauf hin? Etwas eigentlich unvorstellbares: Sie weisen Karl Heinz Rummenigge in seine Schranken...

Rummenigge verlangt halt das, was er immer verlangt hat. Und wo ihn bisher niemand irgendwie widersprochen hat. Eine für seinen FC Bayern gewinn-optimierteWelt. Mit möglichst vielen im Zweifelsfall auch belanglosen Heimspielen und möglichst keinem ernst zu nehmenden Gegner bis zum Halbfinale. Damit er in Ruhe mit den Millionen planen kann...

Womit er wahrscheinlich nicht gerechnet hat... dass Karlheinz Wild ihm direkt Contra gibt. Ist ja auch logisch. Rummenigge durfte jahrelang unwidersprochen das Märchen von den Nationalmannschaften, die unsere Spieler verheizen, verbreiten. Obwohl es heute nicht wirklich mehr Länderspiele gibt als vor 30 Jahren... und obwohl er mit Jogi Löw schon einen Trainer hat, der viel mehr auf ihn zugeht, als dies eigentlich nötig wäre.

Und eigentlich wäre es auch ein einfaches, nachzuweisen, dass nicht das eine Länderspiel im Jahr mehr für die Überlastung der Fußballer gesorgt hat. Vergleicht einfach mal die Anzahl der Länderspiele von Phillip Lahm und Franz Beckenbauer in den Jahren der Weltmeisterschaften in Deutschland. Sondern die Explosion der Champions League und der Europa League. Die halt alle möglichen Termine im Rahmenkalender blockiert. Weil die Vereine halt ihre gesicherten Einnahmequellen haben wollen.

Jetzt haben die Bayern ein Mal in ihrem Leben Lospech gehabt... und mussten wirklich gegen einen der 2 starken Gruppenzweiten ran... So was kommt halt mal vor. Dafür hat man auch das einzige Achtelfinale abgeliefert, über das man in 7 Tagen noch sprechen wird. Die (für mich persönlich) einzige Erinnerungswürdige Ansetzung der bisherigen Champions League Saison...

Gehen wir mal kurz durch, was passiert, wenn Rummenigge seinen Willen bekommt: Die Champions League Gruppenphase wird noch belangloser. Was beinah unvorstellbar ist. Aber stellt euch mal vor, was Bayern, Barca und Real Madrid machen werden, wenn sie sich nicht nur den einen oder anderen Punktverlust (der gerade für die spanischen Vertreter in der Liga fatal wäre) leisten, sondern am Ende sogar nur Gruppenzweiter werden. Und sie kriegen trotzdem die 3 schwächsten Mannschaften zugewiesen. Endlose Spielpraxis für die Talente wie Mario Götze. Weil man auf die 9 Punkte, die man braucht, auch mit den B-Mannschaften kommen wird.

Und das ist ja das wirklich absurde: Die geforderte Setzliste gibt es schon. Die Mannschaften, die die Gruppenphase richtig ernst nehmen (wie der VfL Wolfsburg) werden damit belohnt, dass ihnen die Gruppenzweiten wie Genk zugelost werden.
Klar, man kann als Paris St.Germain das Pech haben, mit Barca in einer Gruppe zu landen. Aber das Juventus im Lostopf 2 landete, war am Ende nur ihre eigene Schuld.

Wirklich absurd wird ja Rummenigges Argumentation im Detail. Dieses "wir hängen alle vom Schicksal ab." Diese Dekadenz. Ganz ehrlich, Ficken sie sich,

Ernsthaft. Kann mal das nächste mal, wenn Rummenigge im Wintertrainingslager in Doha zu Besuch ist, seinen Rückflug falsch buchen und ihn ohne Papiere in Libyen absetzen. Damit er sich dann in ein kaum seetaugliches "Boot" setzen muss.

Mich kotzt es an, wenn die Superreichen darüber heulen, dass ihre unfassbar hohen Einnahmen dieses eine Jahr vielleicht mal ein bisschen niedriger ausgefallen wären. Wenn wir eigentlich ganz andere Sorgen haben...

Diese Dreistigkeit wegen 15 Millionen Euro, die man vielleicht verpasst hätte, von Schicksalen zu sprechen. Während wir die Auswirkungen vom Klimawandel und Bürgerkrieg fast täglich aus dem Mittelmeer fischen können. Allein die Wortwahl beweist, wie weit weg von der Realität die Vereinsbosse mittlerweile gelandet sind.

Aber hey... immerhin hat das größte Sportmagazin dieses eine Mal beschlossen: Wir nehmen doch nicht jeden Bullshit, den ein Bayern-Funktionär so von sich gibt, unwidersprochen und kommentarlos hin. Bleibt nur zu hoffen, dass das Karma gerecht ist und Rummenigge jetzt Barca zugewiesen bekommt, die seine Mannschaft dann mit 8:1 aus dem Stadion schießen.

Freitag, 11. März 2016

Vorschau auf den 26. Spieltag

Der Freitag Abend:
Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04: Warum Berlin eigentlich kein Champions League Anwärter sein kann... nun ja, gegen die dann direkte Konkurrenz hat man bisher nur eines von 8 Spielen gewonnen... und das gegen Leverkusen... auch wenn die Bilanz zuletzt mit 2 Unentschieden gegen Dortmund und Wolfsburg (andererseits waren das jeweils Heimspiele) etwas aufhellen konnte... Sind diese Duelle der Beweis, dass die Hertha einfach noch nicht reif für höhere Aufgaben ist...
Was kein Problem ist... die Dümmste Frage des Donnerstags-Kicker lautet schließlich: "Beginnt jetzt die Zeit, in der man plötzlich mehr zu verlieren als zu gewinnen hat?" Man sollte (wie Pal Dardai dies ja auch tut) nicht vergessen, dass man jetzt schon für die nächste Bundesligasaison planen kann... was in Berlin alles andere als Selbstverständlich ist... anders ausgedrückt: mindestens 6 Vereine würden mit dem "mehr zu verlieren" der Hertha liebend gerne tauschen...

Der Samstag Nachmittag:
Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt: Dead Coach Bounce incoming? Gladbach hat ja am eigenen Leib erfahren, wie dieser Effekt funktioniert... und jetzt muss Andre Schubert auf ein Mal damit leben, dass er keine Ahnung hat, was ihn vom Gegner erwartet... hey, es gibt immer noch die unwahrscheinliche Variante, dass Armin Veh gar nicht Schuld war...

Hannover 96 - 1.FC Köln: Martin Kind wird sich seinen eigenen Kader angucken... und den der Kölner... und dann an die Zeit zurück denken, an der der Kölner Manager sein Angestellter war... Und ja, mit dem Abgang von Jörg Schmadtke ging der Niedergang in Hannover los, von diesem Verlust hat man sich nie erholen können...

TSG 1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg: Er hat es wirklich geschafft... Michael Pfeifer hat wirklich Kevin Kuranyi nach seinen EM Aussichten gefragt... also das ganze klingt extrem nach "Was glaubst du... wenn Jogi Löw Entlassen worden wäre und du noch eine Rolle in Hoppenheim spielen würdest... Hättest du dann noch eine Chance, auf den EM Zug aufzuspringen"... und ja, diese EM Kader Fixierung vom Pfeifer wird von Woche zu Woche absurder... kann dem mal endlich jemand eine aktuelle Tabelle schicken?

FC Ingolstadt 04 - VfB Stuttgart: Pessimisten werden jetzt sagen: "Wir müssen wohl noch ein Jahr von diesem ekligen Fußball ertragen"... Ich kann mich dem irgendwie nicht anschließen... klar, mir würde auch besseres Einfallen als ein Ingolstadt Spiel am Stück zu gucken... aber die können nichts dafür, dass sie über Jahre hinweg bessere Arbeit abgeliefert haben, als all die Traditionsvereine, die jetzt hinter ihnen stehen...

SV Darmstadt 98 - FC Augsburg: Das All Bawful Team des Wochenendes? Und klar Augsburg ist gut. Aber hauptsächlich wenn sie gegen Mannschaften spielen, die selber aktiv am Spiel teilnehmen...

Das Spitzenspiel am Abend:
Werder Bremen - Bayern München: Wer vor der englischen Woche behauptet hätte, dass Viktor Skripnik auch nach dem Spiel gegen den Rekordmeister noch Bremen Trainer sein wird... egal wie dieses Spiel ausgeht... Das ist das faszinierende am Abstiegskampf: Jeder Kandidat für die 2. Liga hat dann zwischenzeitlich 1-2 Wochen drin, in dem er so aussieht, als würde er eigentlich mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben... aber keiner kann diese Verfassung wirklich dauerhaft aufrecht erhalten... meistens, weil man halt nicht Dauerhaft gegen Hannover spielen darf...
Oh... und nur weil ich so gerne Recht behalte: Dass Joshua Kimmich mal mit Pep Guardiola abklären sollte, ob er nicht in den unwichtigen Spielen als Rechtsverteidiger anstelle von Rafinha weiter gebildet werden und somit auf dem EM Zug aufspringen könnte... Habe ich bereits im September angedacht...  

Der Sonntag:
Bayer Leverkusen - Hamburger SV: Wie wichtig ist ein Trainer während der 90 Minuten wirklich? Wir werden es mit der Rückkehr von Roger Schmidt erfahren... Sagen wir es mal so: Seine Mannschaft braucht definitiv irgendwelche Anweisungen von ihm... Anderseits hat es ihnen in Villareal auch nicht geholfen... Und ja, Leverkusen muss die Kurve kriegen, wenn das diese Saison noch was werden soll...

Borussia Dortmund - 1.FSV Mainz 05: Jetzt, wo die ersten ausgesprochen haben, dass die Bilanz der Mainzer gegen die klassischen Champions League Anwärter... nun ja, weit weg von der der Berliner ist... werden die wahrscheinlich gegen Dortmund 5:0 verlieren... und ja, es ist extrem unwahrscheinlich, dass Mainz sich eine derartige Klatsche abholt... aber es wäre die einzige Variante, ihre absurde Siegesserie gegen die Spitzenteams wieder gerade zu biegen...